„Legida“-Demonstration in Leipzig: 100 Neonazis spazieren – statt 2000
Nur noch 100 Neonazis kommen zur Legida-Demo in Leipzig. Gegen einen Teilnehmer ermittelt die Polizei, weil er ein Messer mitbrachte.
epd | Bei Demonstrationen von „Legida“ und einem Bündnis gegen die fremdenfeindliche Bewegung ist es am Samstag in Leipzig friedlich geblieben.
Wie die Polizei in der sächsischen Messestadt mitteilte, waren nur rund 100 Teilnehmer dem Aufruf von „Legida“ gefolgt. Wegen der geringen Teilnehmerzahl wurde die Route der Demonstration in der Innenstadt verkürzt.
Die Gegenveranstaltung verzeichnete nach Polizeiangaben rund 120 Demonstranten. Bei einem 72-Jährigen stellten Beamte ein Cuttermesser fest. Gegen ihn werde nun wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz in Verbindung mit dem Versammlungsgesetz ermittelt.
Die Demonstration richtete sich gegen einen mutmaßlichen Angriff auf einen „Legida“-Ordner am vergangenen Montag. Der 37-Jährige wurde von Vermummten vor seinem Wohnhaus in Böhlen bei Leipzig zusammengeschlagen.
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