das war die woche, die war (3)

Worte der Woche

„Nur weil Boris mit 17 Wimbledon gewonnen hat, heißt es mit 24: Du bist zu alt.“ (Tennisspieler Denis Gremelmayer, der bei den Australian Open zum ersten Mal in seiner Karriere die dritte Runde eines Grand-Slam-Turniers erreicht hat und sich selbst als Nachwuchsmann bezeichnet)

Noch mehr Worte

„Vielleicht brauchen deutsche Spieler einfach länger, um sich durchzusetzen.“ (Patrick Kühnen, Kapitän des deutschen Davis-Cup-Teams, über die neue deutsche Tennishoffnung.)

Doppel der Woche

„Die Stallorder war, dass wir beide gewinnen.“ (Tennisprofi Lars Burgsmüller nach seinem Erstrundensieg bei den Australian Open über Rainer Schüttler, der genauso wie sein Gegner von Dirk Hordorff trainiert wird)

Gnade der Woche

„Wir wollen ihm die Chance geben, in einem kirchlichen Umfeld zu spielen, damit seine persönliche Lage verbessert wird.“ (Der Sportbeauftragte der Evangelischen Landeskirche, Bernhard Felmberg, verteidigt die Spielerlaubnis für Schiedsrichterskandalschiedsrichter Robert Hoyzer, der für Lichtenrade Nord in der Berliner Kirchenliga gegen denn Ball treten wird)

Ungnade der Woche

„Die Gnadeninstanz der Evangelischen Sportarbeit stellt die Schwere der Verfehlungen Hoyzers in Hinblick auf die Schiedsrichtertätigkeit nicht in Frage.“ (Derselbe zum selben Thema)

Befindlichkeit der Woche

„Mir geht es insgesamt natürlich nicht blendend.“ (Kirchenkicker Hoyzer vor seinem Comeback)

Rosa Brille der Woche

„Die Stimmung ist gut.“

(Reiner Maurer, Trainer des Zweitligisten 1860 München, dessen Vizepräsident den Präsidenten wegen Rufschädigung anzeigen will und dessen Expräsident Karl-Heinz Wildmoser sein Comeback in der Vereinsführung angedroht hat)