Bradley Manning, der vermeintliche Informant der Enthüllungsplattform Wikileaks, soll bessere Haftbedingungen erhalten. Zuvor hatte Amnesty diese kritisiert.

Der Druck bleibt: Demonstration für die Freilassung Mannings. Bild: dapd
FORT LEAVENWORTH dapd | Der mutmaßliche Wikileaks-Informant Bradley Manning erhält bessere Haftbedingungen. Der US-Soldat werde im Militärgefängnis Fort Leavenworth zusammen mit etwa zehn weiteren Häftlingen untergebracht, erklärte Leiter Dawn Hilton am Donnerstag.
Manning wurde erst kürzlich nach Fort Leavenworth im US-Staat Kansas verlegt. Zuvor wurde er in Einzelhaft im Hochsicherheitstrakt auf einem Militärstützpunkt bei Washington festgehalten.
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat die Haftbedingungen kritisiert und von einer möglichen Menschenrechtsverletzung gesprochen. Manning wurde im vergangenen Jahr festgenommen.
Ihm wird vorgeworfen, Hunderttausende Unterlagen an die Enthüllungsplattform Wikileaks weitergegeben zu haben, darunter Dokumente zu den Kriegen in Afghanistan und im Irak.
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Leserkommentare
01.05.2011 13:45 | AbbaHallo
Alle Medien reden von China, Rußland, Kongo, TakaTukaLand...Mannings sitzt in Folterhaft im geistig-moralischen Führungslan ...
29.04.2011 17:25 | xxxx
@ Goldammer ...
29.04.2011 15:18 | Bernd Goldammer
Ich werbe dafür, dass wenigstens eine Straße in Deutschland nach diesem Helden benannt wird. Er hat Beweise für grauenvolle ...