Die Frühausgabe der "Berliner Zeitung" für Freitag erscheint nicht. Zudem wird die Belegschaft der "Netzeitung", die ebenfalls zum Berliner Verlag gehört, weiter ausgedünnt.

Auseinandersetzungen über den Sparkurs beeintrachten das Erscheinen der "Berliner Zeitung". Bild: dpa
BERLIN taz Die Frühausgabe der "Berliner Zeitung" für Freitag kann nicht erscheinen. Grund ist, dass die Redaktion der "Berliner Zeitung" sich zu Beratungen zu einer Erklärung ihres umstrittenen Chefredakteurs Josef Depenbrock zur Personal- und Onlineplanung 2009 versammelt hat. Das erfuhr die taz aus Redaktionskreisen.
Im kommenden Jahr wird es bei der "Netzeitung", die wie die "Berliner Zeitung" zum Berliner Verlag gehört, wohl weitere Kündigungen geben. Nach Informationen der taz hat Depenbrock intern angekündigt, das Budget der ersten ausschließlich im Internet erschienenen Zeitung Deutschlands weiter zu kürzen. Da bereits allen 15 freien Mitarbeitern gekündigt wurde, müssen dann festangestellte gehen. Depenbrock ist in Personalunion mit dem Posten des Chefredakteurs der "Berliner Zeitung" auch Geschäftsführer der BV Deutsche Zeitungsholding.
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