FASTENMONAT

Muslime feiern Ende des Ramadan

KAIRO | Muslime in aller Welt haben gestern mit Feiern zum Ende ihres Fastenmonats Ramadan begonnen. Mit Morgengebeten und dem ersten Frühstück seit Wochen leiteten Gläubige das dreitägige Fest des Fastenbrechens ein. Nach dem Opferfest ist das Eid al-Fitr das wichtigste Fest für die weltweit 1,3 Milliarden Muslime. 30 Tage lang haben sie von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang nichts gegessen und getrunken. Dies soll Glauben und Selbstdisziplin stärken.

In der Türkei wird das Fest auch als Zuckerfest bezeichnet, weil das Ende des Ramadan mit vielen Süßigkeiten gefeiert wird. Auch die Araber feierten größtenteils am Sonntag. Während die sunnitischen Iraker bereits am Morgen in die Moschee gingen und sich zum ersten Frühstück trafen, teilte die schiitische Geistlichkeit im Irak mit, das Fest solle für die Schiiten erst heute beginnen. Da sich die islamische Zeitrechnung nach dem Mondkalender richtet, verschiebt sich der Ramadan jedes Jahr um zehn bis elf Tage. Im Hochsommer ist der Verzicht auf Getränke besonders schwer. Alte, Schwangere, Kinder und Kranke sind vom Fasten ausgenommen. (dpa)