taz Café, Berlin

„Das Totenschiff“ - die Tragödien der Rohingya. Eine historische Collage.

Hans-Bernd Zöllner studierte Physik, Theologie und Soziologie in Hamburg, Heidelberg und Göttingen. Von 1970 bis 2002 arbeitete er als evangelischer Pfarrer, unter anderem in der Evangelischen Gemeinde Deutscher Sprache in Thailand.

Weiter promovierte er im Fachbereich Orientalistik an der Universität Hamburg. Seitdem ist er Lehrbeauftragter an verschiedenen deutschen Universitäten mit den Schwerpunkten Birma/Myanmar und Theradavda-Buddhismus.

Im Juli veröffentlichte er sein neues Werk „Das Totenschiff – die Tragödien der Rohingya": Spätestens seit der Massenflucht von bis zu 700.000 Muslimen 2017 aus dem Westen Myanmars nach Bangladesch gibt es einen erbitterten Streit über die Ursachen dieser Flucht. Vorwürfe ethni­scher „Säuberungen“ und von Völker­mord stehen Vorwürfen illegaler Migra­tion und des Terrorismus gegenüber.

Mit Hilfe der Metapher vom Totenschiff werden Stationen nachgezeichnet, die zur Tragödie der meist staatenlosen Rohingya geführt haben.

Eine Lesung und Diskussion mit Autor und Myanmar-Experte Hans-Bernd Zöllner.

Moderiert wird der Abend von Sven Hansen, taz-Asienredakteur.

VERANSTALTUNGSINFORMATION

Wann: Di., 18.09.2018, 19.00 Uhr

Wo: taz Café

Rudi-Dutschke-Straße 23,

10969 Berlin

Eintritt frei

In Kooperation mit regiospectra Verlag.

Bild: regiospectra Verlag.