Gespräche mit Beyoncé Knowles oder Snoop Dogg im hippen Junge-Leute-Magazin "Neon"? Alles nur ausgedacht, wurde jetzt bekannt. Und der fabulierende Journalist prompt gefeuert.von LUISE STROTHMANN

Der Fall Zogaj scheint entschieden zu sein. Der Asylgerichtshof hat jetzt das abgelehnte Asyl für die berühmte Flüchtlingsfamilie aus dem Kosovo bestätigt.von RALF LEONHARD

Ein ehemaliger Nato-Kommandeur sorgt für Empörung in den Niederlanden: Für die Verteidigung von Srebrenica sei die Kampfmoral zu gering gewesen - wegen der schwulen Soldaten.

Wie fühlt es sich an, gehorchen zu müssen? Unsere Autorin hat bei der Bundeswehr den Leistungsmarsch absolviert. Ihr Fazit: Die persönliche Freiheit ist unbezahlbar.von JASNA ZAJCEK

Auf der polynesischen Insel Moorea soll ein hundertprozentig ökologischer und biologisch komplett abbaubarer Modellstaat entstehen. Ein Gespräch mit den Initiatoren Roti Make und Eric Bihl.

Die islamischen Vereinigungen können sich nicht auf eine Haltung einigen: Zum ersten Treffen im Innenministerium will die Türkisch-Islamische Union Ditib gehen, der Zentralrat nicht.von SABINE AM ORDE

Mit einer Sonderabgabe für Banken nach US-Vorbild könnte Deutschland bis zu neun Milliarden Euro im Jahr einnehmen. Linkspartei fordert schnelle Einführung.von RICHARD ROTHER

Die französisch-amerikanische Band „Hold your horses!“ rockt im neuen Video durch Kunstgeschichte und Blogosphäre. Und wie viele Kunstwerke erkennen Sie?von LALON SANDER

Der Fall der erfundenen Interview im Magazin "Neon" macht deutlich: Ein bisschen Schummeln gibt es nicht. Und: Seriösität und Ehrlichkeit müssen das Credo des Journalisten sein.von INES POHL
Das Fall der erfundenen "Neon"-Interviews ist krass. Wie auch die Bedingungen, unter denen Interviews mit den Stars der Popkultur oft stattfinden.von JULIAN WEBER

Der Chefscout der deutschen Nationalmannschaft Urs Siegenthaler soll als Sportdirektor des HSV dem Nachwuchs zum Durchbruch verhelfen.von STEFAN OSTERHAUS

Ein oberbayrischer Polizist treibt es auf der Empore einer Pfarrkirche und soll 8.000 Euro Strafe zahlen - für das unerlaubte Ausführen seiner Dienstwaffe.
Oder, besser gesagt: der gründliche Zimmerservice. Zwei Monate lang haben Gäste in einem Hotel in den USA in einem Bett geschlafen, unter dem eine Frauenleiche lag.
Immer mehr GrundschülerInnen müssen die dritte Klasse wiederholen. Schuld daran sei die jahrgangsübergreifende Schuleingangsphase, meinen Kritikervon ALKE WIERTH

Nach Niedersachsen debattiert nun Schleswig-Holstein über ein geschlossenes Heim. Josef Koch, Experte für erzieherische Hilfen, sieht darin keinen Sinn und fürchtet negative Folgen für alle Heime.

Die Deutsche Bahn stellt ihr Bilanz für 2009 vor. Schätzen Sie vorab das Ergebnis!
Heutzutage organisieren sich StudentInnen per Twitter und Facebook zum Bildungsstreik, früher per Flugblatt. Wir zeigen die lustigsten Flugis seit den 60ern.

Die Finanzkrise traf ja gemeinerweise auch die Reichen. Doch sie sind zurück: reicher, jünger, mehr. Ein paar allerdings fielen auf die Nase.

Der Berliner Fotograf Daniel Josefsohn ist zum Weltfrauentag in sein Archiv gestiegen und zeigt der TAZ sein Männerbild.

Zum Internationalen Frauentag am 8. März: Der moderne Mann muss kein Feminist sein - sondern einfach nur emanzipiert.


LE MONDE diplomatique ist die größte Monatszeitung für internationale Politik. Sie erscheint weltweit in 61 Ausgaben – und liegt am 2. Freitag im Monat der tageszeitung bei.>

Nach 15 Jahren wechselt unsere Frankreich-Korrespondentin in die USA. Wie es ihr dabei ergeht, beschreibt sie im tazblog "Paris-Washington, Transit".>
Sehr geehrte 80 Millionen bessere BundeskanzlerInnen,
wie wir alle wissen, sind die alten Zeiten die besten, denn da lebten noch Männer (nee, Frauen waren da noch nicht geboren, tut mir leid), die noch wussten, wie es geht. Ob Jesus, Buddha oder Ernest Hemingway - sie hatten es raus: nicht in die große Politik einmischen, sondern sein eigenes Ding drehen. Nun hat sich einer dieser Titanen in der Süddeutschen zu Wort gemeldet, und er sprach dort wie folgt: "Nicht alle Probleme gehen uns etwas an." Und verboten, das nie zu den Großen Alten gehören wird, jubelt, wirft seine kleinen Ärmchen in die Luft und fragt: Genau, Helmut Schmidt,
wann hältst du endlich mal die Klappe?
Kommentar
Der Fall der erfundenen "Neon"-Interviews zeigt, wie wichtig die journalistische Integrität ist, meint Ines Pohl.>