10. - 25. November 2018

Indien (Kerala)

Reiseleitung: Sven Hansen

Hindu-Familien am Strand von Varkala (Kerala) Bild: Rainer Hoerig

Kochi (Cochin) – Thrissur – Kappad Beach - Wayanad – Bandipur Nationalpark - Calicut (Khozhikode)

In Indien ist Kerala als „Gottes eigen Land“ bekannt und es gilt als Vorbild im Bildungs- und Gesundheitssystem. Frauen und Minder- heiten genießen mehr Rechte, als in den meisten anderen Regionen Indiens. Das ist vor allem einer linkslastigen Politik und der starken Zivilgesellschaft zu verdanken.

PROGRAMM

PREISE UND LEISTUNGEN

LITERATUR ZUM EINLESEN

 

Preis: 2.680 € (DZ/HP/Flug)

Veranstalter: a&e erlebnis:reisen, Hamburg, Tel. 040 - 27 14 34 7-0

info@ae-erlebnisreisen.de

Die Reise kann nur beim Veranstalter gebucht werden. 

Die taz-Reise nach Kerala vereint Erholung mit politischen und kulturellen Einblicken. Auf dem Programm stehen Gespräche mit zivilgesellschaftlichen Initiativen, Besuche in historischen Tempeln und Kultureinrichtungen, Begegnungen mit Ayurveda-Ärzten und Künstlern.

Sven Hansen, taz-Asienredakteur seit 1997

 

Und die Seele findet Entspannung bei gemächlichen Bootstouren durch die Palmen gesäumten Backwaters, bei einem Dschungelspaziergang oder an Ruhetagen am Strand.

In der Hafenstadt Kochi diskutieren Sie mit Mitarbeiterinnen der NGO „Kerala Sasthra Sahitya Parishath“ über die Rechte von Frauen und Minderheiten, in Thrissur mit einem Wissenschaftler über Initiativen zum Schutz der Bergwälder und etwas außerhalb der Stadt besuchen wir das renommierte Kulturinstitut Kerala Kalamangalam.

Im Bergland von Wayanad erfahren Sie von Mitarbeitern der tourismuskritischen NGO Kabani, wie der Massentourismus die Rechte und Einkommen der Armen berührt und was man dagegen unternehmen kann. Kabani organisert z. B. Übernachtungen bei einheimischen Gastfamilien, damit auch die lokale Bevölkerung einen Anteil an den Tourismus-Einnahmen erhält.

Arbeitselefant auf einer Landstraße in Kerala, nahe Cochin Bild: Rainer Hoerig

Wir werden auch von den Hindernissen für den Naturschutz erfahren, die sich in einem dicht besiedelten Land wie Kerala auftürmen. Und wir werden die Natur erleben, u.a. suchen wir die Begegnung mit Elefanten und im Bandipur Nationalpark unternehmen einen kleinen Trek im tropischen Regenwald. 

Im November zeigt sich Kerala übrigens von seiner besten Seite: Der Monsun ist gerade vorüber, die Natur präsentiert sich üppig grün, und der sonnige Winter garantiert vergleichsweise milde Temperaturen.

Neue Kooperation mit Kabani

Am Schluss noch eine Information in eigener Sache: Von Anfang an gehörte das erwähnte Homestay-Angebot von Kabani zur taz-Kerala-Reise; doch dieses Jahr haben wir die Kooperation stark ausgebaut: bei der Reise im Nov. 2018 stellt die Kabani-Agentur für den Reiseveranstalter sämtliche Leistungen in Indien zusammen (Hotels, Bus, lokale Reiseleiter).

Wir wollen damit die Arbeit von Kabani unterstützen und beitragen zur Stärkung eines sozial verträglichen Tourismus. Die NGO Kabani und die mit ihr verbundene Incoming-Agentur Kabani waren 2016 die Preisträger des renommierten TO DO! Preises für sozialverant- wortlichen Tourismus, den der Studienkreis Tourismus und Entwicklung jährlich auf der Internationalen Tourismus-Börse (ITB) in Berlin verleiht.