Bei einem Anschlag auf israelische Urlauber in Bulgarien gab es mindestens drei Tote. Mindestens 20 Menschen wurden verletzt. Der israelische Außenminister ist alarmiert.

Die ausgebrannten Busse am Flughafen in Burgas. Bild: reuters
JERUSALEM dapd | Bei einem Anschlag auf einen Bus mit israelischen Jugendlichen sind am Flughafen der bulgarischen Küstenstadt Burgas mindestens drei Menschen getötet worden. Etwa 20 weitere hätten Verletzungen erlitten, teilte die bulgarische Polizei am Mittwoch mit. Die Passagiere des Busses seien unmittelbar zuvor in Bulgarien gelandet, berichtete die israelische Zeitung Jerusalem Post.
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Der israelische Außenminister Avigdor Liberman habe mit seinem bulgarischen Amtskollegen Nikolai Mladenow wegen des Anschlages telefoniert, hieß es weiter. Dem israelischen Sender Channel 2 sagten Zeugen, jemand habe den Bus bestiegen und kurz darauf sei es zu einer gewaltigen Explosion gekommen.
Erst im Januar war dem Bericht der Jerusalem Post zufolge ein verdächtiges Päckchen an Bord eines Busses gefunden worden, der israelische Touristen von der Türkei nach Bulgarien brachte. Die israelische Regierung hatte Befürchtungen geäußert, ihre Bürger könnten im Ausland zum Ziel von Anschlägen der radikalislamischen Hisbollah werden.
Vor vier Jahren war ein hoher Kommandant der Organisation getötet worden. Dahinter wird der israelische Geheimdienst Mossad vermutet. Israel hatte deshalb um verstärkte Sicherheitsvorkehrungen gebeten, etwa in der Hauptstadt Sofia.
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