Die EU will Fluggastdaten künftig selbst auswerten. Das Bundesverfassungsgericht dürfte mit der geplanten 13-jährigen Speicherdauer aber kaum einverstanden sein.von CHRISTIAN RATH

Drei Jahre Gefängnis – ein Kühlhausbetreiber hatte 300 Tonnen Ekel-Fleisch umettikettiert und verkauft. Das Gericht urteilte: gewerbsmäßiger Betrug. Revision angekündigt.von KLAUS WITTMANN

Am Donnerstag hat "Tagesthemen"-Moderatorin Caren Miosga ihre vorerst letzte Sendung moderiert. Oh, Graus: Die Welt wird für unseren Autoren nicht mehr dieselbe sein.von Sebastian Dörfler

Ortsbasierte Dienste wie Foursquare finden immer mehr Nutzer - und nutzen Twitter als Vertriebsplattform. Nun hat Twitter seine eigene Geoerkennung gestartet.von BEN SCHWAN

Wenn die Verkaufszahlen sinken, steigern viele Zeitungsverlage einfach ihre "weiche Auflage". Mit Billigabos und Gratisexemplaren in Flugzeugen schönen sie ihre Bilanz.von PAUL WRUSCH

Bei den Aufräumarbeiten nach dem 11. September atmeten sie giftige Luft. Acht Jahre nach den Anschlägen werden die Betroffenen nun endlich finanziell entschädigtvon DOROTHEA HAHN

Zwischen 3500 und 10.000 Menschen blockieren in Wien das Eintreffen der anreisenden Minister zum EU-Uni-Gipfel. Damit die wissen, was "Zugangsbeschränkung" heißt.von Ralf Leonhard

Datensammler sollen gefälligst unaufgefordert informieren, was sie gespeichert haben. Werden nun hunderte kleinere Unternehmen pleitegehen? Natürlich nicht.von CONSTANZE KURZ

Warum debattieren nur ausländische Parlamente über unsere Geschichte? Die Türkei muss sich dem Völkermord an den Armeniern stellen.von AHMET ALTAN
In ihren Memoiren "Just Kids" erzählt Sängerin Patti Smith von ihrer jugendlichen Selbstfindung als Künstlerin. Es ist auch eine Hommage an früh verstorbene Freunde.von NINA APIN

Heute starten die Paralympics, die Olympischen Spiele des Behindertensports. Vancouver während Paralympia ist still und ruhig - anders als bei Olympia. Gleichheit bleibt Illusion.von R. BLASCHKE

Gleich drei rechtsextreme Demonstrationen sind für den Tag der Arbeit angemeldet. Routen noch offen. Gegenprotest geplant.von GEREON ASMUTH

An Schulen in Hannover wird derzeit eine neue Zeitung verteilt. Sie trägt den Titel "Bock" und steht den "Autonomen Nationalisten" nahe.von Andreas Speit

Am Donnerstag beginnt die Leipziger Buchmesse. Wird Helene Hegemann den Preis der Jury bekommen? Und was ist mit den US-Notenbankern werden sie den Leitzins verändern?
Die Finanzkrise traf ja gemeinerweise auch die Reichen. Doch sie sind zurück: reicher, jünger, mehr. Viele kommen inzwischen aus Asien – und der Allerreichste ist auch kein US-Bürger mehr. Ein paar allerdings fielen auf die Nase.

Der Berliner Fotograf Daniel Josefsohn ist zum Weltfrauentag in sein Archiv gestiegen und zeigt der TAZ sein Männerbild.

Zum Internationalen Frauentag am 8. März: Der moderne Mann muss kein Feminist sein - sondern einfach nur emanzipiert.

Findige CDU-Politiker habe die Lösung für Griechenlands Finanzmisere: unbewohnte Inseln verkaufen! Genial. Wir sagen ihnen, was man mit diesen Grundstücken anfangen könnte....


LE MONDE diplomatique ist die größte Monatszeitung für internationale Politik. Sie erscheint weltweit in 61 Ausgaben – und liegt am 2. Freitag im Monat der tageszeitung bei.>

Nach 15 Jahren wechselt unsere Frankreich-Korrespondentin in die USA. Wie es ihr dabei ergeht, beschreibt sie im tazblog "Paris-Washington, Transit".>
Guten Tag,
meine Damen und Herren!
Geläutert und zerknirscht gesteht verboten hier und jetzt: Auch es, verboten, ist mit Guido Westerwelle gereist. Damals, mit den Jungen Liberalen, Ortsgruppe Königswinter, ins Theodor-Heuss-Museum in Brackenheim nahe Heilbronn. Nach einer etwas übereilten Flucht aus einer kalten Zelle suchte verboten Abstand von seinem bewegten Leben als freischaffender Manager des Oberdollendorfer Pferdefrühlings und fand Unterschlupf bei den Julis. Guido und verboten kamen sich näher neben Theos Totenmaske. Und dann … Nix und dann. Was hat er alles versprochen, Reisen, Ämter, Geld. Nichts ist draus geworden! verboten steht immer noch hier rum.
Kommentar
Ein Blick auf die Herkunft der Superreichen ist spannend – vor allem China fällt auf, und die USA sind nicht mehr vorn. Den Armen auf der Welt hilft das freilich gar nichts, beklagt Reiner Metzger.>