• 07.02.2013

US-Studie zu Alzheimer

Demenz breitet sich aus

Forscher gehen davon aus, dass sich die Zahl der Alzheimer-Erkrankten in den USA bis 2050 verdreifachen wird. Ähnliches sagen Experten für Deutschland voraus.

  • 09.02.2013 06:59 Uhr

    von säufele:

    @ quer-ulantin: superschöner Gedanke, genau das denke ich auch ! Man nehme einen harm- und wirkungslosen Wirkstoff mit einem geheimnisvollen Namen und blase den zur "Wunderwaffe" (deutsche Journalisten bedienen sich noch immer aus Goebbels Mottenkiste) gegen die "neue" Volkskrankheit Demenz auf, nachdem man die degenerative Massenverblödung 50 Jahre lang komplett ignoriert hat. Schon zu Beginn einer durch die Presse initiierten Diskussion muss man sich fragen, ob die eigentlich noch ganz dicht sind. Geistige Inkontinenz macht noch keinen Journalismus. Nur schade, dass das Leid der Patienten durch die strukturelle Unterversorgung dabei völlig überlagert wird, denn genau da muss man ansetzen, um etwas zum Wohle der betroffenen Menschen (auch Angehörige) zu verändern.

  • 08.02.2013 10:28 Uhr

    von Heinz Boxan:

    Woran liegt es, dass es in den Pflegeheimen nicht immer menschenfreundlich zugeht?

    Wer das Problem kennt, Betreuung, Pflege und Umgang mit demenzkranken Menschen, weiß wie sehr das physisch und psychisch belastend ist. Ein Ausrasten darf dennoch nicht sein, weil die armen Menschen nichts dafür können, dass der Verstand schwindet und das Verhalten sich total ändert. Wir kommen vielleicht selbst dort an.

    Abhilfe kann nur erfolgen, wenn weitaus mehr Pflegepersonal zur Verfügung steht und es zu einer Überlastung mit den folgenden Auswüchsen nicht kommen kann. Da herrscht großer Mangel. Durch wesentlich bessere Bezahlung und Ausbildung könnte das Übel beseitigt werden.

    Ich weis wovon ich schreibe, denn Meine Frau und ich pflegen unsere demente Mutter seit sieben Jahren. Eine Katastrophe, die wir geduldig, nachsichtig und tolerant ertragen müssen. Das ist unglaublich schwer, doch ein Abschieben ins Heim kommt nicht in Frage.

  • 08.02.2013 05:49 Uhr

    von Für blöd verkaufen:

    Schon mal darüber nachgedacht, daß es für ältere Menschen in unserer Gesellschaft auch ein Segen sein könnte, den Geist aufzugeben.

    So hat wenigstens der Pharma Klüngel noch was davon.

    Nach jahrzehntelanger Für Blöd Verkaufung ergibt man sich halt in sein Schicksal. Ist ja bald vorbei.

  • 08.02.2013 01:54 Uhr

    von quer-ulantin:

    Oh je - wieder mal eine Studie von Experten .....

    Mich würde nicht wundern, wenn demnächst so eine Art Schweinegrippeimpfung gegen Alzheimer von den Regierungen zwangsverordnet wird!

  • 07.02.2013 13:42 Uhr

    von Pharmaindustrie:

    Ändert sich mit diesen Verdoppelungen und Verdreifachungen (tolle Zahlenjonglierei) auch der prozentuale Anteil der Erkrankungen im Vergleich zur Gesamtbevölkerung?

    Wenn nicht, ist alles beim Alten (hehe, unfreiwilliges Wortspiel) und ich frage mich, wer da neue Pfründe auslotet.

    Wenn ja: Sofort, spätestens ab Geburt, jeden Menschen präventiv mit Vitamintabletten und Entzündungshemmern vollstopfen, bis die wohlmeinende, gute Pharmaindustrie neuere, teurere Medikamente entwickelt hat...

  • 07.02.2013 11:53 Uhr

    von Celsus:

    Wenn ich das richtig verstehe, soll der einzige Grund für die Zuanhme der Zahl der Demenzkranken darin liegen, dass die Bevölkerung immer älter wird. Dann ist es allerdings erstaunlich, wie dann "Experten" auf eine Verdreifachung der Zahl der Demenzkranken kommen.

    Wieviele Menschen in den nächsten Jarhzehnten an Demenz erkranken ist ja durch die schon geborenen Jahrgänge bedingt, die in das entsprechende Alter vorrücken. Und diese Jahrgänge sind beiliebe nicht so stark, dass mit einer Verdreifachung der Zahl der Erkrankungen zu rechnen ist - es sei denn der Dignoseeifer nimmt zu. Ein sichtbares Indiz dafür kann sein, dass nicht neutrale bei Pharmafirmen beschäftigte Experten das gerade prophezeien.

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