• 19.03.2013

Irakkriegsfolgen in den USA

Die Veteranen

Danke. Das hören die US-amerikanischen Veteranen immer mal wieder. Doch jenseits dieser Privilegien sind sie mit sich und ihren Kriegstraumata allein.von Dorothea Hahn

  • 20.03.2013 20:07 Uhr

    von Mondgespenst:

    Wer in den Krieg zieht, sollte wissen worauf er sich einlässt! Habe für Menschen die freiwillig zur Armee gehen kein Mitleid. Das aber ein gesunder Mann, in den besten Jahren, plötzlich krank und unzurechnungsfähig ist, kann nicht nur am Töten Unschuldiger liegen! Wer weiß was "Sie" immer noch heutzutage an ihren eigenen Soldaten austesten? Wer sagt denn, dass "Sie" mit z.B. MKUltra o.ä. je aufgehört haben?

  • 20.03.2013 16:32 Uhr

    von simon:

    Hat euch der Feminismus jetzt schön völlig verblödet? Was ist den das für ein Schreibstil? Also, mann kann das mit der 'political correctness' auch übertreiben.
    Das schmerzt förmlich beim lesen...:-(

  • 20.03.2013 15:29 Uhr

    von Icke:

    Eines hat die taz aber vergessen: dass es nicht nur amerikanische Irak-Kriegsveteranen, sondern auch deutsche gibt. Von Februar 2003 bis Juli 2004 waren im Rahmen der OEF deutsche Soldaten (nur Männer, IMHO) in Kuwait stationiert, zum größten Teil ABC-Abwehr. Dieser Einsatz wurde vom Bundestag verabschiedet, aber Artikel dazu habe ich bisher nur 2008 in der NEON gesehen (und einen bei ZEITonline, ich weiß aber nicht mehr, von wann der ist).

    Diese Veteranen sind im Übrigen auch häufig traumatisiert, aber der Staat, der sie damals ohne öffentliches Interesse dahingeschickt hat, verweigert ihnen die Anerkennung und finanzielle Unterstützung, die er ihnen von Rechts wegen schuldet. Man kann dazu ja stehen, wie man will, aber wenn dieses Land Leute in den Kriegseinsatz steht und es eine gesetzliche Grundlage dafür gibt, sollten diese Soldaten nicht um das, was ihnen zusteht BETTELN müssen und mit Aussagen wie "Sie waren gar nicht in Kuwait" abgespeist werden.

  • 20.03.2013 15:08 Uhr

    von Icke:

    Eines hat die taz vergessen: Dass es diese traumatisierten Irak-Kriegsveteranen auch bei uns gibt. Von Februar 2003 bis Junli 2004 waren Soldat/innen der Bundeswehr als Teil der OEF in Kuwait stationiert. Das lese ich bisher in keinem einzigen Artikel (abgesehen von einem NEON-Artikel aus dem Jahr 2008, der sich mit einem der Veteranen beschäftigt), aber irgendwer MUSS das mal laut sagen.

    Die sind damals vom Parlament dahingeschickt wurden und heute werden ihre WDB-Anträge aufgrund der damaligen Traumatisierung gerne mal mit "Sie waren nie in Kuwait" abgelehnt und den Leuten wird die Existenzgrundlage entzogen bzw. verweigert. Von dem Staat, der sie damals dahingeschickt hat. DARÜBER schreibt aber keiner, scheint mir...

  • 20.03.2013 09:17 Uhr

    von nemo:

    Ich denke das dieser Artikel zeigt wie belastend Krieg ist...egal ob für den Angreifer oder den Angegriffenen.
    Wobei Menschen die den Krieg anzetteln, meistens keine Probleme damit haben, sondern nur diejenigen die in den Krieg ziehen oder gezogen werden.

  • 20.03.2013 09:02 Uhr

    von Mein Name:

    Welcher Praktikant durfte sich den mit diesem Artikel profilieren? Gibt es niemanden bei der Taz der gelegentlich mal Korrektur liest?
    Echt peinlich der Artikel. Es gibt im Krieg keine Gewinner! Hier wie dort stehen Menschen und alle verlieren etwas.

  • 20.03.2013 08:35 Uhr

    von luma:

    Nachrichten heute morgens im WDR 5
    >> Obama lobt öffentlich die Irak-Veteranen und erwähnt mit keinem Wort die etwa 100000 zivilen Toten.
    ... von dem unbeschreiblichen erzeugten Chaos dort garnicht zu reden. Mann stelle sich vor, alle Diktatoren dieser Welt würden mit solchem Kriegseinsatz getötet.

  • 20.03.2013 08:28 Uhr

    von @Wetterhahnenverein:

    Unglaublich, sie werfen mir ihrer Ahnungslosigkeit ja nur so um sich - In den Kommentaren aufgeführte Fakten sind Tatsachen, die, wie bereits erwähnt, einfach nur nicht in der westlichen (achtung, ironie!) Populismusmaschine erwähnt werden. Punkt.

  • 20.03.2013 05:44 Uhr

    von Wetterhahnenverein:

    Anhand der Kommentare zu diesem (zugegeben: nicht besonders starken) Artikel kann man lernen, was unter linken Stammtischparolen und Gutmenschen-Populismus zu verstehen ist. Ganz schön ekelig, ihr Pazifisten.

  • 20.03.2013 03:13 Uhr

    von Arme Amis:

    Was mich, beim Lesen dieses, teils schlecht recherchiertem ( ein Schädeltrauma ist keine psychische Erkrankung ) Artikels, wirklich traurig stimmt, ist der Gedanke wie es der Gegenseite, also den irakischen Soldaten und v.a. auch deren Familien, geht. Diese Soldaten haben Ihr Land, Ihre Heimat gegen die U.S. Invasoren verteidigt und sehr schnell den Krieg verloren. Es zeigte sich schon im 2. WK, dass Soldaten, welche den Krieg "verlieren" um ein Vielfaches mehr psychisch leiden, als "erfolgreiche".

    Und warum, verdammt nochmal, wird in unseren Medien, immer nur vom Leid westlicher SoldatInnen gesprochen, egal ob es Deutsche oder Amis etc.. sind. Mein Mitleid hält sich sehr in Grenzen, wenn vergleichsweise hoch bezahlte und bestens ausgerüstete MörderInnen, feststellen müssen, dass es im Krieg nicht zu geht, wie in einem Ego-Shooter. Nur durch Tagesschau und die meistgelesenen Zeiungen, erfährt mensch nur sehr selten, oder oft garnicht, wie viele irakische Soldaten bei der Verteidigung Ihres Landes starben, und v.a. wie viele Zivilisten im Irak und Afghanistan starben oder noch heute leiden, denke da besonders an die Kinder und Frauen. Jeder Krieg bringt das absolut Schlechteste eines Menschen zum Vorschein.

    Warum behält es sich selbst die Taz vor, mal vom Leid der afghanischen, irakischen MörderInnen, also Soldaten, zu berichten. Und dem unvorstellbarem Leid der Zivilbevölkerung, welche sicherlich aus falschen Beweggründen heraus angegriffen wurden.

    Wäre daß nicht viel interessanter, herzallerliebste Taz ?

    Euer Claxl

  • 20.03.2013 03:07 Uhr

    von Ted:

    Muss man Mitleid mit diesen Leuten haben? Darf man auslassen, was für Elend diese Burschen über den Irak gebracht haben? Darf man die irakischen Opfer unerwähnt lassen?

    Es sind geschätzte hunderttausende bis weit über eine Million Iraker erschossen, zerfetzt, verbrannt, zu Tode geprügelt oder bis zum Tod gefoltert worden. Wir reden hier von einigen Prozent der irakischen Bevölkerung! In einem extrem ungleichen "Krieg", bei dem die Resourcen enorm unfair verteilt waren. In einem Krieg, den man durch Lug und Täuschung angezettelt hat. Die Iraker haben sehr viel mehr zu jammern. Sie haben nicht gesagt "kommt her, wir wollen Krieg". Nein, die amerikanische Bush-Regierung hat gesagt "auf in den Krieg, die machen wir platt".

    Das Schlimmste ist, dass bisher niemand von den Anstiftern für ihre Verbrechen angeklagt wurde. Das schmerzt mich sehr.

  • 20.03.2013 02:14 Uhr

    von Sara:

    Was habt Ihr im Irak zu suchen. Ah Erdöl sichern, seine Preise bestimmen...
    All diese Bomben, Raketen..., die auf den armen Irakern geschoßen wurden, waren wegen Erdöl. Wenn die unterdrükten Asiaten, Afrikaner...sich verteidigen dann heisst das Terrorismus. Ach mesirable armselige Mörder. Wie könnt Ihr den armen Kindern und Frauen das antun. Wo ist eure Demokratie abgeblieben. Bla bla bla Menschenrechte, Fraunrechte, Kinder und Jugendhilfe...und wo andrs Massenmord.

    Gott ist viel viel größer und mächtiger als euch. Glaubt ihr mir nicht ? dann werfen Sie einen Blick in das letzte Jahrhundert. Spannische Grippe, Erste WK, zweite WK ...all dies geschaf wegen die Kollonialpolitik...

    Habt ihr die Folgen nach dem Irakkrieg gesehen: Depression, Schlafstörungen...weder Tot noch am Leben. Dies ist die Höhle selbst schlimmer als das Sterben im Irakkrieg.

    Es lebe Deutschland. Das Land der richtigen Demokratie. Während die Veto-Länder immer noch den Rest der Welt destabilisieren...

  • 19.03.2013 22:29 Uhr

    von Fkw:

    Warum das Bild von Lori Goodwin, die im Artikel überhaupt nicht erwähnt wird?

  • 19.03.2013 22:17 Uhr

    von KAOS:

    Schädeltrauma?!
    PTSD (oder deutsch: PTBS, Posttraumatische Belastungsstörung) ist kein "Schädeltrauma". Das eine ist eine psychische Krankheit (F 43.1 nach ICD-10), das andere eine körperliche (S 06.9 nach ICD-10).
    Und korrekte Begriff für "Selbstmord" ist "Suizid". Es geht ja um eine Tötung, nicht um Mord.

  • 19.03.2013 21:53 Uhr

    von SergioRammus:

    ja wärens mal lieber ned zum militär gegangen.....

  • 19.03.2013 21:39 Uhr

    von hundotto:

    Mein Mitleid hält sich in Grenzen.Die hätten sich ja auch einen anderen Job suchen können.Man muss sich vor Augen halten das nicht sie angegriffen worden sicd sondern einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg geführt haben zu dem sie sich freiwillig gemekldet haben.Auch haben sie in klassischer Söldnermanier eine hohe Vergütung erhalten.Es sind bezahlte Mörder!Nicht vergessen.Mein Mitleid gilt der Zivilbevölkerung die von den Amisöldnern hunderttausendfach zu Krüppeln gebombt und geschossen wurden.

  • 19.03.2013 20:52 Uhr

    von Eike:

    "Schädeltrauma" ist eine unsinnige Wortwahl für posttraumatisches Stresssyndrom. Es ist eine psychische Krankheit.

  • 19.03.2013 20:08 Uhr

    von maekelmann:

    Berichtet doch bitte mal über die Angehörigen der Leute, die von den vielen ach so traumatisierten Veteranen im Irak sinnlos umgebracht wurden - und werden.

    Grüße Martin

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