• 20.02.2013

Unis und „Deutschlandstipendium“

Die da bitte!

Laut Gesetz dürfen Firmen die Auswahl der Empfänger des „Deutschlandstipendiums“ nicht beeinflussen. Die Realität sieht anders aus.von A. Maisch / B. Kramer

  • 24.02.2013 11:22 Uhr

    von karlchen:

    Führungskräfte und WissenschaftlerInnen aufgrund
    ihrer Qualifikationen organisationale Kompetenzen
    und gesunden Menschenverstand zu unterstellen,
    erweist sich bei solchen Beiträgen als offenkundig
    unhaltbar.
    Allerdings sollte man die StudienbetreuerInnen
    und die Fakultätsleiter hierbei besonders
    zur Räson rufen, da sie diese Aufgaben vorwiegend
    nach ihren Gusto erledigen.
    Dem der hat, wird mehr gegeben, es lebe der
    genetisch-soziologische Determinismus, die Eugeniker
    sind überall! Mit dem Unterschied das Wissenschaftler- Faschos sich selber in dieser
    Beziehung nicht wiedererkennen durch all ihren
    ganzen Extra-Persönlichkeitshabitusfimmel!

  • 24.02.2013 11:09 Uhr

    von kannes:

    Der Artikel beweist, wie ungerecht, käuflich,
    unfrei das Quotensystem der Hochschulen ist.
    Alle Quotensysteme im Hochschulbereich
    gehören abgeschafft und durch Fernstudieneingangskurse mit anrechenbaren Creditpoints ersetzt, welche den Stoff des
    ersten Semesters abdecken. Dann wird sich am fairsten
    erweisen, wer das Zeug zu was mit hat- gerade
    wenn der Zugang quotiert wurde!
    Wenn die Menschen dann bei ihren zukünftigen
    Arbeitgebern jobben, werden die Kosten dieser
    Prozedur schnell mehr als amortisiert sein!
    Weg mit der Günstlingsheischerei und HOCH MIT
    DEM BAFÖG!! Gebt den Normalos Mittel zur Forschung,
    um zu beweisen, dass eben nicht nur die "Lieblinge"
    der Hochschulen und Schulen fähig sind!
    Der Staat sollte nicht bestimmte Leute in
    der Bildung privilegisieren, sondern allen den gleichen Zugang bereitstellen.

  • 21.02.2013 09:59 Uhr

    von Dhimitry:

    Eine kurze Frage: Warum ist die RWTH Aachen im Text eine Eliteuni, die FU Berlin und die TU Dresden aber nicht?

  • 21.02.2013 09:57 Uhr

    von Karl K :

    Vorweg: forscht doch mal beispielsweise beim WDR
    nach, wie die an ihre Leute - vor allem im Technikbereich kommen.
    The same old story.

    " Wir würdigen Spitzenleistungen viel zu wenig"
    Ja - da sachste was, Alder. Das müffelt so fein säuerlich nach Führungskräfteschweiß und Schwesterwelle ( noch sone Spitzenkraft).

    Ein humaner Umgang mit Menschen in Abhängigkeitsverhältnissen
    würde eine geschuldete Leistung mittlerer Art und Güte als vereinbart ansehen
    und eine " Spitzenleistung" - was immer das sein soll - als einer fürsorglichen Nachfrage
    wert ansehen.
    So geht das.

  • 21.02.2013 08:17 Uhr

    von Matthias:

    Warum werden die Namen der Universitäten eigentlich am Ende nicht explizit genannt?

  • 21.02.2013 01:07 Uhr

    von Hans Mankillun:

    Danke für diesen Artikel! Für mich wird hier klar deutlich, dass die deutschen Hochschulen hoffnungslos überfordert sind ihre Eigenständigkeit gegenüber wirtschaftlichen Förderern zu behaupten. Ganz ähnlich läuft dieses Trauerspiel bei Stiftungsprofessuren und den zumeist geheimen Forschungskooperationsverträgen ab.

  • 20.02.2013 22:46 Uhr

    von Keks:

    Und was ist, wenn einer der Förderer der von ihm geförderten weiblichen Studentin anrät "nett" zu ihm zu sein, sonst beendet er vielleicht die Förderung?

    Warum schreien die angeblichen Feministen bei Brüderle, aber nicht bei einer solchen direkten wirtschaftlichen Abhängigkeit?

  • 20.02.2013 20:52 Uhr

    von Tomate:

    150 Euro pro Monat Staatszuschuss für Spezi-Förderung - zahl ich nicht.

    Mit freundlichen Grüßen - das Gemeinwesen

  • 20.02.2013 20:33 Uhr

    von Paula:

    Wenn das an einigen Universitäten so läuft ist das natürlich nicht im Sinne des Erfinders (hoffe ich?!).
    An der Universität Erfurt läuft die Auswahl jedoch ohne Einflussnahme der privaten Geldgeber. Es wurden 15 Stipendien an sehr unterschiedliche Studierende vergeben und auch nicht zugeordnet welche Studierenden von welchem Geldgeber gefördert werden.

  • 20.02.2013 19:41 Uhr

    von Kamillendame:

    Abgesehen davon, ob nun private Förderer direkten Einfluss auf die Stipendiatenauswahl haben, liegt noch viel grundlegender etwas im Argen: Dass die Förderer Fachrichtungen vorgeben, die sie unterstützen wollen, ist gang und gebe. Dadurch tut sich automatisch ein Missverhältnis zwischen den Fachrichtungen auf: Wirtschaftswissenschaftler, Juristen, Ingenieure sind gern gesehen und werden viel gefördert, Geistes- und Kulturwissenschaftler, selbst Lehrämtler, bleiben irgendwo auf der Strecke und konkurrieren um die wenigen nicht fachrichtungsgebundenen Plätze. Noch bevor Persönlichkeit und Leistungen eines Bewerbers in Augenschein genommen werden, hat dieser mit vielen Fächern schon schlechtere Chancen, überhaupt gefördert zu werden. Hier werden nicht die besten Studenten unterstützt, sondern die, die sich am besten marktwirtschaftlich verwerten lassen. Es geht wieder einmal nicht darum, dass Unternehmen gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und begabte Leute fördern oder ohne direkten Eigennutz die Wissenschaft allgemein unterstützen (wie utopisch!), sondern um Elitenbildung für die Wirtschaft.
    Viele Grüße von einer Deutschlandstipendiatin aus den Geisteswissenschaften - einer von zweien in ihrem Jahrgang.

  • 20.02.2013 19:41 Uhr

    von Frank von der Kammer:

    Ich bin für die Quote! Wenn man sich das hier so anschaut, braucht es dringend mehr weibliches Führungspersonal! Damit sich auch Männer ihre Stipendien endlich erschlafen können.

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