• 12.03.2013

Konzerne finanzieren Verbraucherbildung

Ernährungskunde mit McGeld

Ein neues Bündnis soll Schüler über Verbraucherschutz aufklären – mit Unterstützung von großen Unternehmen wie McDonald's und Edeka.von Malte Kreutzfeldt

  • 20.03.2013 11:41 Uhr

    von Ischisch:

    Böcke und Gärtner, das schönste Gespann seit eh.

    Wir sind bald wieder so weit.

  • 13.03.2013 14:54 Uhr

    von D.J.:

    @manfred gerber,

    "warum Pestizide besser sind als Aflatoxine"

    Ihre Ironie ist unangebracht. Natürlich sind die hach so natürlichen Schimmelpilzgifte weit gefährlicher. Bekämpfen kann man sie entweder durch vernünftige Ernteprozesse (auch und gerade in der pööhsen industriellen Landwirtschaft) oder im Vorfeld durch Fungizide (wobei ich hinsichtlich derer Bedenklichkeit keine Aussagen zu treffen vermag).

    @Andrej Vogel:

    "einfach die Kinder wegnehmen"

    Ab wann habe Sie dies vor? Ab mehr als einen Burger pro Woche? Bei manchen totalitären Gedanken einiger Ernährungsideologen läuft mir ein Schauer über den Rücken. Oder sind Sie Food-Watch-Mitarbeiter und damit quasi beruflich zu einem gewissen Totalitarismus verpflichtet?

  • 13.03.2013 13:29 Uhr

    von tmeyer:

    Die Ilse ist einfach ungeAignert !!

  • 13.03.2013 10:49 Uhr

    von Andrej Vogel:

    Man muss die Kinder doch nicht vor McDonalds schützen, sondern vor ihren eigenen Eltern.
    Ich esse auch ganz gerne mal eine Currywurst oder einen Döner. Ich habe echt kein Bock darauf zu verzichten, nur weil ein paar Eltern zu dumm sind, ihre Kinder richtig zu ernähren.
    Die machen ihre Kinder (tot-)krank. Da muss man nicht mehr über Fragen diskutieren, wie viele Kalorien ein Burger haben darf. Da muss man diesen Eltern einfach die Kinder wegnehmen.

  • 13.03.2013 10:46 Uhr

    von Whatever:

    Selbst wenn man McDonald's und Co. an der kurzen Leine hält, haben die doch schon gewonnen:
    1. Der Name ist mal wieder im Gespräch (kennt man sich ein bisschen mit Werbung aus, weiß man, dass es erst einmal wurscht ist, ob positiv oder negativ).
    2. McDonald's kann jetzt damit prahlen, dass sie sich doch toll engagieren (weil sie schließlich Geld gegeben haben - vermutlich eine lächerlich geringe Summe, bedenkt man deren Umsatz).
    3. Da sich McDonald's und Co. so vorbildlich engagieren, drückt man vielleicht in anderen Bereichen mal ein Auge zu?
    Fazit: Frau Aigner, da ist die Tür!

  • 13.03.2013 09:57 Uhr

    von leChat:

    Ich weiss nicht, Edeka ist doch ein normaler Supermarkt wie jeder andere auch? Klar gibts da Alkohol und Süßigkeiten, da gibts aber auch Obst und Gemüse. Und tatsächlich ist mein Edekacenter eines der wenigen, das eine Süßigkeitenfreie Kasse anbietet, also genau das Gegenteil einer Quengelkasse. Den Vergleich mit McDonalds kann ich jetzt nicht wirklich nachvollziehen.

  • 13.03.2013 07:01 Uhr

    von manfred gerber:

    Je früher man Menschen beeinflusst desto sicherer darf man sein eine lukrative Wirkung zu erzielen. Dass grüne Verbraucherschützer keine Sorge vor Industrieeinfluss haben wundert mich nicht.
    Bei Wahlkampfveranstaltungen in Rlp tritt man oft und gerne gemeinsam mit dem industriellen Heilsbringer Basf auf und präsentiert die kompostierbare Plastiktüte als Lösung für ökologische Katastrophen.
    Warum ist die Chemieindustrie eigentlich nicht dabei? Es ist doch auch wichtig für Heranwachsende, zu erfahren, warum Pestizide besser sind als Aflatoxine und wie Industrieengagament uns vor Produkten aus "alten Sorten" schützt.

  • 13.03.2013 06:28 Uhr

    von Eddy Torial:

    Achtet also auf "inhaltliche Neutralität"? ungefähr So: "Iss scheiß egal, Hauptsache leggee!"

  • 12.03.2013 23:53 Uhr

    von Kotzbrech:

    Tja , das ist wirklich die Preisfrage : Was will McDonald's bei der Sache ? Einfach nur Geld abliefern kann es nicht sein . Den Kids punk-food als wertvolle gesunde Ernährung präsentieren , das könnte es schon eher sein . Keinesfalls wird aber Mc Donald's im Sinne haben ,bei den Kids McDonald's-punkfood (einschließlich der obligaten "fetten" Cola ) mieszumachen .
    Zu verhindern , dass Letzteres geschehen könnte , wäre eine plausible Erklärung für McDonald's Engagement .
    Also Augen auf !

  • 12.03.2013 20:01 Uhr

    von mal ehrlich:

    Die Linkspartei ärgert sich doch nur darüber, dass Gazprom nicht für eine obligatorische AgitProp-Stunde am Tag bezahlt wo Gregor und Co dann nach Fernsehuhren und politische Stimmungen bei den Eltern fragen dürfen.

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