• 29.11.2012

taz-Serie Schillerkiez

"Süchtig nach Facebook"

Seit zehn Jahren ist das Café Schilleria Anlaufstelle für Mädchen. Ein Gespräch mit den Macherinnen über Kochen, Internet und das Positive der Gentrifizierung.von Juliane Wiedemeier

  • 30.11.2012 06:35 Uhr

    von Siegfried Bosch:

    Was für ein unglaublicher Sexismus! Dass die TAZ diese pauschale Verallgemeinerung
    "Wenn Jungs dabei sind, sind die immer lauter – dann ziehen sich die Mädchen zurück."
    ohne kritische Nachfrage durchgehen hat lassen, überrascht micht nicht, schließlich werden hierbei ja Jungen negativ stereotypisiert und damit stigmatisiert.
    Und übrigens hilft dieses Projekt Mädchen anscheinend überwiegend auf Themenfeldern, in denen sie ohnehin schon gegenüber Jungen im Vorteil sind/die Mehrheit stellen: Theater (Mädchen sind die Mehrheit an Schultheatern), Nachhilfe (Mädchen schneiden ohnehin schon besser in der Schule ab), Computerkurse (die Mehrheit der jungen Leute mit geringen Computerkenntnissen sind Jungen; ja, ich weiß, das widerspricht dem Stereotyp).
    Gibt es eigentlich auch Sachen nur für Jungen?

  • 29.11.2012 17:32 Uhr

    von dillinger:

    "Im Schnitt etwa 30 Mädchen, die zu 98 Prozent im Schillerkiez leben."
    Das heißt, 0,6 Mädchen leben nicht im Schillerkiez? Null Mädchen, ein Mädchen, zwei Mädchen, usw. kenne ich - aber 0,6 Mädchen?

    "Professionelle", die im Schillerkiez leben - leben dort auch Unprofessionelle? Oder was ist das Gegenteil von "Professionelle"?

  • 29.11.2012 10:12 Uhr

    von Lisa B.:

    Liebe taz,

    wann kommt mal eine Serie über die Randbezirke und die Leute, die schon längst aus dem Schillerkiez vertrieben wurden?

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