Kommentar von MARCO CARINI
Wir frieren die Ausgaben ein, indem wir die Stellen im öffentlichen Dienst permanent reduzieren und verordnen allen anderen Bereichen Finanz-Stagnation: So lautet - kaum vereinfacht - die Finanzpolitik des neuen Hamburger Senats. Wenn das immer so einfach wäre, würde es nirgends eine Krise der öffentlichen Haushalte geben.
Es ist ein Konzept nach biederer Buchhalter-Manier, das fiskalische Disziplin verheißt, Dynamik, Schwerpunktsetzung und politischen Gestaltungswillen aber nicht kennt. Die Gewerkschaften werden mit der Ansage, jede Tariferhöhung werde Arbeitsplätze kosten, in Geiselhaft genommen, ökologische Akzente sind nach der angekündigten Absenkung ökologischer Baunormen, der Beerdigung von City-Maut, Stadtbahn und Shared-Space-Verkehrsberuhigung weit und breit nicht sichtbar.
Hamburg wird wieder gut regiert - mit Konzepten der Vergangenheit. Es herrschen Zahlen, nicht Notwendigkeiten. Ein Beispiel: Eine Aufgabenkritik der Arbeit in den Behörden kann eine seriöse Einschätzung ergeben, wie viele und welche Stellen abgebaut werden können. Stellenstreichungen zu beschließen, ohne sagen zu können, wo sie vorgenommen werden, heißt aber das Pferd von hinten aufzusatteln. Diese Herangehensweise hat die Analysetiefe einer Erstsemester-Einführung in Volkswirtschaft.
Inklusion gelingt nicht auf Knopfdruck und bringt viele der an Schule Beteiligten an ihre Grenzen. Deshalb ist es so wichtig, dass die Schulen ausreichend Fachpersonal bekommen. von Kaija Kutter
Die Bremer Gesundheitssenatorin Renate Jürgens-Pieper (SPD) wertet die Entlassung des Kinder-Chefarztes als „dicken Fehler“.

So viel Vogeler gabs nie - geschweige denn, so viel Gemeinsamkeit. Die Worpsweder Museen, nun zu einem Verbund zusammengeschlossen, haben eine große Gemeinschaftsausstellung zum Schillerndsten der Kolonieväter auf die Beine gestellt von Henning Bleyl

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Weltraumtouristen, Satelliten und Versorgungsflüge zur ISS – die Raumfahrt wird privatisiert und kommerzialisiert.

Es ist ein echtes großes Drama, das sich da in Griechenland abspielt. Ein Drama über die Demokratie, die Unregierbarkeit. Dieses Wort muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Und das Drama genießen.

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