: SAMSOLIDAM
500 Jahre ist es her, daß Christoph Kolumbus die Bahama-Insel Guanahani erreichte — für die Ureinwohner Amerikas ein trauriges Jubiläum, denn es war der Auftakt zu der Eroberung des riesigen Kontinents. SAMSOLIDAM heißt eine Zeitschrift für Kinder im Alter von neun bis 13 Jahren, und ein neues Heft von SAMSOLIDAM beschäftigt sich mit Geschichte und Alltag der Indianer. Berichtet wird unter anderem über die Inka, aber auch von einer Dienstmädchengewerkschaft in Bolivien, von einem obdachlosen Indianer in den USA und von den Yanomami, dem größten überlebenden Indianervolk Brasiliens. Die Yanomami leben im tropischen Regenwald und sind in ihrer Existenz bedroht. Ein weiteres Thema: eine Reise mit der Zeitmaschine durch Amerika. Die Zeichnung oben stellt ein großes, kreisförmiges Haus der Yanomami dar. — Die Zeitschrift SAMSOLIDAM wird herausgegeben von einer Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt, einer unabhängigen Entwicklungshilfeorganisation in Berlin, die mit Spenden Selbsthilfegruppen in Asien, Afrika und Lateinamerika unterstützt. Die Zeitschrift erscheint viermal jährlich und kostet 4,50 Mark, im Abonnement 16 Mark. Die Bestelladresse: ASW, Hedemannstraße 14, 1000 Berlin 61.
Die Engagierten stärken
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen