Die Bundesagentur für Arbeit sieht im Missbrauch von Bewerberdaten nur "Einzelfälle". Die BA sei Opfer krimineller Machenschaften, nicht Täter.

Datenlecks? Nicht ihre Schuld, sagt die BA. Bild: ap
NÜRNBERG dpa | Die Bundesagentur für Arbeit (BA) will ihre Jobbörse nach den jüngsten Fällen von Datenmissbrauch nicht schließen. Entsprechende Forderungen seien überzogen, erklärte die Behörde am Mittwoch in Nürnberg.
Die BA sei Opfer krimineller Machenschaften, nicht Täter. Bei den Missbräuchen handle es sich um Einzelfälle. Von einem "Datenskandal" zu sprechen, gehe an den Fakten völlig vorbei. Nur gut 3000 von insgesamt mehr als 200 000 Stellenangeboten in der Jobbörse hätten sich als unseriös erwiesen.
Unseriöse "Arbeitgeber" hatten zum Schein Stellenangebote in die Jobbörse eingestellt, um an die persönlichen Daten von Bewerbern zu gelangen. Daraufhin hatte die Grünen-Bundestagsfraktion gefordert, die Datenbank im Internet sofort stillzulegen.
Nach Ansicht der BA beweisen die Missbrauchsfälle vor allem, dass die Kontroll- und Sicherheitssysteme funktionieren. Die von Arbeitgebern eingestellten Jobangebote würden täglich gründlich geprüft. Seit einiger Zeit finde auch eine Prüfung der Arbeitgeber selbst statt.
Das Amtsgericht Dresden hat erklärt, dass die Abfrage von mehr als einer Millionenen Handydaten während Anti-Nazi-Demos erlaubt war. Zweifel bleiben angebracht. von Paul Wrusch

Ahmed Schafik und Mohammed Mursi haben die erste Wahlrunde beinahe gleichauf gewonnen und rüsten sich für die Stichwahl. Die Muslimbrüderschaft hofiert die ausgeschiedenen Kandidaten.

Im Schwerpunkt Überwachung legen wir ein besonderes Augenmerk auf die neuesten Auswüchse der Sammelwut und Kontrollgelüste von Staatsgewalt wie Konzernen. Und natürlich auf Datenpannen aller Art.
Foto: time. / photocase.com
Starre Rituale, öde Debatten, ein Haus der Langeweile? Nicht in der Ukraine! Hier werden Parlamentsdebatten noch mit Leidenschaft, Herzblut und handfesten Argumenten geführt!

Echte Stars, begeisterte Fans, prima Shopping-Tipps - wir freuen uns auf die Fußball-Europameisterschaft.

Weltraumtouristen, Satelliten und Versorgungsflüge zur ISS – die Raumfahrt wird privatisiert und kommerzialisiert.

Es ist ein echtes großes Drama, das sich da in Griechenland abspielt. Ein Drama über die Demokratie, die Unregierbarkeit. Dieses Wort muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Und das Drama genießen.

Leserkommentare
12.11.2009 20:29 | Schneider
Die BA sei Opfer krimineller Machenschaften, nicht Täter? ...
12.11.2009 11:48 | rofl
Ups - da hatte ich doch glatt gedacht, die Arbeitsuchenden, die GEZWUNGEN werden ihre persönlichen Daten ins Netz zu stelle ...
12.11.2009 10:13 | Herrn Schmilz
"Die BA sei Opfer, nicht Täter." ...