Freitag, 14.09.2018, 17 Uhr, ByteFM

taz auf die Ohren

Musikredakteur Julian Weber und Moderator Klaus Walter präsentieren aktuelle taz-Themen – begleitet von herausragender Musik. taz goes Radio!

Bild: taz

In Kooperation mit dem Internet-Radiosender ByteFM wird die Pop- und Kulturberichterstattung der taz in eine moderierte Radio-Version verwandelt. Jeden Freitag von 17 bis 18 Uhr können die Themen der laufenden Woche dort angehört werden. Und dazu gibt es eine exklusive akustische Vorausschau auf die Wochenendausgabe der taz.

Die Themen des taz Mixtape vom 14.09.2018:

• Volkan Ağar erklärt, warum der türkische Musiker Tünay Akdeniz Punk ist, obwohl seine Musik kein Punk ist: Unverblümt über Sex singen in einem Land, das hin und her gerissen ist zwischen Tradition und autoritärer Modernisierung.

• Diese Töne fallen unmittelbar hinter die Augen, schleusen sich an der Reflexion vorbei ins Empfinden. Steffen Greiner wird poetisch zumute bei „The Well-­Tuned Marimba“, dem Album der US-Komponistin Catherine Christer Hennix.

• Das Meakusma-Festival im belgischen Eupen feiert selten gehörte und randständige Musik, eine Mischung aus Do-it-yourself-Werkstatt und Versuchslabor. Julian Weber erlebt Dub und Himmel zum Greifen nah.

• Weniger postkoloniale Gegenerinnerungen alá Toni Morrison, mehr Gegenzukünfte. Philipp Rhensius liest „Ethnofuturismen“, eine Merve-Sammlung mit Texten von Fatma Al Qadiri und Steve Goodman aka Kode9.

• Antiisraelische Prominenz fordert den ESC in ein anderes Land zu verlegen. Die üblichen Verdächtigen von Brian Eno über Julie Christie bis Roger Waters, aber leider auch bisher verehrte Künstler*innen, bedauert Jan Feddersen.

• Immer auf der Suche nach der nächsten Musik. Thomas Mauch erlebt in der Film-Doku „Embryo – The Journey of Music and Peace“ eine Hippie-Band auf Welterkundung, auch nach dem Tod ihres Gründers Christian Burchard.

• Unterm Strich steht der Nachruf auf Mac Miller. Der kalifornische Rapper starb mit 26 Jahren mutmaßlich an einer Drogen-Überdosis. Kollege Macklemore würdigte Miller als „wahren Künstler“ und „wunderbare Seele“. R.I.P.

Hier können Sie den Live-Stream von ByteFM anhören:

Über Popmusik zu lesen, ist das eine. Wie sich das anhört, was die Autoren da beschreiben, das andere. Deswegen gibt es das taz Mixtape im Radio auf ByteFM.

 

Für die wöchentliche Radiosendung der taz konnte Klaus Walter gewonnen werden, der 1980 in der taz über das Debütalbum der Fehlfarben „Monarchie und Alltag” schrieb und seit über 25 Jahren einer der profiliertesten Popkultur-Radiomacher ist. „Wir bei ByteFM finden, dass die taz über Popkultur so vielfältig und interessant schreibt wie keine andere deutschsprachige Tageszeitung”, sagt Walter.

 

„Pop hat viel mit Musikhören zu tun. Wir wollen deshalb mit dem taz Mixtape gewissermaßen vom geschriebenen Text zum musikalischen Einordnen hinüberfaden”, sagt Julian Weber, Musikredakteur der taz und Mitkoordinator des Projekts.

 

Jeden Freitag, 17 bis 18 Uhr auf ByteFM.