Die Grünen können nach drei Jahrzehnten scheinbar alle alten Gegensätze in sich vereinen. Wirtschaft und Umwelt, Kiffer-WG und Ökospießer. Wie ist das möglich?von MATTHIAS LOHRE

Investor Nicolas Berggruen hat sich mit den Kapitalgebern des Vermieterkonsortiums geeinigt. Nun muss nur noch das Amtsgericht über die Annahme des Insolvenzplans entscheiden.

Eskalation im Kampf gegen die Drogenkartelle: Mexikos Armee erschießt 25 mutmaßliche Bandenmitglieder. In Equador taucht ein Überlebender des Massakers von vergangener Woche auf.

In einem Onlinespiel der steirischen FPÖ kann man auf Moscheen und Muslime schießen. Nach einer Anzeige der Grünen ermittelt nun die Staatsanwaltschaft.von RALF LEONHARD

Sarrazin muss die Bundesbank verlassen, aber als Betriebsnudel wird er den Talkshows erhalten bleiben.von DENIZ YÜCEL

Vor rund zwei Jahren kam es heraus: Die Telekom spionierte Gewerkschafter und Journalisten aus. Nun stehen die mutmaßlichen Hauptakteure vor Gericht.von PASCAL BEUCKER

Laut US-Küstenwache gibt es vorerst keine Hinweise auf einen Ölaustritt. Alle 13 Arbeiter der Plattform konnten gerettet werden. Doch die Kritik an der Ölförderung im Golf flammt erneut heftig auf.

In Berlin beginnt die Internationale Funkausstellung - trotz aller Unkenrufe mit mehr Ausstellern als je zuvor. Die echten Highlights halten sich dennoch in Grenzen.von BEN SCHWAN

Indem die Bundesbank Sarrazin rauswirft, gewährt sie ihm genau jene Bedeutung, die sie ihm eigentlich nehmen will. Dennoch gab eine keine bessere Lösung.von ULRIKE HERRMANN
Jürgen Doetz will die von ihm vertretenen Privatsender vor der Übermacht von ARD und ZDF bewahren. Dafür baut er auf eine unwahrscheinliche Allianz mit den Verlegern.

Reals Trainer Mourinho mault über seine neuen Verpflichtungen aus Deutschland: Khedira und Özil sprächen weder ordentlich Spanisch noch Englisch – und integrierten sich nicht genug ins Team.

Für den Sohn des Bundespräsidenten Christian Wulff gibt es bei der Suche nach einem Kindergartenplatz keine Extrawurst: Er steht wie alle anderen auf der Warteliste.
Sind zwei Dimensionen genug für Ballack und Co.? Nein, findet man beim Bezahlsender Sky und der Deutschen Telekom - und plant offenbar Übertragungen in 3D.
Was wollte John Lennon in seiner Friedenshymne "Imagine" wirklich singen? Jetzt sind Textvarianten aufgetaucht.von GERHARD HENSCHEL

Wirtschaftssenator Harald Wolf (Linke) legt Zeitplan für die Sanierung vor - doch beim Koalitionspartner SPD gibt es Vorbehalte. Auch mit dem Bezirk liegt Wolf im Clinchvon STEFAN ALBERTI

Drei Neonazis müssen sich für Angriffe auf Linke in Delmenhorst verantworten. In der niedersächsischen Stadt hat sich in den letzten Jahren eine rechte Szene etabliert.von ANDREA RÖPKE UND ANDREAS SPEIT

Während der Klettersport immer neue Superlative braucht, hat die Provinz Lleida sie längst nicht mehr nötig: Sie ist bereits ein Mekka für Spitzenkletterer und Amateurevon ANNIKA MÜLLER

Wird eine Bank den Deutschen Kulturförderpreis gewinnen? Und wie viele Besucher wird die 7. Hamburger Theaternacht haben?
Szenario Street View: Absurditäten der begehbaren Landschaft.

In weiten Teilen Russlands wüten Wald- und Torfbrände. Moskau ächzt unter einer Dunstglocke aus Kohlenmonoxid und Feinstaub. Schuld daran hat nicht nur die Hitzewelle, sondern auch die Politik. Bilder aus einem verrauchten Land.

Der geplante Bahnhofsneubau gilt als das größte Infrastrukturprojekt Deutschlands. Das alte Stationsgebäude soll jetzt dafür weichen. Doch in Stuttgart wächst der Widerstand dagegen.

Die Stadt gedenkt der 21 Toten der Loveparade-Tragödie. Zugleich wird nach den Verantwortlichen gesucht. Duisburg zwischen Trauer und Wut.


LE MONDE diplomatique ist die größte Monatszeitung für internationale Politik. Sie erscheint weltweit in 61 Ausgaben – und liegt am 2. Freitag im Monat der tageszeitung bei.>

Wie kann man gut leben und dabei den Planeten schonen? Journalismus-Studenten der Hochschule Darmstadt suchen nach neuen Wegen. Diskutieren Sie mit über Glück und Nachhaltigkeit!>

Dominic Johnson, langjähriger Afrika-Redakteur der taz, präsentiert Überraschendes und Unterschwelliges aus dem Herzen Afrikas>
Hier spricht Dr. Sarrazin!
1. Vater, vergib ihnen; denn sie wissen nicht, was sie tun. 2. Mit größerer Furcht verkündet Ihr vielleicht das Urteil gegen mich, als ich es entgegennehme. 3. Was ich geschrieben habe, habe ich geschrieben. 4. Verurteilt mich, die Geschichte wird mich freisprechen. 5. Es lebe das heilige Deutschland! 6. Machen Sie sich keine Sorgen: Sie werden mich weder zerstören noch brechen; ich werde sie alle besiegen. 7. Sieg, großer Sieg! Ich sehe alles rosenrot. 8. Frau Nelleck oder wie Sie heißen, wir sind dem Asklepios einen Hahn schuldig. Und die Zahlen stimmen doch!
Kommentar
Sarrazins Rausschmiss aus der Bundesbank ist keine gute Lösung. Aber eine bessere gibt es nicht, meint Ulrike Herrmann.>