Deutschland bei der Fußball-EM 2016

Gegen Ukraine, Polen und Nordirland

Bei der EM-Auslosung sind der deutschen Nationalelf die ganz schweren Hürden erspart geblieben. Das Auftaktspiel bestreiten Frankreich und Rumänien.

Die vier Fußball-Nationaltrainer der C-Gruppe in Paris.

Fertig für 2016: die vier Fußball-Nationaltrainer der C-Gruppe in Paris. Foto: dpa

PARIS dpa | Die deutsche Nationalmannschaft trifft bei der Fußball-Europameisterschaft im kommenden Jahr in Frankreich in Gruppe C auf die Ukraine, Polen und EM-Debütant Nordirland. Das ergab die Auslosung am Samstag in Paris. Bundestrainer Joachim Löw zeigte sich zuversichtlich: „Wir sind Favorit in der Gruppe und wollen sie gewinnen“, sagte er im ZDF. Franz Beckenbauer kommentierte im TV-Sender Sky: „Wir können alle mit dieser Gruppe leben.“ Die Gegner seien „ziemlich gleichwertig, es ist nicht die stärkste Formation.“

Das erste Spiel bestreitet Löws Auswahl am 12. Juni in Lille gegen die Ukraine. Anschließend steht am 16. Juni im Pariser Vorort St. Denis die Partie gegen Polen an, ehe zum Abschluss der Vorrunde am 21. Juni im Pariser Prinzenparkstadion Nordirland der Gegner ist.

Damit kehrt die Elf des Deutschen Fußball-Bundes in ihrer zweiten Gruppenpartie in das Stade de France zurück, wo sie am 13. November nach den Terroranschlägen von Paris mit insgesamt 130 Toten die Nacht im Stadion verbracht hatte.

Die Polen waren bereits in der EM-Qualifikation Gegner der Deutschen. In Warschau kassierten Thomas Müller & Co. eine 0:2-Niederlage. Auf Nordirland trifft das DFB-Team auch in der Qualifikation für die WM 2018 in Russland. Die Ukraine hat sich nach der Teilnahme 2012 als Co-Gastgeber neben Polen erstmals sportlich für eine EM qualifiziert.

A: Frankreich, Rumänien, Albanien, Schweiz

B: England, Russland, Wales, Slowakei

C: Deutschland, Ukraine, Polen, Nordirland

D: Spanien, Tschechien, Türkei, Kroatien

E: Belgien, Italien, Irland, Schweden

F: Portugal, Island, Österreich, Ungarn

Im Eröffnungsspiel am 10. Juni im Stade de France treffen Gastgeber Frankreich als Kopf der Gruppe A und Rumänien aufeinander. Nach der umstrittenen Aufstockung des Turniers auf 24 Teams erreichen nicht nur die Ersten und Zweiten jeder Gruppe das Achtelfinale, sondern auch die vier besten Dritten. Insgesamt stehen vom 10. Juni bis 10. Juli kommenden Jahres 51 Partien in zehn Stadien auf dem Spielplan.

Eines der wenigen hochkarätigen Spiele der Vorrunde wird in Gruppe E das Aufeinandertreffen von Italien und dem Weltranglisten-Ersten Belgien sein. England trifft in Gruppe B im Nachbarschaftsduell auf Wales. EM-Rückkehrer Österreich spielt gegen Ungarn, Island und Portugal.

.

Bitte registrieren Sie sich und halten Sie sich an unsere Netiquette.

Haben Sie Probleme beim Kommentieren oder Registrieren?

Dann mailen Sie uns bitte an kommune@taz.de

Ihren Kommentar hier eingeben