unterm strich

Am 6. Dezember wird in Kopenhagen der Europäische Filmpreis vergeben. Die Nominierungen wurden am Wochenende in Sevilla bekannt gegeben. In der Kategorie bester Film kommen folgende Produktion in Frage: „Il Divo“ von Paolo Sorrentino, „Gomorrha“ von Matteo Garrone, „Happy-Go-Lucky“ von Mike Leigh, „Die Klasse“ („Entre les murs“) von Laurent Cantet, „Das Waisenhaus“ („El Orfanato“) von Juan Antonio Bayona und „Waltz with Bashir“ von Ari Folman.

Damit nicht genug der Filmpreise. Das 57. Internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg hat am Sonntag zum ersten Mal den neuen Filmkulturpreis Mannheim-Heidelberg vergeben. Die undotierte Auszeichnung geht an sechs Unternehmen, Institutionen und Einzelpersonen, die sich über Jahre hinweg verdient gemacht haben um die Filmkultur in Deutschland. Unter Filmkultur, so steht es in der Presseerklärung, wird „ein Umgang mit dem Medium Film im Kino, Fernsehen und andernorts verstanden, der sowohl den künstlerischen Reichtum einer intelligenten Kinematografie zum Ausdruck bringt, wie von einer Haltung bestimmt ist, die den Zuschauer nicht nur primär als Konsumenten sieht, sondern als Kommunikationspartner ernst nimmt.“ Ausgezeichnet wurden: Torsten Frehse und Wulf Sörgel vom Berliner Filmverleih Neue Visionen, die Redaktion Film und Serie des Westdeutschen Rundfunks, der Filmproduzent Peter Rommel, die Redaktion „Das kleine Fernsehspiel“ des ZDF, das Projekt Vision Kino, das Film- und Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen fördert, und schließlich die Redaktion „Debüt im Dritten“, angesiedelt beim Südwestrundfunk Baden-Baden. Das Filmfestival Mannheim-Heidelberg dauert noch bis zum 16. November.