• 04.03.2013

Semler über das Erbe der K-Gruppen

Was von Mao übrig blieb

1998 erschien diese viel beachtete Auseinandersetzung mit dem Antiutopismus und Antitotalitarismus nach Ende des chinesischen Experiments.von Christian Semler

  • 06.04.2013 18:35 Uhr

    von ostendfaxpost:

    Was für ne Botschaft, aber echt. Da sind alte Wunden aufgebrochen?
    "pseudo-'maoistischen' Kleinbürger und Bürgerkinder"

    Wären diese Bürgerkinder in die DKP eingetreten und hätten da fleißig agitiert, dann hätte nie jemand sie so genannt und über die kleinbürgerliche Herkunft hätte man hinweggesehen, solange sie die Parteilinie nicht hinterfragen - wetten?

    "....die Mehrzahl der Bürgerkinder ist in der "sozialen Marktwirtschaft" der Bourgeoisie und Aktionäre angekommen."

    Dann wäre Semler der Gegenbeweis. Aktionärsfans landen normalerweise nicht bei der TAZ, so gut zahlt die auch nicht.

    "wegen meiner antifaschistischen Zusammenarbeit mit der Staatssicherheit der Deutschen Demokratischen Republik -, entfernt."

    Ach ne, und deswegen beklagen wir uns? Die Zusammenarbeit mit der Stasi war antifaschistisch? Das dachte sich Claus Croissant auch, seine Freunde waren anderer Ansicht und danach eben nicht mehr seine Freunde.
    Selbst kann ich da auf Erfahrungen zurückgreifen, galt ja auch zeitweilig (oder immer noch, wieder?) in der Szene als Spitzel. Why? Man fotografiert nicht auf Demos, Punkt.

    Man erinnert sich noch gut an die Spitzelparanoia in den 80igern um sich lange danach zu fragen, wer hat die mit angeheizt und abends seine Berichte für die Stasi verfasst, um sie dann an einen, doch immerhin sozialistischen Geheimdienst, rüberzuschicken? Einen Namen kennt man immerhin.

    http://politsekten.blogspot.de/2012/06/spitzelangst.html

  • 05.04.2013 18:29 Uhr

    von Reinhold Schramm :

    Übrigens, die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) wurde 1956 in der BRD verboten und Antifaschisten strafrechtlich verfolgt.

    Für die deutsche Bourgeoisie, deren Kapital-Faschisten, Nationalisten und pseudo-'maoistischen' Kleinbürger und Bürgerkinder, war der unvollkommene Realsozialismus, insbesondere die Deutsche Demokratische Republik und deren Antiimperialismus, der Hauptgegner.

    Nur mit wenigen Ausnahmen, die Mehrzahl der Bürgerkinder ist in der "sozialen Marktwirtschaft" der Bourgeoisie und Aktionäre angekommen.

    Anmerkung: Während meiner politischen Arbeit, in den 1970ern und 1980ern, hatte ich mit deutschen Faschisten und (Pseudo-) 'Maoisten' zu tun. - Über die "Gauck-Kommission" beim Landesschulamt Berlin, wurde ich aus dem Schuldienst, - wegen meiner antifaschistischen Zusammenarbeit mit der Staatssicherheit der Deutschen Demokratischen Republik -, entfernt. In weiterer Folge befinde ich mich seit Jahren im offenen Hartz-IV-Strafvollzug für Arbeitslose und demnächst in der Armutsrente.

    Als proletarischer Antifaschist und Antiimperialist, war ich mir stets meiner politischen Aufgabe bewusst. Kriegsverhinderung und Friedenswahrung ist ohne persönliches soziales Risiko - in der kapitalistisch-imperialistischen Gesellschaftsordnung der Bundesrepublik Deutschland - nicht möglich!

  • 03.04.2013 20:59 Uhr

    von ostendfaxpost:

    Die Scharf Links besteht aus gestandenen Trotzkisten, nur zur Info. Die hams also grad mal nötig. Was die rechte Querfront angeht, ja es gab stets solche Versuche, die alledings nie weit führten. Zu gemeinsamen Aktionen zwischen MLern und Neonazis kam es meines Wissens nie. Im Gegenteil, KPD Genossen beteiligten sich an militanten Demos gegen Naziaufmärsche. Die ideologischen Verbindungen sind sicher beschämend, in dem Schrieb wird aber ausgerechnet Honneker als Zeuge angeführt. Ausgerechnet, echt cool.
    Nur, Semler hat eben dazugelernt und sich von diesem Irrsinn verabschiedet. Die Macher der Scharf Links sind nach wie vor MLer, nur das sie was gegen Stalin haben.

  • 20.03.2013 23:59 Uhr

    von Reinhold Schramm:

    Nachtrag:

    "Mao wird Deutschland retten" *

    (* "Deutsche National-Zeitung" vom 7. September 1973)

    Info.-Empfehlung:
    www.scharf-links.de am 20.03.2013: Theorie, News

    So einigten sich zum Beispiel die maoistische "KPD" und "KPD/ML-Neue Einheit" in Gesprächen mit einer Gruppe der "Aktion Neue Rechte" bereits Ende 1972 auf folgende gemeinsame nationalistisch-antikommunistische Plattform:

    "1. Maoisten und Nationalrevolutionäre sind sich einig im Kampf gegen den US- und SU-Imperialismus [...}" [Siehe auch Punkt: 2., 3., 4. und 5.] usw.
    - - -

    Bitte, nicht glauben, lesen und stets kritisch prüfen!

    Trotz alledem, scharf-links!

  • 13.03.2013 13:56 Uhr

    von autlex:

    Würdet ihr eventuell nochmal den kompletten Text hochladen bzw. wo gibt es diesen? Danke im Voraus.

  • 11.03.2013 12:58 Uhr

    von Reinhold Schramm:

    Empfehlung: scharf-links.de - Sozialismusdebatte ...

    "Der Frontalangriff der Maoisten gegen den Sozialismus" -

    "Die historischen Grundlagen der heutigen bourgeoissozialistischen und liberal-sozialdemokratischen Konvergenzpartei Chinas (KPCh).

    Siehe hier u. a. zum "Antikommunismus und Maoismus, Nationalismus und Irrationalismus".

  • 05.03.2013 20:37 Uhr

    von wauz:

    Wenn, dann den ganzen Text.

    Eine Christian-Semler-Ikone nützt keinem.

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