Ein Leck im Kühlwassertank: Aus dem japanischen Reaktor Fukushima traten in der Nacht zum Samstag offenbar 120 Tonnen radioaktiv verseuchtes Wasser aus.

Das verseuchte Wasser drang in den Boden ein – es sei jedoch unwahrscheinlich, dass es ins Meer gelange. Bild: dpa
TOKIO rtr | Aus dem japanischen Unglücks-Reaktor Fukushima sind nach Angaben des Betreibers bis zu 120 Tonnen radioaktives Wasser ausgelaufen. Die Ursache des Lecks in einem der sieben Tanks für Kühlwasser sei noch nicht bekannt, sagte ein Sprecher von Tokyo Electric Power am Samstag.
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In den kommenden zwei Wochen sollen die verbliebenen 13.000 Kubikmeter Wasser in andere Behälter gepumpt werden. Wie lange das Leck schon besteht, wurde nicht mitgeteilt. Der beschädigte Tank liegt 800 Meter von der Küste entfernt. Die Nachrichtenagentur Kyodo meldete unter Berufung auf Unternehmenskreise, man rechne nicht damit, dass verseuchtes Wasser ins Meer gelangt.
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Leserkommentare
06.04.2013 21:42 | ilmtalkelly
120 t finden das 800 m entfernte Meer nicht ? ...
06.04.2013 16:09 | Peter
Für alle die irritiert sind über den Einheitenwechsel vom 1. zum 2. Paragraph: ...
06.04.2013 15:55 | quer-ulantin
"es sei jedoch unwahrscheinlich, dass es ins Meer gelange." ...