Laut Gesetz dürfen Firmen die Auswahl der Empfänger des „Deutschlandstipendiums“ nicht beeinflussen. Die Realität sieht anders aus.von A. Maisch / B. Kramer
Führungskräfte und WissenschaftlerInnen aufgrund ihrer Qualifikationen organisationale Kompetenzen und gesunden Menschenverstand zu unterstellen, erweist sich bei solchen Beiträgen als offenkundig unhaltbar. Allerdings sollte man die StudienbetreuerInnen und die Fakultätsleiter hierbei besonders zur Räson rufen, da sie diese Aufgaben vorwiegend nach ihren Gusto erledigen. Dem der hat, wird mehr gegeben, es lebe der genetisch-soziologische Determinismus, die Eugeniker sind überall! Mit dem Unterschied das Wissenschaftler- Faschos sich selber in dieser Beziehung nicht wiedererkennen durch all ihren ganzen Extra-Persönlichkeitshabitusfimmel!
24.02.2013 11:09 Uhr
von kannes:
Der Artikel beweist, wie ungerecht, käuflich, unfrei das Quotensystem der Hochschulen ist. Alle Quotensysteme im Hochschulbereich gehören abgeschafft und durch Fernstudieneingangskurse mit anrechenbaren Creditpoints ersetzt, welche den Stoff des ersten Semesters abdecken. Dann wird sich am fairsten erweisen, wer das Zeug zu was mit hat- gerade wenn der Zugang quotiert wurde! Wenn die Menschen dann bei ihren zukünftigen Arbeitgebern jobben, werden die Kosten dieser Prozedur schnell mehr als amortisiert sein! Weg mit der Günstlingsheischerei und HOCH MIT DEM BAFÖG!! Gebt den Normalos Mittel zur Forschung, um zu beweisen, dass eben nicht nur die "Lieblinge" der Hochschulen und Schulen fähig sind! Der Staat sollte nicht bestimmte Leute in der Bildung privilegisieren, sondern allen den gleichen Zugang bereitstellen.
21.02.2013 09:59 Uhr
von Dhimitry:
Eine kurze Frage: Warum ist die RWTH Aachen im Text eine Eliteuni, die FU Berlin und die TU Dresden aber nicht?
21.02.2013 09:57 Uhr
von Karl K :
Vorweg: forscht doch mal beispielsweise beim WDR nach, wie die an ihre Leute - vor allem im Technikbereich kommen. The same old story.
" Wir würdigen Spitzenleistungen viel zu wenig" Ja - da sachste was, Alder. Das müffelt so fein säuerlich nach Führungskräfteschweiß und Schwesterwelle ( noch sone Spitzenkraft).
Ein humaner Umgang mit Menschen in Abhängigkeitsverhältnissen würde eine geschuldete Leistung mittlerer Art und Güte als vereinbart ansehen und eine " Spitzenleistung" - was immer das sein soll - als einer fürsorglichen Nachfrage wert ansehen. So geht das.
21.02.2013 08:17 Uhr
von Matthias:
Warum werden die Namen der Universitäten eigentlich am Ende nicht explizit genannt?
21.02.2013 01:07 Uhr
von Hans Mankillun:
Danke für diesen Artikel! Für mich wird hier klar deutlich, dass die deutschen Hochschulen hoffnungslos überfordert sind ihre Eigenständigkeit gegenüber wirtschaftlichen Förderern zu behaupten. Ganz ähnlich läuft dieses Trauerspiel bei Stiftungsprofessuren und den zumeist geheimen Forschungskooperationsverträgen ab.
20.02.2013 22:46 Uhr
von Keks:
Und was ist, wenn einer der Förderer der von ihm geförderten weiblichen Studentin anrät "nett" zu ihm zu sein, sonst beendet er vielleicht die Förderung?
Warum schreien die angeblichen Feministen bei Brüderle, aber nicht bei einer solchen direkten wirtschaftlichen Abhängigkeit?
20.02.2013 20:52 Uhr
von Tomate:
150 Euro pro Monat Staatszuschuss für Spezi-Förderung - zahl ich nicht.
Mit freundlichen Grüßen - das Gemeinwesen
20.02.2013 20:33 Uhr
von Paula:
Wenn das an einigen Universitäten so läuft ist das natürlich nicht im Sinne des Erfinders (hoffe ich?!). An der Universität Erfurt läuft die Auswahl jedoch ohne Einflussnahme der privaten Geldgeber. Es wurden 15 Stipendien an sehr unterschiedliche Studierende vergeben und auch nicht zugeordnet welche Studierenden von welchem Geldgeber gefördert werden.
20.02.2013 19:41 Uhr
von Kamillendame:
Abgesehen davon, ob nun private Förderer direkten Einfluss auf die Stipendiatenauswahl haben, liegt noch viel grundlegender etwas im Argen: Dass die Förderer Fachrichtungen vorgeben, die sie unterstützen wollen, ist gang und gebe. Dadurch tut sich automatisch ein Missverhältnis zwischen den Fachrichtungen auf: Wirtschaftswissenschaftler, Juristen, Ingenieure sind gern gesehen und werden viel gefördert, Geistes- und Kulturwissenschaftler, selbst Lehrämtler, bleiben irgendwo auf der Strecke und konkurrieren um die wenigen nicht fachrichtungsgebundenen Plätze. Noch bevor Persönlichkeit und Leistungen eines Bewerbers in Augenschein genommen werden, hat dieser mit vielen Fächern schon schlechtere Chancen, überhaupt gefördert zu werden. Hier werden nicht die besten Studenten unterstützt, sondern die, die sich am besten marktwirtschaftlich verwerten lassen. Es geht wieder einmal nicht darum, dass Unternehmen gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und begabte Leute fördern oder ohne direkten Eigennutz die Wissenschaft allgemein unterstützen (wie utopisch!), sondern um Elitenbildung für die Wirtschaft. Viele Grüße von einer Deutschlandstipendiatin aus den Geisteswissenschaften - einer von zweien in ihrem Jahrgang.
20.02.2013 19:41 Uhr
von Frank von der Kammer:
Ich bin für die Quote! Wenn man sich das hier so anschaut, braucht es dringend mehr weibliches Führungspersonal! Damit sich auch Männer ihre Stipendien endlich erschlafen können.
Leserkommentare
24.02.2013 11:22 Uhr
von karlchen:
Führungskräfte und WissenschaftlerInnen aufgrund
ihrer Qualifikationen organisationale Kompetenzen
und gesunden Menschenverstand zu unterstellen,
erweist sich bei solchen Beiträgen als offenkundig
unhaltbar.
Allerdings sollte man die StudienbetreuerInnen
und die Fakultätsleiter hierbei besonders
zur Räson rufen, da sie diese Aufgaben vorwiegend
nach ihren Gusto erledigen.
Dem der hat, wird mehr gegeben, es lebe der
genetisch-soziologische Determinismus, die Eugeniker
sind überall! Mit dem Unterschied das Wissenschaftler- Faschos sich selber in dieser
Beziehung nicht wiedererkennen durch all ihren
ganzen Extra-Persönlichkeitshabitusfimmel!
24.02.2013 11:09 Uhr
von kannes:
Der Artikel beweist, wie ungerecht, käuflich,
unfrei das Quotensystem der Hochschulen ist.
Alle Quotensysteme im Hochschulbereich
gehören abgeschafft und durch Fernstudieneingangskurse mit anrechenbaren Creditpoints ersetzt, welche den Stoff des
ersten Semesters abdecken. Dann wird sich am fairsten
erweisen, wer das Zeug zu was mit hat- gerade
wenn der Zugang quotiert wurde!
Wenn die Menschen dann bei ihren zukünftigen
Arbeitgebern jobben, werden die Kosten dieser
Prozedur schnell mehr als amortisiert sein!
Weg mit der Günstlingsheischerei und HOCH MIT
DEM BAFÖG!! Gebt den Normalos Mittel zur Forschung,
um zu beweisen, dass eben nicht nur die "Lieblinge"
der Hochschulen und Schulen fähig sind!
Der Staat sollte nicht bestimmte Leute in
der Bildung privilegisieren, sondern allen den gleichen Zugang bereitstellen.
21.02.2013 09:59 Uhr
von Dhimitry:
Eine kurze Frage: Warum ist die RWTH Aachen im Text eine Eliteuni, die FU Berlin und die TU Dresden aber nicht?
21.02.2013 09:57 Uhr
von Karl K :
Vorweg: forscht doch mal beispielsweise beim WDR
nach, wie die an ihre Leute - vor allem im Technikbereich kommen.
The same old story.
" Wir würdigen Spitzenleistungen viel zu wenig"
Ja - da sachste was, Alder. Das müffelt so fein säuerlich nach Führungskräfteschweiß und Schwesterwelle ( noch sone Spitzenkraft).
Ein humaner Umgang mit Menschen in Abhängigkeitsverhältnissen
würde eine geschuldete Leistung mittlerer Art und Güte als vereinbart ansehen
und eine " Spitzenleistung" - was immer das sein soll - als einer fürsorglichen Nachfrage
wert ansehen.
So geht das.
21.02.2013 08:17 Uhr
von Matthias:
Warum werden die Namen der Universitäten eigentlich am Ende nicht explizit genannt?
21.02.2013 01:07 Uhr
von Hans Mankillun:
Danke für diesen Artikel! Für mich wird hier klar deutlich, dass die deutschen Hochschulen hoffnungslos überfordert sind ihre Eigenständigkeit gegenüber wirtschaftlichen Förderern zu behaupten. Ganz ähnlich läuft dieses Trauerspiel bei Stiftungsprofessuren und den zumeist geheimen Forschungskooperationsverträgen ab.
20.02.2013 22:46 Uhr
von Keks:
Und was ist, wenn einer der Förderer der von ihm geförderten weiblichen Studentin anrät "nett" zu ihm zu sein, sonst beendet er vielleicht die Förderung?
Warum schreien die angeblichen Feministen bei Brüderle, aber nicht bei einer solchen direkten wirtschaftlichen Abhängigkeit?
20.02.2013 20:52 Uhr
von Tomate:
150 Euro pro Monat Staatszuschuss für Spezi-Förderung - zahl ich nicht.
Mit freundlichen Grüßen - das Gemeinwesen
20.02.2013 20:33 Uhr
von Paula:
Wenn das an einigen Universitäten so läuft ist das natürlich nicht im Sinne des Erfinders (hoffe ich?!).
An der Universität Erfurt läuft die Auswahl jedoch ohne Einflussnahme der privaten Geldgeber. Es wurden 15 Stipendien an sehr unterschiedliche Studierende vergeben und auch nicht zugeordnet welche Studierenden von welchem Geldgeber gefördert werden.
20.02.2013 19:41 Uhr
von Kamillendame:
Abgesehen davon, ob nun private Förderer direkten Einfluss auf die Stipendiatenauswahl haben, liegt noch viel grundlegender etwas im Argen: Dass die Förderer Fachrichtungen vorgeben, die sie unterstützen wollen, ist gang und gebe. Dadurch tut sich automatisch ein Missverhältnis zwischen den Fachrichtungen auf: Wirtschaftswissenschaftler, Juristen, Ingenieure sind gern gesehen und werden viel gefördert, Geistes- und Kulturwissenschaftler, selbst Lehrämtler, bleiben irgendwo auf der Strecke und konkurrieren um die wenigen nicht fachrichtungsgebundenen Plätze. Noch bevor Persönlichkeit und Leistungen eines Bewerbers in Augenschein genommen werden, hat dieser mit vielen Fächern schon schlechtere Chancen, überhaupt gefördert zu werden. Hier werden nicht die besten Studenten unterstützt, sondern die, die sich am besten marktwirtschaftlich verwerten lassen. Es geht wieder einmal nicht darum, dass Unternehmen gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und begabte Leute fördern oder ohne direkten Eigennutz die Wissenschaft allgemein unterstützen (wie utopisch!), sondern um Elitenbildung für die Wirtschaft.
Viele Grüße von einer Deutschlandstipendiatin aus den Geisteswissenschaften - einer von zweien in ihrem Jahrgang.
20.02.2013 19:41 Uhr
von Frank von der Kammer:
Ich bin für die Quote! Wenn man sich das hier so anschaut, braucht es dringend mehr weibliches Führungspersonal! Damit sich auch Männer ihre Stipendien endlich erschlafen können.