• 15.02.2013

Besetztes Uni-Gebäude in Frankfurt

Richter lassen Räumung zu

Das „Institut für vergleichende Irrelevanz“ muss dicht machen, so will es das Landgericht Frankfurt. Der klagende Hausbesitzer war mit einem juristischen Kniff erfolgreich.

  • 16.02.2013 14:42 Uhr

    von Mein Name:

    @Michelle:

    Sie haben keine Ahnung von Recht, oder? Es sind keine Vertreter oder Anwälte des Institus dagewesen - wer hätte denn dann bitte etwas sagen sollen? Inwiefern ist der AKJ oder der Professor Hirsch an dem Verfahren beteiligt? Sollen dann etwa auch Vertreter vom RCDS gehört werden oder dürfen nur Leute etwas sagen, die mit Ihrer Auffassung übereinstimmen?
    Was sie wollen ist ein rein politischer Ansatz. Außerdem wäre langfristig sowieso nur eine politische und keine rechtliche Lösung möglich.

  • 16.02.2013 08:19 Uhr

    von Eddy Torial:

    Das einzig sinnvolle, was das IVI hervorgebracht hat, war die Vokü.. aber selbst kochen konnte von denen keiner.

  • 15.02.2013 17:45 Uhr

    von Anon:

    " Wir erkennen das Urteil nicht an”, so eine der AktivistInnen. "

    So eine anonyme Gesellschaft das nicht einmal der Author das Geschlecht des Gesprächspartners erkennt oder preisgeben darf.

  • 15.02.2013 17:30 Uhr

    von Michelle:

    Ein 10 minütiger Prozess, bei dem Anwälte nicht zu Wort kommen, ebensowenig Prof. Dr. Hirsch, der Arbeitskreis kritischer Juristen der Uni Frankfurt, etc. ist kein Prozess. Es handelt sich hierbei eindeutig um ein politisches Verfahren, das nicht nur das Gesellschaftsrecht beugt, sondern die Grundstrukturen demokratischer Gerichtsbarkeit aushebelt.

  • 15.02.2013 17:11 Uhr

    von Hannes:

    Heute um 21:00 Uhr findet eine Demonstration für das Ivi an der Bockenheimer Warte statt. Der Franconofurt ist nicht zu trauen. Diese Imobilienfirma gehört zu den berüchtigsten in Frankfurt am Main. Mit zweifelhaften Methoden versuchte sie in Vergangenheit Mieter ohne Abfindung aus ihren Wohnungen zu vertreiben. Am Ivi kam sie vor einigen Monaten mit einem Trupp und nahm die Haustür mit. Dazu filmte sie die Leute die sich darin aufhielten. Das Gespräch haben Uni-Leitung und Frankconofurt nie gesucht.

  • 15.02.2013 16:46 Uhr

    von D.J.:

    Ich befürchte, es ist ein Zeichen des Älterwerdens, dass ich die Besetzer eher als peinlich-aggressive Leute empfinde. Siehe v.a. ab 2:00:

    http://www.youtube.com/watch?v=Gd4oN60Pdq8

    Aber wenigstens ein kleines Eckchen zum Spielen hätte man den Kindern lassen können.

  • 15.02.2013 16:25 Uhr

    von Tricky:

    Wenn rechtmäßige Eigentümer sich juristischer Tricks bedienen müssen, um sich gegenüber anonymen Hausbesetzern durchzusetzen, dann ist etwas faul im Staate Deutschland.

  • 15.02.2013 16:24 Uhr

    von Mein Name:

    Der einzige juristische Kniff ist doch wohl die Annahme, dass das Haus nicht geräumt werden kann, weil die Mitglieder des Institus ihre Namen nicht nennen. Diese Argumentation ("Ihr kennt mich nicht, darum darf ich im Haus bleiben.") ist extrem formaljuristisch und umso bemerkenswerter, weil die Mitglieder des Instituts ja sonst eher weniger wert auf Formalien, z.B. Mietverträge, gelegt haben.
    Bei aller Sympathie und Respekt für das Institut ist dieses Urteil weder eine Überraschung noch rechtlich besonders aufregend. Im Extremfall wäre ein Urteil auch noch formloser gegen "die Bewohner des Hauses..." ergangen.

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