Kommentar von MARCO CARINI
Längst war es zur Farce verkommen, das doppelte Bürgerbegehren um Ikea. Erst wurde das Instrument, das als Korrektiv zum Parlament gedacht ist, zweckentfemdet, um die Mehrheit des Altonaer Parlaments zu bestätigen. Dann wurde von den Ikea-Befürwortern eine aussagekräftige Zusammenlegung beider Bürgerentscheide verhindert - und schließlich den Altonaern eine Fragestellung vorgelegt, die so tendenziös war, dass selbst ein Ikea-Gegner kaum mit Nein stimmen konnte. Infos der Ikea-Kritiker lagen dem Entscheid selbstverständlich nicht bei. So verkam das Korrektiv zur Karikatur. So wurde das Instrument direkter Demokratie beschädigt.
Dass nun die Ergebnisse dieses Unterstützungsbegehrens für die herrschende Politik von dieser benutzt wird, ein rechtlich nicht zu verhinderndes Gegenbegehren auszuhebeln, macht die Volksdemokratie zur Lachnummer. Die Prognose, ein weiteres Begehren hätte keine Mehrheitschance gehabt, ist kein Argument, verbriefte Bürgerrechte auszuhebeln.
Inklusion gelingt nicht auf Knopfdruck und bringt viele der an Schule Beteiligten an ihre Grenzen. Deshalb ist es so wichtig, dass die Schulen ausreichend Fachpersonal bekommen. von Kaija Kutter
Die Bremer Gesundheitssenatorin Renate Jürgens-Pieper (SPD) wertet die Entlassung des Kinder-Chefarztes als „dicken Fehler“.

So viel Vogeler gabs nie - geschweige denn, so viel Gemeinsamkeit. Die Worpsweder Museen, nun zu einem Verbund zusammengeschlossen, haben eine große Gemeinschaftsausstellung zum Schillerndsten der Kolonieväter auf die Beine gestellt von Henning Bleyl

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Weltraumtouristen, Satelliten und Versorgungsflüge zur ISS – die Raumfahrt wird privatisiert und kommerzialisiert.

Es ist ein echtes großes Drama, das sich da in Griechenland abspielt. Ein Drama über die Demokratie, die Unregierbarkeit. Dieses Wort muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Und das Drama genießen.

Leserkommentare
29.01.2010 10:54 | spahn
lieber herr carini, wären sie gestern abend in der BV-altona gewesen, wüssten sie, dass Sie sowohl juristisch als auch inha ...
29.01.2010 10:36 | Shlomo
In einer Demokratie kann sich die Regierung das Volk nicht ausssuchen - aber auch die Taz nicht bestimmen, was das Volk wir ...
28.01.2010 00:22 | Ein Leser
Die Informationen, welche mit dem Formular zur Abstimmung verschickt wurden, waren sehr einseitig pro Ikea. Dies ist zum Ve ...