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„Wir freuen uns auf jeden“

Das Umsonstfest vom Umsonstladen: Erholung vom Konsumterror

taz: Herr Naujoks, ein Umsonstfest vom Umsonstladen – das klingt unmöglich.

Lennart Naujoks: Genau, die Idee ist ja auch, zu zeigen, was alles auf nicht kommerziellem Wege machbar ist. Dass man auch alternativ zum normalen Konsum Spaß haben kann. In unserem Laden klappt das schon seit acht Jahren, nun wollen wir es auch in größerem Rahmen versuchen.

Wie funktioniert das?

LENNART NAUJOKS, 26, ist Mitarbeiter des Umsonst-Ladens Altona.Foto: privat

Durch ganz viele Mithelfer. Die Menschen können Sachen mitbringen, die sie nicht mehr brauchen und einen Stand betreuen. Oder helfen, aufzubauen, oder oder oder.

Kann man einfach spontan vorbeischauen und mitmachen?

Ja, sehr gerne. Wir freuen uns auf jeden, auf Künstler, Musiker, Kreative genauso wie auf Menschen, die einfach so mitwirken wollen. Wir finden für jeden was.

Steht das Programm schon?

Ab 15 Uhr trommeln wir zusammen – die Instrumente haben wir hier, man muss keine eigenen haben. Aber wir haben auch Angebote für die Kleinen unter uns, zum Beispiel wird der Maler Peter Missing Kinder malen lassen. Viele Initiativen sind zu Gast und für ein kulinarisches Kulturangebot ist natürlich auch gesorgt. Vom Kind bis zur Oma ist also für jeden etwas dabei. Interview: SHE

Das Umsonstfest findet von 14 bis 21 Uhr vor dem Bürgerzentrum Altona-Nord in der Grefionstraße statt. Weitere Infos unter www.neue-arbeit-hamburg.de