Nordkorea betankt offenbar eine Trägerrakete, die einen Satelliten ins All bringen soll. Der Start ist Teil einer Staatsfeier, doch viele Länder vermuten den Test einer Interkontinentalrakete.

Das nordkoreanische Kontrollzentrum, auf dem Bildschirm die Rakete. Bild: reuters
PEKING/PJÖNGJANG dpa | Nordkorea hat mit der Betankung der Trägerrakete begonnen, die einen Satelliten ins All bringen soll. Wie die amtliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua am Mittwoch aus Pjöngjang berichtete, seien alle Vorbereitungen für den Start getroffen.
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Der Direktor des Raumkontrollzentrums 20 Kilometer nordwestlich von Pjöngjang, Paek Chung Hou, habe Journalisten bei einem Besuch der Einrichtung mitgeteilt, dass der Satellit bereits in der Rakete sei. Die Rakete werde mit Treibstoff betankt.
„Wir sind sicher, dass wir erfolgreich ein werden“, sagte der Direktor des Kontrollzentrums laut Xinhua. Nach bisherigen Angaben soll der Start zwischen Donnerstag und Montag erfolgen, um den 100. Geburtstag des Staatsgründers und Diktators Kim Il Sung zu begehen.
Nordkorea wird verdächtigt, mit dem erneuten Satellitenstart den Test einer Interkontinentalrakete zu verschleiern, die einen atomaren Sprengkopf tragen könnte. China, die USA, Südkorea, Japan und andere Länder haben sich beunruhigt über die Pläne gezeigt. Weltraumraketen und ballistische Militärraketen beruhen auf derselben Technologie.
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