OZEAN

Leer durch Leid

Es ist grau und unfreundlich des Abends. Starr und gespenstisch kauern einige Figuren schutzsuchend auf dem Boden einer Außengarage in einem Gewerbehof, Der kalte Wind bläst buntes Laub durch die Gitterstäbe, die die BesucherInnen von jenen trennen, von denen nur noch Abdrücke in Decken geblieben sind. Sie selbst sind verschwunden. Jede dieser Figuren hat Stephanie Keitz den Namen einer real vermissten Person zugeordnet. Gleich den Erinnerungen von Zurückgebliebenen erscheinen sie nun als Hüllen im gleißendem Licht und erzeugen ein Schaudern und Phantomschmerz.