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Abspaltung bei den Freiburger GrünenDunkle Wolken in grüner Idylle

Zwei Stadträte verlassen die grüne Fraktion in Freiburg. Die Politik der Partei, die die größte Fraktion im Gemeinderat stellt, sei "spießbürgerlich, arrogant, abgehoben".

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9 Kommentare

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  • R
    riotgirrrrl_82

    @stefan aus der hauptstadt:kann mich deiner meinung nur anschliessen.

     

    den kritischen bericht hat den zeitgeist getroffen. gerade bei den grünen ist in den letzen jahren eine erschreckend - elitäre bewegung zu verzeichnen, grüne ziele und vermeintlich alternative lebensentwürfe sind zum lifestyle - accessoire geworden, zum distinktionsmerkmal um sich letztendlich doch wieder abzuheben vom ordinären mob.das wird auf jeder kv - sitzung deutlich...

     

    vielfach werden die ach - so – unkonventionellen und pseudoemanzipierten lebensentwürfe von anderen bezahlt.somit geht grünalternativen hipsters ihre authentizität leider vollends verloren...und ihre wähler.schade!

     

    cheers....

  • JH
    Jochen Hefer

    Seit vielen Jahren lese ich gerne die taz. Dieser Beitrag entspricht aber nicht dem, was ich unter seriöser Berichterstattung verstehe. Er ist einfach schlecht recherchiert.

    Dass Monika Stein zu Frau Klein wird, mag noch als Tippfehler durchgehen. Die Benennung der neuen Gruppe im Gemeinderat ist aber auch nicht "GAL", sondern "Grüne Alternative Freiburg".

    Neben diesen eher formalen Aspekten wäre es aber doch auch angezeigt gewesen, mit dem Vorstand der Freiburger GRÜNEN darüber zu sprechen, wie er die Sache sieht. Die Partei hat den beiden aus der Fraktion ausgetretenen Stadträten sehr deutlich erklärt, dass ihre inhaltlichen Positionen einen Platz innerhalb der GRÜNEN haben. Dass die beiden gleichwohl die Partei verlassen wollten, wäre für die taz-LeserInnen eine interessante Information gewesen.

  • SA
    Stefan aus der Hauptstadt

    Da geht Freiburg schon länger einem bundesweiten Trend voraus. Die Grünen haben sich seit Mitte/Ende der Neunziger zur Öko-FDP gewandelt, es wird immer offensichtlicher. Im parteieigenen Biotop hält man sich zwar noch ein paar Stricklieseln und Latzhosenträger, allerdings nur noch für einen sozialen Anstrich, nicht für sozialen Einfluss. In den 80ern hatten die Grünen noch Visionen einer alternativen, menschlicheren Gesellschaft; wieviel davon übrig geblieben ist, lässt sich hervorragend an Salomons Verhalten gegenüber Freiburgs Bauwagenbewohnern ableiten.

  • R
    riotgirrrrl_82

    @stefan aus der hauptstadt:kann mich deiner meinung nur anschliessen.

     

    den kritischen bericht hat den zeitgeist getroffen. gerade bei den grünen ist in den letzen jahren eine erschreckend - elitäre bewegung zu verzeichnen, grüne ziele und vermeintlich alternative lebensentwürfe sind zum lifestyle - accessoire geworden, zum distinktionsmerkmal um sich letztendlich doch wieder abzuheben vom ordinären mob.das wird auf jeder kv - sitzung deutlich...

     

    vielfach werden die ach - so – unkonventionellen und pseudoemanzipierten lebensentwürfe von anderen bezahlt.somit geht grünalternativen hipsters ihre authentizität leider vollends verloren...und ihre wähler.schade!

     

    cheers....

  • JH
    Jochen Hefer

    Seit vielen Jahren lese ich gerne die taz. Dieser Beitrag entspricht aber nicht dem, was ich unter seriöser Berichterstattung verstehe. Er ist einfach schlecht recherchiert.

    Dass Monika Stein zu Frau Klein wird, mag noch als Tippfehler durchgehen. Die Benennung der neuen Gruppe im Gemeinderat ist aber auch nicht "GAL", sondern "Grüne Alternative Freiburg".

    Neben diesen eher formalen Aspekten wäre es aber doch auch angezeigt gewesen, mit dem Vorstand der Freiburger GRÜNEN darüber zu sprechen, wie er die Sache sieht. Die Partei hat den beiden aus der Fraktion ausgetretenen Stadträten sehr deutlich erklärt, dass ihre inhaltlichen Positionen einen Platz innerhalb der GRÜNEN haben. Dass die beiden gleichwohl die Partei verlassen wollten, wäre für die taz-LeserInnen eine interessante Information gewesen.

  • SA
    Stefan aus der Hauptstadt

    Da geht Freiburg schon länger einem bundesweiten Trend voraus. Die Grünen haben sich seit Mitte/Ende der Neunziger zur Öko-FDP gewandelt, es wird immer offensichtlicher. Im parteieigenen Biotop hält man sich zwar noch ein paar Stricklieseln und Latzhosenträger, allerdings nur noch für einen sozialen Anstrich, nicht für sozialen Einfluss. In den 80ern hatten die Grünen noch Visionen einer alternativen, menschlicheren Gesellschaft; wieviel davon übrig geblieben ist, lässt sich hervorragend an Salomons Verhalten gegenüber Freiburgs Bauwagenbewohnern ableiten.

  • R
    riotgirrrrl_82

    @stefan aus der hauptstadt:kann mich deiner meinung nur anschliessen.

     

    den kritischen bericht hat den zeitgeist getroffen. gerade bei den grünen ist in den letzen jahren eine erschreckend - elitäre bewegung zu verzeichnen, grüne ziele und vermeintlich alternative lebensentwürfe sind zum lifestyle - accessoire geworden, zum distinktionsmerkmal um sich letztendlich doch wieder abzuheben vom ordinären mob.das wird auf jeder kv - sitzung deutlich...

     

    vielfach werden die ach - so – unkonventionellen und pseudoemanzipierten lebensentwürfe von anderen bezahlt.somit geht grünalternativen hipsters ihre authentizität leider vollends verloren...und ihre wähler.schade!

     

    cheers....

  • JH
    Jochen Hefer

    Seit vielen Jahren lese ich gerne die taz. Dieser Beitrag entspricht aber nicht dem, was ich unter seriöser Berichterstattung verstehe. Er ist einfach schlecht recherchiert.

    Dass Monika Stein zu Frau Klein wird, mag noch als Tippfehler durchgehen. Die Benennung der neuen Gruppe im Gemeinderat ist aber auch nicht "GAL", sondern "Grüne Alternative Freiburg".

    Neben diesen eher formalen Aspekten wäre es aber doch auch angezeigt gewesen, mit dem Vorstand der Freiburger GRÜNEN darüber zu sprechen, wie er die Sache sieht. Die Partei hat den beiden aus der Fraktion ausgetretenen Stadträten sehr deutlich erklärt, dass ihre inhaltlichen Positionen einen Platz innerhalb der GRÜNEN haben. Dass die beiden gleichwohl die Partei verlassen wollten, wäre für die taz-LeserInnen eine interessante Information gewesen.

  • SA
    Stefan aus der Hauptstadt

    Da geht Freiburg schon länger einem bundesweiten Trend voraus. Die Grünen haben sich seit Mitte/Ende der Neunziger zur Öko-FDP gewandelt, es wird immer offensichtlicher. Im parteieigenen Biotop hält man sich zwar noch ein paar Stricklieseln und Latzhosenträger, allerdings nur noch für einen sozialen Anstrich, nicht für sozialen Einfluss. In den 80ern hatten die Grünen noch Visionen einer alternativen, menschlicheren Gesellschaft; wieviel davon übrig geblieben ist, lässt sich hervorragend an Salomons Verhalten gegenüber Freiburgs Bauwagenbewohnern ableiten.