HALL OF FAME III

Die taz beim taz.lab

Doris Akrap, Jahrgang 1974, geboren als jugoslawische Staatsbürgerin, wuchs im südhessischen Flörsheim am Main auf – mit Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigung. 1991 wurde sie zwangsweise zur kroatischen Staatsbürgerin, kurz vor Studienbeginn erhielt sie den Doppelpass und zog nach Berlin, wo sie südosteuropäische Geschichte, Religions- und Kulturwissenschaften studierte. Ihren ersten Job als Redakteurin hatte sie bei Axel Springer, später ging sie zur linken Wochenzeitung Jungle World. Seit 2008 wirkt sie bei der taz, aktuell in der taz.am wochenende. Auf dem taz.lab sorgt sie dafür, dass dort die Südeuropäer ihre Träume über – und ihr Leiden an – Europa diskutieren können.

Enrico Ippolito, Jahrgang 1982, ward in Köln geboren und hat dort Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften studiert. Bei der taz absolvierte er ein Volontariat und arbeitet seit 2011 in unterschiedlichen Redaktionen im Haus. Er schreibt die monatliche Kolumne „Vollbart“ im Berlinteil, wirkt seit November als Redakteur im Gesellschaftsressort taz2medien und gehört außerdem seit April 2013 zum Team der taz.am wochenende. Inhaltlich beschäftigt er sich mit queeren Themen, Pornographie, Mode und Zeitdiagnostik. Auch bei den bisherigen taz.labs wusste er Impulse zu setzen. Dieses Jahr hat er zusammen mit Ambros Waibel ein Panel zum Thema Kunst und Revolution in Italien organisiert.

Aylin Bahadirli, Jahrgang 1987, wurde in Istanbul geboren und wuchs an der Mittelmeerküste in der Stadt Hatay auf. Seit 2007 lebt sie in Deutschland und studierte in Frankfurt und Istanbul Kunstgeschichte, Klassische Archäologie, Amerikanistik und Marketing. Just letzte Woche zog sie in den Berliner Großstadtdschungel und unterstützt seither mit ihrer Expertise das taz.lab-Team. Die neue Kollegin hat zuvor im Beirut Art Center im Libanon gearbeitet und interessiert sich für Fotografie und Film aus dem vorderen Orient. Voriges Jahr erlebte sie die Proteste im Istanbuler Gezipark und in Hatay. Sie berichtete von dort für die taz. Für das taz.lab konzipiert sie ein Panel zum Thema „Gutes, multikulturelles Zusammenleben in Europa – wieso denn nicht?“ SOPHIE RICHTER