Burberry verkauft einen Mantel mit Pfauenfedern, die laut dem Unternehmen aus Indien stammten. Dort ist der Export solcher Federn aber verboten.von Natalie Tenberg
Beweisstück? Soll das heißen, dass Indien nicht nur keine Pfauenfedern exportiert, sondern auch keine ganzen Pfauen – die dann zwar noch immer indischer Herkunft sind, aber leider trotzdem gerupft werden dürfen?
Aha. Aber wieso eigentlich soll es indischen Pfauen besser gehen als deutschen Bürgern? Deutsche Waffen sollen ja eigentlich auch keine deutschen Untertanen töten. Wenn sich diese allerdings (unerlaubt oder auf Befehl von oben)in Gebieten herumtreiben, in denen deutsche Waffen zum Einsatz kommen, garantiert ihnen niemand ihre Unversehrtheit.
Die DDR hatte ihre Bürger immerhin sicher verwahrt. Aus Effizienz-Sicht eigentlich eine Seltsamkeit. Die Einnahmen der späten DDR aus dem Waffengeschäft haben schließlich nur einen sehr kleinen Bruchteil dessen betragen, was die Bundesrepublik am Geschäft mit dem Tod (der überwiegend anderen) verdient.
Leserkommentare
18.03.2013 10:47 Uhr
von anke:
Beweisstück? Soll das heißen, dass Indien nicht nur keine Pfauenfedern exportiert, sondern auch keine ganzen Pfauen – die dann zwar noch immer indischer Herkunft sind, aber leider trotzdem gerupft werden dürfen?
Aha. Aber wieso eigentlich soll es indischen Pfauen besser gehen als deutschen Bürgern? Deutsche Waffen sollen ja eigentlich auch keine deutschen Untertanen töten. Wenn sich diese allerdings (unerlaubt oder auf Befehl von oben)in Gebieten herumtreiben, in denen deutsche Waffen zum Einsatz kommen, garantiert ihnen niemand ihre Unversehrtheit.
Die DDR hatte ihre Bürger immerhin sicher verwahrt. Aus Effizienz-Sicht eigentlich eine Seltsamkeit. Die Einnahmen der späten DDR aus dem Waffengeschäft haben schließlich nur einen sehr kleinen Bruchteil dessen betragen, was die Bundesrepublik am Geschäft mit dem Tod (der überwiegend anderen) verdient.