INVASION DER AUSLÄNDISCHEN EICHEN

Jetzt wird zurückgepflanzt!

HANN. MÜNDEN dpa/taz | Eine 40.000 Eichen starke Armee aus Südosteuropa ist in einer Nacht- und Nebelaktion in Deutschland eingefallen und hat einen kerndeutschen Wald bei Hann. Münden auf insgesamt sechs Hektar okkupiert. Dort wird der Lebensraum für deutsche Eichen nun immer knapper, weil die jungen Bauminvasoren aus Südosteuropa sich ungeniert breit machen. Und die deutschen Förster sahen einfach zu, wie die Asylanteneichen dreist ihre Wurzeln in den urdeutschen Boden trieben. Und dies, obwohl ihre Art für das mitteleuropäische Klima eigentlich nicht geeignet sei. Aber nun ist Schluss: Seit 5 Uhr 45 wird jetzt zurückgepflanzt! Wie der städtische Forstbetrieb bekanntgab, wird von sofort an Eiche mit Eiche vergolten. So lange, bis die deutsche Herreneiche die Welt- und Waldmacht an sich gerissen und der deutsche Forst wieder frei ist von ausländischem Geäst.