Ausgabe 08./09.09.2018

Es brennt in Plauen

Kurz hintereinander brennen in der sächsischen Kleinstadt Plauen zwei Häuser, in denen Roma wohnen. Zufall, sagt die Staatsanwaltschaft. Recherchen der taz zeigen: So einfach ist es nicht.

Bild: dpa

Dickicht Kurz hintereinander brennen im sächsischen Plauen zwei Häuser, in denen Roma wohnen. Zufall, sagt die Staatsanwaltschaft. Stimmt das? Recherchen der taz führen in ein Kleinstadtmilieu zwischen Ausbeutung, Crystal Meth und Neonazis.

Abschied Schweden war immer ein linkes Sehnsuchtsland. Nun sagen Prognosen den Rechtspopulisten große Gewinne bei der kommenden Wahl voraus. Was ist nur aus Bullerbü geworden? Ein Erklärungsversuch.

Fortschritt Nike hat als Gesicht seiner neuen Kampagne einen schwarzen Footballspieler gewählt, der gegen Rassismus protestiert. Der Sportartikel-Konzern will damit seine Produkte verkaufen. Er zeigt aber auch: Kapitalismus ist antirassistisch.

Wohlklang Sounddesigner tüfteln so lange am Klackern eines Autoblinkers oder am Knacken eines Kartoffelchips herum, bis sie angenehm klingen. Aber warum hören wir manche Geräusche lieber als andere?

Erbe Ein Maori-Dorf in Neuseeland schrieb Weltgeschichte, als die Bewohner sich im 19. Jahrhundert mit friedlichen Mitteln gegen die britischen Besatzer wehrten. Sie bezahlten dafür einen hohen Preis. Ihre Nachkommen ringen noch heute mit den Folgen.

Untergrund Auf den Philippinen hatte der IS bis zum Oktober 2017 die Großstadt Marawi besetzt. Nach der militärischen Niederlage sind viele Islamisten im muslimischen Teil des Landes untergetaucht. Unsere Autorin hat drei von ihnen getroffen.

Mit Kolumnen von Peter Unfried, Saskia Hödl, Jörn Kabisch und Franz Lerchenmüller.