Kommentar von CHRISTIAN JAKOB
"Brücken bauen" zu den Migranten, "Verbindungen schaffen" für eine "bunte Republik Deutschland" - das waren die Phrasen, mit denen sich der Ex-Ministerpräsident von Niedersachsen, Bundespräsident Christian Wulff, vor wenigen Tagen als moderner Freund der Zuwanderung präsentierte.
Seine Politik sieht anders aus. Der Fall von Abrahim Bakro ist nur ein Beispiel für Tausende Menschen aus Syrien und anderen Ländern, die in Niedersachsen nur geduldet werden. Als Zaungäste der Gesellschaft, ohne Rechte und Perspektive, können sie nur auf den Tag warten, an dem das letzte Abschiebehindernis beseitigt ist und Bundespolizisten sich mit ihnen in ein Flugzeug setzen.
Ein Leben auf Abruf, zermürbende Ausgrenzung durch Arbeits- und Ausbildungsverbot - mehr ist Niedersachsen vielen MigrantInnen nicht bereit zu geben. Dass sie häufig jung, den Umständen entsprechend integriert, arbeitswillig und der Sprache mächtig sind, nutzt ihnen nichts. Im Fall von Syrien kommt erschwerend hinzu, dass der Autokrat Al-Assad einen Polizeistaat unterhält, in dem gefoltert wird. Das räumt sogar das Auswärtige Amt in überraschender Deutlichkeit ein.
Schünemann und seinen ehemaligen Chef Wulff kratzte dies nicht. Wen sie hier nicht haben wollten, für den ist die Republik nicht bunt, sondern grau. Und irgendwann Vergangenheit.
Inklusion gelingt nicht auf Knopfdruck und bringt viele der an Schule Beteiligten an ihre Grenzen. Deshalb ist es so wichtig, dass die Schulen ausreichend Fachpersonal bekommen. von Kaija Kutter
Die Bremer Gesundheitssenatorin Renate Jürgens-Pieper (SPD) wertet die Entlassung des Kinder-Chefarztes als „dicken Fehler“.

So viel Vogeler gabs nie - geschweige denn, so viel Gemeinsamkeit. Die Worpsweder Museen, nun zu einem Verbund zusammengeschlossen, haben eine große Gemeinschaftsausstellung zum Schillerndsten der Kolonieväter auf die Beine gestellt von Henning Bleyl

Starre Rituale, öde Debatten, ein Haus der Langeweile? Nicht in der Ukraine! Hier werden Parlamentsdebatten noch mit Leidenschaft, Herzblut und handfesten Argumenten geführt!

Echte Stars, begeisterte Fans, prima Shopping-Tipps - wir freuen uns auf die Fußball-Europameisterschaft.

Weltraumtouristen, Satelliten und Versorgungsflüge zur ISS – die Raumfahrt wird privatisiert und kommerzialisiert.

Es ist ein echtes großes Drama, das sich da in Griechenland abspielt. Ein Drama über die Demokratie, die Unregierbarkeit. Dieses Wort muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Und das Drama genießen.

Leserkommentare
05.07.2010 16:49 | HamburgerX
Nun man kann Wulff durchaus kritisieren, wenn in seiner Rede ein Selbstverständnis herrscht, das er im eigenen Bundeland ni ...