US-Forscher haben möglicherweise einen sogenannten bewohnbaren Planeten außerhalb unseres Sonnensystems entdeckt. Dort könnte es Wasser also auch Leben geben.

Eine Aufzeichnung des Planeten "Gliese 581g". Bild: dpa
WASHINGTON dapd/dpa/afp | US-Astronomen haben den ihrer Meinung nach ersten erdähnlichen Planeten mit allen nötigen Voraussetzungen für Leben entdeckt. Der Planet umkreise den Roten Zwergstern "Gliese 581" in weniger als 37 Tagen und liege mitten in der bewohnbaren Zone - also in dem Gürtel, wo Wasser flüssig ist.
Das rötliche Licht dieses Sterns strahlt etwa hundert Mal schwächer als unsere Sonne, versorgt den Planeten aber mit genau der richtigen Menge an Energie, damit flüssiges Wasser auf seiner Oberfläche existieren kann.
Ob tatsächlich Wasser auf dem nun entdeckten Planeten existiert, ist nicht klar. Ebenso wissen die Forscher nicht, welche Atmosphäre dort herrscht. Fest steht bislang, dass "Gliese 581g" drei Mal so schwer ist wie die Erde und ein wenig größer in der Breite ist. Die Temperaturen dort liegen zwischen minus 4 und 71 Grad Celsius.
Als potenziell bewohnbare Planeten bezeichnen Fachleute solche Funde, auf denen allgemein Leben herrschen könnte - was nicht heißt, dass dort auch Menschen existieren können. "Die Chancen für Leben auf diesem Planeten sind 100 Prozent", sagt jedoch Mitentdecker Steven Vogt von der University of California.
Der Planet "Gliese 581g" befindet sich rund 20 Lichtjahre von der Erde entfernt, sodass es Generationen dauern würde, um mit einem Raumschiff dorthin zu gelangen. Doch was zunächst wie eine unüberwindliche Distanz erscheint, ist aus wissenschaftlicher Sicht "nebenan", wie Vogt sagt.
In der Vergangenheit hatten Forscher immer wieder Planeten außerhalb unseres Sonnensystems entdeckt, auf denen Leben möglich sein sollte - bis sich herausstellte, dass die Bedingungen lange nicht so förderlich für Leben waren, wie zunächst angenommen.
Diesmal sind gleich fünf Astronomen überzeugt davon, dass die Voraussetzungen stimmen. "Das ist der erste, bei dem ich wirklich begeistert bin", sagt Jim Kasting von der Penn State University. Der Planet sei ein "ziemlich erstklassiger Kandidat" für das Beherbergen von Leben.
In ihrem Videocast fordert Kanzlerin Merkel einen schnellen Ausbau der deutschen Stromnetze. Um den Windstrom von den Norden in den Süden zu schaffen, sind Tausende neue Netzkilometer nötig.

Starre Rituale, öde Debatten, ein Haus der Langeweile? Nicht in der Ukraine! Hier werden Parlamentsdebatten noch mit Leidenschaft, Herzblut und handfesten Argumenten geführt!

Echte Stars, begeisterte Fans, prima Shopping-Tipps - wir freuen uns auf die Fußball-Europameisterschaft.

Weltraumtouristen, Satelliten und Versorgungsflüge zur ISS – die Raumfahrt wird privatisiert und kommerzialisiert.

Es ist ein echtes großes Drama, das sich da in Griechenland abspielt. Ein Drama über die Demokratie, die Unregierbarkeit. Dieses Wort muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Und das Drama genießen.

Leserkommentare
16.01.2011 15:12 | jalal
das ist möglich , ich bin realist .aber mit wissenschaft und verstand.
21.10.2010 11:00 | scienceblogsleser
Lassen wir besser eine Fachfrau, Ludmila Carone, zu Wort kommen: ...
03.10.2010 11:22 | Karl Kraus
Hihihi! Der Planet ist etwas größer in der Breite als die Erde? Ist das ein Fachausdruck? :)