• 19.03.2013

Syrische Opposition

Hitto wird Interimspremier

Der IT-Fachmann ist am Montag von Regimegegnern in Istanbul zum Ministerpräsidenten gewählt worden. Seine Regierung soll in den „befreiten Gebieten“ Syriens sitzen.

  • 22.03.2013 23:42 Uhr

    von toddi:

    Beitrag enthält 5286 Zeichen @Ant-iPod Sie haben sich also wiedererkannt... Eigentlich wollte ich ja nie wieder persönliche Antworten geben ich halte es für unproduktiv, nun gut aber 1. haben Sie gegenüber den „Traumtänzern“ eine Diskussionskultur und 2. such(t)en nach Antworten. Andererseits beklage ich Ihr Wunschdenken und des „Messens mit zweierlei Maß“. Wie ich belegte, gibt es in Syrien im Unterschied zu anderen ähnlichen Konflikten, wo Ihre Demokraten agieren (relativ), wenige Zivile Tote. Also „Präsident schießt auf sein Volk“ ist wie auch (im Falle Libyen) eine Lüge. Eine große Anzahl wirkliche Zivilisten wurden durch Ihre Rebellen umgebracht bzw starben dadurch das sie von den Terrotouristen als lebendige Schutzschilde mißbraucht und/oder zB. Erpresst ,Ihrer Wohnungen beraubt wurden. Die Verbrechen der Islamfaschisten negieren Sie bzw. relativen, es wären nur Randerscheinungen. Schauen Sie sich die Videos an, sehen Sie noch irgendwelche franz. Protektoratsfahnen. Nein, die militärische Initiative haben die sunnitischen Religionsfaschisten. Und wer die militärische Macht hat hat leider auch das sagen. Das bedeutet für das zukünftige Syrien nach Sieg der sunnitischen Separatisten/ Intersalafisten- zunächst „Bekämpft“ man die „Ungläubigen“dann die „nicht richtig Gläubigen“ und dann die denkenden Syrer. Wer das Offensichtliche nicht wahr haben will ist ein Wunschdenker. Diese Entwicklung haben in Gegensatz zu Ihnen viele (auch sunni) Syrer eingesehen - es kommt bereits zu Desertationen bei der FSA.
    Und was Militärische Fragen angeht tun Sie sich einen Gefallen halten Sie sich besser zurück.
    Sie forderten NATO Strukturwaffen -jetzt haben die „Rebellen“ den Dreck – Munitionsprobleme.
    Sie erklärten uns was strategische Waffen sind , nun Kurzstreckenraketen gehören mit Sicherheit nicht dazu....Die Folge von Ungenauigkeit und Unwahrheiten ist Unglaubwürdigkeit.
    Sollten sie Interesse am Text und damit Gedankenaustausch haben, gerne als PM unter netmod@go4more .de

  • 21.03.2013 11:46 Uhr

    von Ant-iPod:

    @Toddi:

    Traumtänzer ist, wer einen Massen- und Kindermörder für einen legitimen Herrscher hält.
    Kriegstreiber ist, wer einem Diktator gewährt, sein Volk und Land mit stetig wachsender Gewalt zu zerstören.
    Wunschdenker ist, wer glaubt, dass es eine Lösung mit einem Familienclan geben kann, der lieber das eigene Land und Volk zerstört, als es geordnet in die Demokratie zu überführen, wozu er jederzeit die Macht hätte - und es nicht unternimmt!

    Sie zählen die "angeblichen" Managereigenschaften des neuen Oppositionspremiers auf... werten seine Sprachkenntnisse und hantieren mit dem Bild des „US-Managers“ der den Kapitalismus in Reinkultur lebe... haben Sie außer diesen Thesen auch Fakten?
    Ihre Anspielung auf den Islam soll wohl eine gewisse "Radikalität" suggerieren... aber klar.... Merkel ist ja auch radikalfundamentalistische Christin, nicht wahr?
    Fakt ist, dass der Mann in Führungsposition gearbeitet hat und sich mit einer Bildungseinrichtung in den USA für Toleranz gegenüber Muslimen eingesetzt hat - nach bester demokratischer Tradition einer pluralistischen Gesellschaft.

    Demgegenüber ein Augenarzt, der einen hippokratischen Eid geschworen habe, welchen er seit 2000 täglich in seinem Namen brechen lässt... die syrischen Gefängnisse sind voll von Folteropfern und seit zwei Jahren beschießt die unter seinem Oberbefehl stehende Armee und Luftwaffe Wohnviertel mit unschuldigen Zivilisten.
    Sie sagen, Baschar sei "gewählt" was so nicht korrekt ist. Sie unterschlagen, dass es keinen Gegenkandidaten gab und dass Geheimdienste und Schabiha darüber wachen, wo das Wahlkreuz gemacht wird... das als "Legitimation" zu verklären ist schon dreist.

    Ferner gibt es in Syrien, außer Phosphat und sehr wenig und viel zu schwefelhaltigem Öl keine nennenswerten Bodenschätze, welche das Land als Kolonie interessant machen würden.

    Und nur zu den Fakten: Es ist weder solidarisch, noch friedliebend, noch humanistisch dabei zuzusehen, wie eine Armee das eigene Volk mordet!
    Öffnen Sie bitte Ihre Augen...

  • 21.03.2013 11:16 Uhr

    von Ant-iPod:

    @niewiedergrün:

    Interessant, wie ich in Ihren Augen der Kriegstreiber bin, aber Assad, der seit über zwei Jahren die Gewalt und den Krieg in Syrien eskaliert bei Ihnen nicht einmal vorkommt.
    Glauben Sie, man kann dem Kriegsherrn Assad den Krieg mit Blumen und netten Gesten austreiben?

    Sie sind selbst in der Lage nach den Vermögenswerten der Assad's und Machlouf's zu googlen... denken, Sie, so reich wird man durch eine Präsidentenapanage?

    Halten Sie es wirklich für friedliebend, dem Gemetzel in Syrien einfach beizuwohnen, während der Iran und Russland das Regime mit Waffen und Munition ausstaffieren? Sind dann die Unterstützer der Opposition ernsthaft in Ihren Augen die Kriegstreiber? Wo ist denn der politische Ansatz, der eine gewaltfreie Lösung möglich macht? Wer außer Assad - als angeblicher Regent Syriens - ist denn für solch eine Lösung verantwortlich?

    Wollen Sie wirklich, dass Assad weiter regiert und wenn ja, warum? Und wenn nein... warum sind Sie dann weniger Kriegstreiber als ich?

  • 21.03.2013 11:15 Uhr

    von Ant-iPod:

    @niewiedergrün:

    Interessant, wie ich in Ihren Augen der Kriegstreiber bin, aber Assad, der seit über zwei Jahren die Gewalt und den Krieg in Syrien eskaliert bei Ihnen nicht einmal vorkommt.
    Glauben Sie, man kann dem Kriegsherrn Assad den Krieg mit Blumen und netten Gesten austreiben?

    Sie sind selbst in der Lage nach den Vermögenswerten der Assad's und Machlouf's zu googlen... denken, Sie, so reich wird man durch eine Präsidentenapanage?

    Halten Sie es wirklich für friedliebend, dem Gemetzel in Syrien einfach beizuwohnen, während der Iran und Russland das Regime mit Waffen und Munition ausstaffieren? Sind dann die Unterstützer der Opposition ernsthaft in Ihren Augen die Kriegstreiber? Wo ist denn der politische Ansatz, der eine gewaltfreie Lösung möglich macht? Wer außer Assad - als angeblicher Regent Syriens - ist denn für solch eine Lösung verantwortlich?

    Wollen Sie wirklich, dass Assad weiter regiert und wenn ja, warum? Und wenn nein... warum sind Sie dann weniger Kriegstreiber als ich?

  • 20.03.2013 23:32 Uhr

    von toddi:

    Es ist außerordentlich beruhigend das hier nicht nur Traumtänzer, Kriegstreiber, und Wunschdenker unterwegs sind. Zitat "Er hat als Manager einige Fähigkeiten bewiesen, welche für einen Premier wichtig sind"
    schaun wir doch mal, was hat der zwar in Damaskus geborene, seit seiner Jugend in den USA lebende "neigt dem Islam zu", mehr als zehn Jahre Direktor der »Brighter Horizons Akademie« in Texas, (nach eigenen Angaben eine »Bildungseinrichtung zur Förderung eines islamfreundlichen Klimas),mit einer US Amerikanerin verheiratete, schlecht arabisch sprechende Ami so für Vorzüge??? Als Manager hat er eines sicherlich gelernt Menschen zu feuern, auszubeuten, für (US) Konzerne dienlich zu sein,pokern,spekulieren, keine Gefangenen machen (im konkreten Falle Verhandlungen auszuschließen -die tausende Menschenleben retten würden) ach ja und von 35 der 48 Delegierten in Istanbul (natürlich in der Mehrzahl nach der Verfassung/Verstand nicht als Syrer zu benennenen) "gewählt" zu sein sicherlich aus westlicher Sicht unglaubliche Vorzüge - dagegen kann ein Augenarzt, der den Eid des Hippokrates geschworen hat, keinen Chauffeur benötigt, und ach ja von einigen Millionen gewählt wurde nicht gegen anstinken- jedenfalls im Denkmuster von imperialistischen neokolonialistischen Ausbeutern und Kriegstreibern.
    Nur wie Eingangs erwähnt, es gibt zum Glück für diese Erde auch Menschen die solidarisch, friedliebend, und humanistisch denken, oder einfach mit offenen Augen durch die Welt gehen...

  • 20.03.2013 16:21 Uhr

    von niewiedergrün:

    Hallo Anti-I-Pod, netter Versuch, uns in quantitativ anschwellenderr Form uns Ihre Kriegstreiberei kund zu tun. Aber so richtig glaubt Ihnen niemand mehr. Sie können da auch noch die letzten Argumente hervorbringen, unter anderem die Mär vom Massenmörder Assad. Die Parallelen zu Irak und Libyen sind unübersehbar und die Lügen zum Irak haben uns schon gereicht.

  • 20.03.2013 11:13 Uhr

    von Ant-iPod:

    Teil II:

    Der Premier hat AUCH die US-Staatsbürgerschaft, was Aufgrund seines beruflichen Werdegangs praktisch ist. Ja und? doppelte Staatsbürgerschaft ist an sich kein Verbrechen, oder? Er hat als Manager einige Fähigkeiten bewiesen, welche für einen Premier wichtig sind, wie Entscheidungs- und Führungsfähigkeit.
    Ja... man kann natürlich immer mit Unterstellungen arbeiten und den anderen kritisieren.

    Fakt ist und bleibt aber, dass Baschar Al-Assad keinerlei demokratische Legitimation hat, keine ernsthafte politische Initiative zur Lösung der Situation in Syrien einbringt, als Oberbefehlshaber der Streitkräfte direkt verantwortlich für die Eskalation der Gewalt ist, er eine Verfassung hat beschließen lassen, welche das Parlament nahezu vollständig entmachtet, er somit alle Möglichkeiten hat, Reformen schnell und einfach selbst zu beschließen und dennoch darauf verzichtet... Fakt ist auch, dass Clanmitglieder der Assad's und Machlouf's auf allen entscheidenden Position in Staat und Wirtschaft sitzen und sich dieser Clan auf Kosten des eigenen Volkes seit Jahrzehnten persönlich bereichert.
    Fakt ist weiterhin, dass unter Baschar Al-Assad religiöser Fanatismus bekämpft wurde, wenn er das Regime in Frage stellte, aber stark gefördert wurde, wenn er den Einzelinteressen des Assad-Clans entsprach, bsw. bei der Hisollah.

  • 20.03.2013 11:12 Uhr

    von Ant-iPod:

    Ich bin fasziniert, wie sich einige das so denken... das Menschen, die vom Assad-Regimes außer Landes gedrängt worden sind (Alternative: Tod oder Gefängnis mit Folter und Tod) macht diese Menschen in deren Augen gleich zu Lakaien anderer Regierungen und weniger zu Patrioten als Anhänger eines ruchlosen und sich selbst bereichernden Massenmörders... der Kraft seiner terroristischen Schabiha zwar durchweg in Syrien gewesen ist... aber ansonsten keinen sonderlichen Patriotismus gezeigt hat.

    Wenn diese Menschen sich nun in der Türkei zusammensetzen, da es in Syrien noch keine geeignete Lokation gibt und sich gemeinsam mit Vertretern verschiedener Ethnien und Religionsgruppen aus Syrien selbst auf einen Kandidaten einigen, der alleine dadurch schon mehr demokratische Legitimation hat, als Baschar je besaß, wird hier auch noch kritisiert.
    Diese Menschen sind keine Philosophen im Luftleeren Raum, sondern vertreten die Regionalkommittees aus den syrischen Kommunen und wie im Falle bsw. der Kurden ihre Volksgruppe.

    Dann kritisieren einige, dass nicht alle einverstanden waren... das ist bei uns im Bundestag auch sehr selten der Fall und auch da verlassen Fraktionen den Plenarsaal - es handelt sich dabei um einen demokratischen Vorgang.
    Sicher ist Friede, Freude, Eierkuchen dem Vorzuziehen, aber im neuen Syrien geht es ja gerade um Demokratie und nicht um Gleichschaltung. Dass eine unterlegene Minderheit dann auch mal unzufrieden ist, halte ich für normales, politisches Geschäft.

  • 20.03.2013 11:12 Uhr

    von Ant-iPod:

    Ich bin fasziniert, wie sich einige das so denken... das Menschen, die vom Assad-Regimes außer Landes gedrängt worden sind (Alternative: Tod oder Gefängnis mit Folter und Tod) macht diese Menschen in deren Augen gleich zu Lakaien anderer Regierungen und weniger zu Patrioten als Anhänger eines ruchlosen und sich selbst bereichernden Massenmörders... der Kraft seiner terroristischen Schabiha zwar durchweg in Syrien gewesen ist... aber ansonsten keinen sonderlichen Patriotismus gezeigt hat.

    Wenn diese Menschen sich nun in der Türkei zusammensetzen, da es in Syrien noch keine geeignete Lokation gibt und sich gemeinsam mit Vertretern verschiedener Ethnien und Religionsgruppen aus Syrien selbst auf einen Kandidaten einigen, der alleine dadurch schon mehr demokratische Legitimation hat, als Baschar je besaß, wird hier auch noch kritisiert.
    Diese Menschen sind keine Philosophen im Luftleeren Raum, sondern vertreten die Regionalkommittees aus den syrischen Kommunen und wie im Falle bsw. der Kurden ihre Volksgruppe.

    Dann kritisieren einige, dass nicht alle einverstanden waren... das ist bei uns im Bundestag auch sehr selten der Fall und auch da verlassen Fraktionen den Plenarsaal - es handelt sich dabei um einen demokratischen Vorgang.
    Sicher ist Friede, Freude, Eierkuchen dem Vorzuziehen, aber im neuen Syrien geht es ja gerade um Demokratie und nicht um Gleichschaltung. Dass eine unterlegene Minderheit dann auch mal unzufrieden ist, halte ich für normales, politisches Geschäft.

  • 20.03.2013 11:12 Uhr

    von Ant-iPod:

    Ich bin fasziniert, wie sich einige das so denken... das Menschen, die vom Assad-Regimes außer Landes gedrängt worden sind (Alternative: Tod oder Gefängnis mit Folter und Tod) macht diese Menschen in deren Augen gleich zu Lakaien anderer Regierungen und weniger zu Patrioten als Anhänger eines ruchlosen und sich selbst bereichernden Massenmörders... der Kraft seiner terroristischen Schabiha zwar durchweg in Syrien gewesen ist... aber ansonsten keinen sonderlichen Patriotismus gezeigt hat.

    Wenn diese Menschen sich nun in der Türkei zusammensetzen, da es in Syrien noch keine geeignete Lokation gibt und sich gemeinsam mit Vertretern verschiedener Ethnien und Religionsgruppen aus Syrien selbst auf einen Kandidaten einigen, der alleine dadurch schon mehr demokratische Legitimation hat, als Baschar je besaß, wird hier auch noch kritisiert.
    Diese Menschen sind keine Philosophen im Luftleeren Raum, sondern vertreten die Regionalkommittees aus den syrischen Kommunen und wie im Falle bsw. der Kurden ihre Volksgruppe.

    Dann kritisieren einige, dass nicht alle einverstanden waren... das ist bei uns im Bundestag auch sehr selten der Fall und auch da verlassen Fraktionen den Plenarsaal - es handelt sich dabei um einen demokratischen Vorgang.
    Sicher ist Friede, Freude, Eierkuchen dem Vorzuziehen, aber im neuen Syrien geht es ja gerade um Demokratie und nicht um Gleichschaltung. Dass eine unterlegene Minderheit dann auch mal unzufrieden ist, halte ich für normales, politisches Geschäft.

  • 19.03.2013 13:08 Uhr

    von toddi:

    48 (Nichtsyrer)Hansel "wählten" in der Türkei also einen "Premier" - welch Überraschung - einen US- Ami !!! (Israelis wären wohl nicht vermittelbar gewesen ;-). Nun, einige Teilnehmer verließen dem Vernehmen zwar wütend vorzeitig die "Wahlen" aber jetzt existieren endlich, (sich einige !?) Lakaien die an der UNO vorbei (militärische) Unterstützung beantragen dürfen. Ein weiterer Schritt in Richtung Intervention ist gemacht...
    ach ja was sonst so IN SYRIEN passierte erfahren Sie (ständig aktualisiert in Deutsch) hier http://syrieninfo.blogspot.de/ und auch http://www.sarsura-syrien.com/ ist wieder on air und bietet derzeit zumindestens eine Zusamenfassung von Links die dem (politisch) Bildungswilligen helfen wollen

  • 19.03.2013 11:45 Uhr

    von Nobilitatis:

    "An der Abstimmung über den Regierungschef nahm die Führungsriege der Nationalen Syrischen Koalition unter Leitung von Muas al-Chatib teil"
    D.h. kein "Übergangspremier", sondern eine Art Verhandlungsführer dieser Koalition, die derzeit noch niemanden vertritt außer sich selbst. Mal sehen, ob oder wann sich in Syrien lebende Syrer und/ oder bewaffnete syrische Gruppierungen zu dieser Koalition bekennen und deren Anweisungen folgen. Bisher dürfte es schwerfallen, denen den Prozess zu machen wegen begangener Kriegsverbrechen der "Rebellen"-Streitkräfte. Beispiel gewählt, um politische Verantwortlichkeiten zu verdeutlichen.

  • 19.03.2013 11:06 Uhr

    von Michael Radtke:

    Die Tatsache, dass Hitto US-Amerikaner ist, dass er in den USA aufgewachsen ist, eine amerikanische Frau und amerikanische Kinder hat, wird geflissentlich verschwiegen.

    Diese peinlichen Fakten passen wohl nicht so recht in eure Kriegspropaganda.

  • 19.03.2013 11:02 Uhr

    von Kai:

    Ui, eine von niemanden legitimierte Ansammlung von Lakaien der "westlichen Wertegemeinschaft"(TM) und wahabitischer Golfdiktatoren wählt einen US-Amerikaner zum syrischen Regierungschef...
    Selbst in einem völlig unreflektiertes "Rebellen"-Werbeblatt sollte das evtl. Bedenken hervorrufen;)
    Die offensichtlichste Marionette seit Pétain wurde übrigens nur gewählt, da sich von 70 Mitgliedern über 20 schon vor der Wahl aus Protest verzogen haben (vermutlich steht der neue "Ministerpräsident" jetzt mit auf deren Zielliste für demokratiebringende Autobombenanschläge...)

  • 19.03.2013 10:40 Uhr

    von Ant-iPod:

    Gut, nun gibt es also einen Gegenpremier, der ein Kabinett um sich scharen und nach Nordsyrien gehen wird.
    Es ist positiv, dass bereits zu diesem Zeitpunkt ein wenigstens halbwegs in demokratischem Konsens bestimmter Mensch die politische Führung der befreiten Gebiete übernimmt und die staatliche Ordnung herstellt.
    Der bisherige Zustand, dass die Bürger entweder sich selbst überlassen waren, oder es nach der örtlich gerade kämpfenden Truppe ging, welche unterschiedliche Möglichkeiten hatten und dadurch oftmals nicht in der Lage waren, einfachste Dinge wie Müllabfuhr, Wasserversorgung etc. zu organisieren, muss deutlich verbessert werden.

    Auch ist es bedenklich, wenn Einheiten wie Al-Nusra mit Saudischem Geld den Eindruck erwecken, ihre Herrschaft verspreche mehr Wohlstand, als alle anderen. Zum Einen, weil alle Syrer das gleiche Anrecht auf Versorgung haben und zum Anderen, weil Al-Nusra derzeit noch in Verdacht steht, islamistische anstatt republikanische Ziele anzustreben.

    Es ist gut, dass es nun auf Oppositionsseite einen klaren Ansprechpartner gibt und eine klare Organisation, welche man fördern und von der man auch einfordern kann. Das Militär der FSA hat sich dieser politischen Führung bereits unterstellt. All diejenigen, die befürchten, es könnte zu Ungerechtigkeiten gegenüber Minderheiten kommen - so wie es bei Baschar der Regelfall ist - haben nun einen politisch Verantwortlichen, den sie direkt darauf ansprechen können.

    Die Basis für den Machtwechsel in ganz Syrien ist gelegt - möge er bald komplett erfolgen, damit das Morden ein Ende findet.

  • 19.03.2013 10:39 Uhr

    von Ant-iPod:

    Gut, nun gibt es also einen Gegenpremier, der ein Kabinett um sich scharen und nach Nordsyrien gehen wird.
    Es ist positiv, dass bereits zu diesem Zeitpunkt ein wenigstens halbwegs in demokratischem Konsens bestimmter Mensch die politische Führung der befreiten Gebiete übernimmt und die staatliche Ordnung herstellt.
    Der bisherige Zustand, dass die Bürger entweder sich selbst überlassen waren, oder es nach der örtlich gerade kämpfenden Truppe ging, welche unterschiedliche Möglichkeiten hatten und dadurch oftmals nicht in der Lage waren, einfachste Dinge wie Müllabfuhr, Wasserversorgung etc. zu organisieren, muss deutlich verbessert werden.

    Auch ist es bedenklich, wenn Einheiten wie Al-Nusra mit Saudischem Geld den Eindruck erwecken, ihre Herrschaft verspreche mehr Wohlstand, als alle anderen. Zum Einen, weil alle Syrer das gleiche Anrecht auf Versorgung haben und zum Anderen, weil Al-Nusra derzeit noch in Verdacht steht, islamistische anstatt republikanische Ziele anzustreben.

    Es ist gut, dass es nun auf Oppositionsseite einen klaren Ansprechpartner gibt und eine klare Organisation, welche man fördern und von der man auch einfordern kann. Das Militär der FSA hat sich dieser politischen Führung bereits unterstellt. All diejenigen, die befürchten, es könnte zu Ungerechtigkeiten gegenüber Minderheiten kommen - so wie es bei Baschar der Regelfall ist - haben nun einen politisch Verantwortlichen, den sie direkt darauf ansprechen können.

    Die Basis für den Machtwechsel in ganz Syrien ist gelegt - möge er bald komplett erfolgen, damit das Morden ein Ende findet.

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