Athen

Literatur zum Einlesen

Bücher, Artikel und Weblinks zur Athen-Reise

Bild: ap

ARTIKEL

Über Griechenland, die Folgen der Wirtschaftskrise und die Flüchtlingsproblematik

Mit dem Bus zurück zum Viktoriaplatz. taz-Reportage von Theodora Mavropoulos aus Athen vom 27. Februar 2016. Auf der Balkanroute ist von Griechenland aus praktisch kein Durchkommen mehr. Was tun Flüchtlinge nun, vor allem afghanische?

Das verflixte erste Jahr. Charlotte Stievenard schreibt in der taz vom 7. Dezember 2015 über die Syriza-Regierung in Griechenland. Der Wahlsieg von Alexis Tsipras sollte ein Neubeginn sein. Was hat sich verändert? Wir haben vier Griechen begleitet

In der Warteschleife. Theodora Mavropoulos in der taz vom 2. September 2015 über die Wirtschaftslage in Griechenland. Im Finanzamt von Athen stapeln sich die Papiere, Internet gibt es nicht. Der Reformbedarf ist riesig, die Hoffnung hält sich in Grenzen.

Wer will wo und wie viel sparen? Auf taz.de am 26. Juni 2015 veröffentlichtes Dokument: Die griechische Regierung hat ihr Reform- und Sparpaket vorgelegt. Doch die Gläubiger von EZB, EU und IWF haben andere Vorstellungen. Ein vom "Wall Street Journal" veröffentlichtes Originalpapier verdeutlicht die Unterschiede.

Hakenkreuze auf der Schulbank. Traditionell ticken Griechenlands Jugendliche eher links, jetzt wächst die Sympathie mit den Neofaschisten. Lehrer sind besorgt. Theodora Mavropoulos schreibt in der taz vom 17. September 2014 über Neofaschismus an griechischen Schulen.

Mit Theater gegen Rassismus. Regisseure und Schauspieler wollen in Griechenland mit für Aufklärung bei den Jüngsten sorgen. Wo Politik verpönt ist, versucht Kunst zu helfen. Theodora Mavropoulos schreibt in der taz vom 2. August 2014 über Antifaschismus in Griechenland.

Wer hier krank ist, ist arm dran. Die „Kliniken der Solidarität“ sollten einst papierlosen Flüchtlingen helfen. Als Folge der Sparpolitik sind nun die meisten Patienten griechische Bürger. Artikel von Theodora Mavropoulos in der taz vom 30. Januar 2014.

Zauber der Kartoffel. Die Wucherpreise im Supermarkt kann sich der 69-jährige Nikolaos Tsipis nicht mehr leisten. Jetzt kauft er seine Kartoffeln direkt beim Bauern am Straßenrand. Rodothea Seralidou schreibt in der taz vom 3. April 2012 über die Krise in der griechischen Landwirtschaft.

Der Ort für alle Menschen. Im linken Athener Studentenviertel Exarchia werden Immigranten willkommen geheißen statt festgenommen. Ein Streifzug durch Athens Stadtteil der gelebten Solidarität.  Artikel von Elena Beis in der taz vom 21. August 2012

Über Initiativen, die wir auf der Reise voraussichtlich besuchen:

Vernarrt in ihre Stadt. "Die Krise hat unser Leben verändert“, sagt Vicky. Die griechische Künstlerin macht mit anderen „Atenistas“ das Beste aus der Situation. Artikel von Rodothea Seralidou in der taz vom 26. Juni 2013

Auch arm braucht warm. Bis vor zwei Jahren galt der Athener Stadtteil Glyfada noch als schickes Viertel, eine Armenküche gab es nicht. Heute geben Helfer täglich 2.000 Mahlzeiten aus. Artikel von Rodothea Seralidou in der taz vom 16. Februar 2012.

BÜCHER

Petros Markaris: Zahltag. Ein Fall für Kostas Charitos. Diogenes TB, 2014. Zweiter Teil der Krisen-Trilogie.

Die anderen Titel aus dieser Krimi-Reihe, die zur Krisen-Trilogie gehören, sind "Faule Kredite" und "Abrechnung" .

Empfehlung eines Teilnehmers unserer ersten Athen-Reise: "Spannender Kriminalroman, der bereits in der Situation der gegenwärtigen System- und Wirtschaftskrise in Griechenland spielt und dessen Handlung sich vorwiegend in Athen zuträgt. Es gibt darin viele Orte (wieder) zu entdecken, auf denen wir während unserer interessanten Stadtrundgänge in Athen unterwegs waren."

Internet

Reiseleiterin und Journalistin Rodothea Seralidou im Video-Interview über die Krise in Griechenland über die Angst vor einem Grexit. Phoenix, 12. Juli 2015.

Die Gruppe "Atenistas" organisiert Aktionen zur Verbesserung des Lebensniveaus im Stadtzentrum: www.atenistas.org - leider sind die Texte der Website nur griechisch, aber in den Berichten gibt es viele Fotos, z.B. in Grundschul-Aktion (2015), Hallen-Aktion (2014) oder Polygono-Aktion (2013).

Die Gruppe "Boroume", bei der auch Reiseleiter Alexis Theodoridis arbeitet, verteilt gerettetes Essen an Bedürftige. Die informative Seite gibt es u.a. auch auf Deutsch.

Die Heinrich-Böll-Stiftung hat ein Dossiert zur Griechenland-Krise erstellt, dass einige lesenwerte Artikel umfasst.