galerienspiegel

Nir Alon – „tell me about love (part II)“: Vielleicht legt er nur offen, was der „mediale“ Mensch ohnehin weiß: geheime Verbindungen von Möbeln untereinander, aufgezeigt anhand komplizierter Verkabelungen, die in Beleuchtungen von Stuhl- oder Tischbeinen münden. Den Arbeiten der Palästinenserin Mona Hatoum ähnelt der Ansatz des 1964 in Israel geborenen, in Hamburg lebenden Künstlers Nir Alon, der seine Installationen um feingliedrige Zeichnungen bereichert.

Eröffnung: Do, 23.9., 19 Uhr, Westwerk (Admiralitätstraße 74); Di–Fr 16–19, Sa 12–15, So 14–17 Uhr; bis 3.10.

Grenzgänge – Zoll/Douane 3: Die Vergänglichkeit von Grenzen und deren Bedeutung für Identitätsbildung ist Thema des dritten Teils des Zoll/Douane-Projekts an der Brooksbrücke. Bestückt ist die Ausstellung unter anderem mit Michael Schüttrumpfs Container-Installation „Personenschleuse“, mit Martin Heckmanns Videoinstallation zu kolonialhistorischen Grenzen sowie mit Videos von Monika Treut und Juan Carlos Alom, deren Augenmerk auf transkulturellen Grenzgängen liegt.

Eröffnung: Fr, 24.9., 19 Uhr, ehemalige Personenabfertigung Brooksbrücke, Auf dem Sande, Speicherstadt; Di–So 13–18 Uhr; bis 17.10.

Mikko Heikkinen & Markku Komonen: Ausstellung und Vortrag der beiden finnischen Architekten gelten deren minimalistischem, 2003 unter anderem mit der Heinrich-Tessenow-Medaille ausgezeichnetem Werk; 2000 wurde das Dresdner Max-Planck-Institut für Molekulare Zellbiologie und Genetik nach ihren Entwürfen fertig gestellt.

Fr, 23.9., 18 Uhr: Vortrag in der Freien Akademie der Künste (Klosterwall 23). Vernissage: 20 Uhr, Galerie Renate Kammer (Münzplatz 11); bis 16.10.

Lawrence Weiner – Reden über Kunst: Keine Materie, keine befühlbare Installation, sondern Idee und Wort sind Material des US-amerikanischen Konzeptkünstlers, der unter den Ersten war, die die „Entmaterialisierung“ des traditionellen Kunstwerks anstrebten. An der Binnenalster wurde jüngst seine Arbeit „An den See“ installiert. Anlass für Weiner, – auf Englisch – über sein Werk zu referieren.

Mi, 22.9., 19 Uhr, Kunsthalle PS