• 28.02.2013

Fracking als Forschungsprojekt

Großer Streit, wenige Infos

Bundesumwelt-und Forschungsministerium schmieden bereits Pläne für Forschungsprojekte zum Fracking. Auch Probebohrungen sind im Gespräch. von Heike Holdinghausen

  • 03.03.2013 23:44 Uhr

    von gieselkalk:

    Hallo Leute,
    jedes gebohrte Loch schädigt die Umwelt.
    Der Bohraushub (ca. 100 bis 400 cbm pro Bohrloch) ist toxisch und muß entgelagert werden. Die Bohrzusätze sind teilweise giftig.

    Also keine neuen Löcher auf deutschem Boden.

  • 01.03.2013 09:43 Uhr

    von Bewegung:

    Hier einige Zitate zur Forschung/Erkundung:
    "Zur Vorbereitung auf die Shale-Gas-Gewinnung läuft seit 2009 das Forschungsprogramm „Gash“ (Gas Shales in Europe). Es wird komplett von der Industrie finanziert. Sieben europäische und drei amerikanische Unternehmen zahlen für zunächst drei Jahre insgesamt 4,8 Millionen Euro an Forscher in Europa. Die Leitung haben Hans-Martin Schulz und sein GFZ-Kollege Brian Horsfield. Auch beim Programm „GeoEn“, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, geht es um Shale Gas. Ein Ziel ist die Entwicklung einer Technik, mit der sich Poren, aus denen Erdgas entweicht, zum Lagern von CO2 aus Kraftwerksabgasen nutzen lassen."

    Das Programm GeoEn - Geo Energieforschung ist ein Verbundprojekt. Es geht in erster Linie um die CO2-Endlagerung, "umweltfreundliches" Fracking und gleichzeitige Geothermie und CCS. Das ist "Spitzenforschung in den neuen Bundesländern". Zu den Dimensionen von CCS hier ein aufschlussreicher Link:
    http://www.kein-co2-endlager.de/downloads/Plan-2-Storage-Evaluation.pdf
    Die Bundesregierung, einige SPD-geführte Bundesländer und vor allem die EU machen weiterhin mächtig Druck in Sachen CCS.

  • 28.02.2013 19:53 Uhr

    von Nasenbohrer:

    Seit Jahren gibt es bei uns schon Bohrungen, siehe die Gegend um Landau und hier in Obergrombach. Die ersten Jahrzehnte läuft die Gasförderung unter dem Motto "Erkunden", denn dann kann man allen Dreck abpumpen den es gibt und sich dann billig herausreden.

    Und über die Sicherheit gegenüber Erdbeben wird nicht berichtet, derweil ist auch in Deutschland eine signifikante Erhöhung der Erdbebentätigkeit zu registrieren:

    "...im äußersten Südwesten Deutschlands, muss nach bisherigen Daten sogar mit Beben der Stärke 7 auf der Richterskala gerechnet werden..."
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,751000,00.html

    Stichworte für Google:
    - Dramatische Veränderungen in unserem Sonnensystem
    - juskis-erdbebenvorhersage

    Für mich ist nach diesem Artikel absolut klar das die TAZ auch von der Erdöllobby gelenkt wird, denn nichts ist einfacher als die richtigen Suchbegriffe in den Computer einzugeben.
    Oder sucht euch für lebenswichtige Artikel fähige Schreiberlinge, die auch recherchieren bevor sie tippen.

  • 28.02.2013 17:20 Uhr

    von Es gab:

    bereits auch in Deutschland Probebohrungen.
    Alle Erfahrungen sagen:
    Diese Methode zerstört ein Vielfaches dessen, was sie an Geld bringt!

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