Kolumne Besser

Die Wahrheit über Flug MH17

Glauben Sie nicht den westlichen Propagandalügen! Hören Sie auf unabhängige Experten. Fragen Sie: Cui bono? Und Sie werden sieben Antworten finden.

Absturzstelle von MH17 in der Ostukraine: Seltsam, seltsam.  Bild: reuters/montage: taz

Was ist dem Flug MH17 passiert? Westliche Politiker und Medien haben nur eine Erklärung, die sie sofort nach dem Vorfall aus dem Hut zauberten: Abschuss durch „prorussische Separatisten“. Beweise? Fehlanzeige.

Dabei machen schon die Bilder von der Unglücksstelle skeptisch. Bei einem Raketentreffer müssten die Wrackteile über viele Kilometer verstreut sein, wie der renommierte Experte Huber bestätigt. Das sind sie aber nicht. Wenig überzeugend auch der angebliche Tonbandmitschnitt. Laut Metadaten ist der nämlich älter als der Vorfall. Und da ist noch der spanische Fluglotse Carlos in Kiew, der erklärte, neben MH17 seien zwei ukrainische Kampfjets geflogen – und dessen Twitter-Account nun abgeschaltet ist.

Und vor allem: Cui bono? (Lateinisch für: Wem nutzt es?) Sicher nicht Putin oder den „Separatisten“. Aber wem sonst?

1. Israel: Am Donnerstag um 14.00 Uhr begann die israelische Großoffensive im Gazastreifen. Genau 15 Minuten später verschwand MH17 vom Radar. Reiner Zufall? Während die Welt auf die Ostukraine schaut, kann Israel in Ost- und West-Gaza ungestört Krieg führen. Auch komisch: An Bord von MH17 waren Passagiere aus aller Welt, aber keine Israelis. Wurden sie vorgewarnt? Wenn ja: Von wem?

2. USA/CIA: Bislang haben die Europäer den wahnwitzigen US-Kriegskurs nur zögerlich mitgetragen. Nach so vielen toten Europäern ändert sich der Tonfall. Der US-Zugriff auf die Kornkammer Ukraine muss verhindert werden. Kein Blut für Kartoffeln!

3. USA/NSA: Edward Snowden genießt Asyl in Russland. Galt der Angriff eigentlich ihm? War MH17 nur zur falschen Zeit am falschen Ort?

4. Finanzkapital: Zwei mysteriöse Luftvorfälle, zweimal eine Boeing 777 derselben Fluggesellschaft! Das wirft die Frage auf: War MH17 in Wirklichkeit der „verschwundene“ Flug MH370? Waren die Passagiere bereits tot? Wurde das Flugzeug ferngesteuert? Das würde die geringe Streuung der Wrackteile erklären. Klar ist jedenfalls, wer vom Niedergang von Malaysia Airlines profitiert: das anglo-amerikanische Finanzkapital.

5. Kiew: Die profaschistische Regierung hat die Waffen, das Know-how und ein Motiv. Haben profaschistisch-ukrainische Kampfflugzeuge MH17 abgeschossen? Unwahrscheinlich jedenfalls, dass sie so etwas ohne Wissen der Nato tun würden.

6. Homolobby: Sechs Passagiere von MH17 wollten zu einer Aids-Konferenz. Nun ist Aids eine schlimme Krankheit. Aber sie betrifft nur eine Minderheit. Die wird nun den Vorfall dazu nutzen, dass noch mehr Geld in die Aids-Forschung fließt. Zur Erforschung von tödlichen Krankheiten der Mehrheit (Krebs, Rücken!) hingegen ist kein Geld da.

7. Geheimbünde: MH 17 war eine Boeing 777 – genauso wie der Flug MH 370, der am 7.3.2014 (GMZ) verschwand. An Bord waren Passagiere aus über 7 Ländern. Den Jungfernflug hatte die Maschine am 17. 7. 97 – exakt 18 Jahre vor ihrem Ende über der Ostukraine. Und exakt ein Jahr nach TWA 800, einer Boeing 747, die kurz nach dem Start in New York in den Atlantik stürzte, vermutlich „versehentlich“ von US-Raketen abgeschossen.

Und da ist noch mehr: Die Anschläge in London wurden am 7.7.2005 verübt, die Anschläge in New York am 11.9.2001 (Quersumme =1+1+9+2+0+0+1 = 14 = 7 hoch 2). Und das 7:1 im Halbfinale! Glaubt da wer an Zufall?

Zumal für Geheimbünde die Zahl 7 schon immer wichtig war: 7 Zwerge, 7 Sachen, 7 Brücken, 7 Weltwunder, 7 Todsünden. Der Illuminatenorden wurde 1776 gegründet; der Zionistische Weltkongress tagte 1897. Für die Freimaurer steht die 7 noch über der 6, für die Bilderberger kommt die 7 noch vor der 8. Und schließlich: Die G 7, das sind die „Großen 8“ – aber ohne Russland!

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21. 7. 2014

Von Juli 2007 bis April 2015 bei der taz. Autor und Besonderer Redakteur für Aufgaben (Sonderprojekte, Seite Eins u.a.). Kurt-Tucholsky-Preis für literarische Publizistik 2011. „Journalist des Jahres“ (Sonderpreis) 2014 mit „Hate Poetry“. Autor des Buches „Taksim ist überall“ (Edition Nautilus, 2014). Wechselte danach zur Tageszeitung Die Welt.

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