• 01.03.2013

Gutachten zu Forschung und Innovation

„Achillesferse“ der Zukunftsfähigkeit

Die Ausgaben für Forschung müssen erhöht werden, fordert Merkels Expertenkommission. Auch sei eine Koordinierung in der Energie- und Umweltforschung nötig.von Manfred Ronzheimer

  • 01.03.2013 10:42 Uhr

    von Kernfusion:

    Wegen der häufigen Kritik an der Förderung der Kernfusion: Diese Kritik ist doppelmoralisch!

    150 Mio. Euro pro Jahr?
    Das ist nicht viel!


    Alleine die Sanierung der Berliner Museumsinsel soll 1,5 Milliarden Euro kosten!

    http://de.wikinews.org/wiki/Sanierung_der_Berliner_Museumsinsel_soll_1,5_Milliarden_Euro_kosten

    Bislang sind schon eine Milliarde Euro geflossen:

    http://www.welt.de/kultur/article3328500/Der-Weg-zur-fertigen-Museumsinsel-ist-noch-weit.html


    Nichts gegen Archäologie und Kultur! Finde ich beides gut und erstrebenswert! Aber dass dann ausgerechnet bei der Kernfusion auf den Geldbeute geguckt wird, ist ... naja.


    Und selbst wenn Kernfusion nicht funktioniert: Es ist ein wertvoller Beitrag für die Grundlagenforschung.
    So werden für die Kernfusion auch neuartige Supraleiter zur Bereitstellung von Magnetfeldern erforscht.
    (Diese sollen z.B. bei hohen Temperaturen funktionieren (Hochtemperatursupraleiter).)


    http://swissengineering-stz.ch/pdf/stz0420114533.pdf

    http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-3193-2005-07-20.html


    Undd diese Hochtemperatursupraleiter könnten auch eine bedeutende Rolle bei der Förderung der Erneuerbaren Energien (Solar, Wind etc) darstellen, da mann neue und effiziente Netze für die Verteilung des EE-Stroms braucht.


    http://www.solarserver.de/solar-magazin/nachrichten/archiv-2007/tagung-ueber-supraleiter-in-wind-und-wasserkraftanlagen.html

  • 01.03.2013 09:34 Uhr

    von Bewegung:

    Es wird längst reichlich in Deutschland geforscht/gesucht. Hier einige Zitate:
    "Um Klarheit für Deutschland zu bekommen, hat die BGR von der Bundesregierung den Auftrag erhalten, die Menge an Shale Gas abzuschätzen."

    "Zur Vorbereitung auf die Shale-Gas-Gewinnung läuft seit 2009 das Forschungsprogramm „Gash“ (Gas Shales in Europe). Es wird komplett von der Industrie finanziert. Sieben europäische und drei amerikanische Unternehmen zahlen für zunächst drei Jahre insgesamt 4,8 Millionen Euro an Forscher in Europa.Die Leitung haben Hans-Martin Schulz und sein GFZ-Kollege Brian Horsfield. Auch beim Programm „GeoEn“, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, geht es um Shale Gas. Ein Ziel ist die Entwicklung einer Technik, mit der sich Poren, aus denen Erdgas entweicht, zum Lagern von CO2 aus Kraftwerksabgasen nutzen lassen."

    Bei GeoEn geht es um Fracking, Geothermie und CCS.

Ihr Name (wird angezeigt):*

Email (wird nicht angezeigt):*

Kommentar* - bitte beachten Sie unsere Netiquette:

Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spamvermeidung Wenn Sie das Wort nicht lesen konnten, bitte hier klicken.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz

Wenn Sie auf "Abschicken" klicken, wird ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an taz.de verschickt. Er wird veröffentlicht, sobald einRedakteur ihn freigeschaltet hat. taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren.

*Pflichtfelder