Kommentar von RUDOLF BALMER
Der Begriff der nuklearen Entwicklungshilfe wird nun wohl in den Wortschatz der Weltpolitik eingehen. Großmütig, wenn auch nicht ganz uneigennützig wollen die Atommächte, allen voran Gastgeber Frankreich und die Atomenergieagentur der OECD, den nuklearen Habenichtsen helfen, sich diese angeblich kostengünstige und zukunftsträchtige Quelle der Stromversorgung zu erschließen.
Prämisse ihrer internationalen Konferenz ist, dass der Energieverbrauch weltweit weiter steil ansteigen werde. Das wird nicht hinterfragt. Die strahlende Zukunft, die laut Organisatoren der Atomkraft gehört, ist da Synonym für unbegrenztes Wachstum, parallel zum Energiekonsum steigende Bruttoinlandsprodukte. Die Botschaft aus Paris lautet: Wer nicht auf Atomkraft setzt, hat den Zug in die Zukunft verpasst und wird weltpolitisch marginalisiert.
Alternative Szenarien der Entwicklung werden ebenso wenig ernst genommen wie alternative und erneuerbare Energiequellen. Für Sonne, Wind, Gezeiten, Biomasse oder Geothermie bleiben da nur Nischen.
Entscheiden kann und soll die Pariser Konferenz im Rahmen der OECD formell gar nichts. Aber das ist ja offenbar auch gar nicht notwendig, da die Prioritäten von den Teilnehmern ohnehin geteilt werden. Es geht nicht um die Frage Atomkraft ja oder nein. Sondern nur noch darum, wann und wie oder allenfalls wer wo als Lieferant auf dem jetzt erschlossenen Expansionsmarkt zum Zuge kommt.
Nicht hinterfragt wird auch die Behauptung, Atomstrom sei billig und bezüglich Treibhausgasen neutral oder gar "sauber". Denn das wären subversive Fragen. Wären grundsätzliche Zweifel an der Atomkraft erlaubt, müsste man sich ja womöglich eingestehen, dass das wirtschaftliche Entwicklungsmodell des "immer mehr" vor einer Sackgasse steht.
Bei der Neuwahl am 17. Juni dürfen die Rechten mit dem Einzug ins Parlament rechnen. Die bürgerlichen Parteien des Landes müssten eine Front gegen Rechtsradikalismus bilden. von Jannis Papadimitriou
Weltraumtouristen, Satelliten und Versorgungsflüge zur ISS – die Raumfahrt wird privatisiert und kommerzialisiert.

Es ist ein echtes großes Drama, das sich da in Griechenland abspielt. Ein Drama über die Demokratie, die Unregierbarkeit. Dieses Wort muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Und das Drama genießen.

NRW hat gewählt. Die taz hat sich mal angeschaut, wie kreativ die Parteien waren und was das über die KandidatInnen aussagt.

„Verspätet“ – in Berlin trifft das nicht nur einzelne Flüge, sondern ganze Flughäfen. Und was passiert nun in der Hauptstadt?

Leserkommentare
08.03.2010 14:29 | Sponti
Ja, Deutschland kommen auf der Stromautobahn 60 Geisterfahrer entgegen ... ...
08.03.2010 14:26 | Sponti
Ja, Deutschland kommen auf der Stromautobahn 60 Geisterfahrer entgegen ...
08.03.2010 13:09 | vantast
Es geht natürlich nicht um eine Hilfe für notleidene Länder, es geht, wie immer, nur um's Geschäft. Atomkraft ist ein Produ ...