Mittwochsclub im Dezember

Cordt Schnibben, Spiegel

Wie sieht die digitale Tageszeitung der Zukunft aus?

Bild: taz Panter Stiftung

Am Mittwoch, den 11. Dezember, konnten wir in der Rudi-Dutschke-Straße Cordt Schnibben zum Mittwochsclub begrüßen. Mit dem Reporter diskutierten wir über den Patienten Tageszeitung, über die digitale Zukunft und notwendigen Veränderungen dieses traditionellen Mediums. Schnibben, seit 1988 beim SPIEGEL, inzwischen dort für digitale Neuentwicklungen zuständig, hat „2020. Die Zeitungsdebatte“ auf Spiegel Online initiiert und versucht herauszufinden, wie sich die Tageszeitung in der digitalen Welt neu positionieren muss und kann.

Cordt Schnibben ist im Juli 1952 in Bremen geboren, war dort Ende der 1960er Jahre in der Schülerbewegung aktiv und zeitweise auch in der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP). Er studierte Wirtschaft, arbeitete als Werbetexter, absolvierte die Henri-Nannen-Schule und begann 1984 als Redakteur bei der ZEIT in Hamburg. 1988 wechselte Schnibben zum SPIEGEL, für den er noch heute arbeitet, als Ressortleiter „Gesellschaft“. Er gehört zu den erfolgreichsten Reportern seiner Generation, gewann den Theodor-Wolff-Preis, den Egon-Erwin-Kisch-Preis, den Henri-Nannen-Preis und andere Auszeichnungen. Cordt Schnibben hat zudem elf Bücher veröffentlicht.

Moderation: Michael Sontheimer

Wann: 11. Dezember 2013, 18 Uhr

Wo: Rudi-Dutschke-Str. 23, taz Konferenzraum

Anmeldung bitte an: mittwochsclub@taz.de

Zum Anlesen:

"Elf Vorschläge für bessere Zeitungen" (Cordt Schnibben) "Die Zeitungsdebatte" (Cordt Schnibben)