Gegen die in Städten verbreitet Lichtverschmutzung anzugehen, ist wie ein Kampf gegen Windmühlen. In Frankfurt mehrmals bei der Vermietergesellschaft darum gebeten, daß ein winziger, vor dem Schlafzimmerfenster vorbeiführender Fußweg nicht die ganze Nacht über beleuchtet wird. Ich habe alle Argumente ausführlich dargelegt, ökologische, ökonomische, ... War nichts zu machen. Begründung: Dunkelheit würde Kriminalität fördern, die anderen Mieter (vor allem Frauen) würden diese Beleuchtung fordern, weil sie sich dadurch "sicherer" fühlen.
Nun ist Frankfurt sicher eine sehr dumpfbackige Stadt, aber ich glaube doch, daß man auch in anderen Städten bei Kritik am Dauerlicht ähnlichen Stuß lesen muß. Energiewende und Ökologie scheren 99% der Menschen und 99.999% der Institutionen einen Dreck.
Leserkommentare
15.02.2013 09:53 Uhr
von mauersegler:
Gegen die in Städten verbreitet Lichtverschmutzung anzugehen, ist wie ein Kampf gegen Windmühlen. In Frankfurt mehrmals bei der Vermietergesellschaft darum gebeten, daß ein winziger, vor dem Schlafzimmerfenster vorbeiführender Fußweg nicht die ganze Nacht über beleuchtet wird. Ich habe alle Argumente ausführlich dargelegt, ökologische, ökonomische, ... War nichts zu machen. Begründung: Dunkelheit würde Kriminalität fördern, die anderen Mieter (vor allem Frauen) würden diese Beleuchtung fordern, weil sie sich dadurch "sicherer" fühlen.
Nun ist Frankfurt sicher eine sehr dumpfbackige Stadt, aber ich glaube doch, daß man auch in anderen Städten bei Kritik am Dauerlicht ähnlichen Stuß lesen muß. Energiewende und Ökologie scheren 99% der Menschen und 99.999% der Institutionen einen Dreck.