Produzieren Hersteller bewusst Schwachstellen in elektronischen Geräten? Darüber berichtet die „Saarbrücker Zeitung“ und beruft sich auf ein Gutachten der Grünen.
Warum macht ihr nicht endlich eine Art "Abwrackprämie" für Alt-Elektrogeräte?
Dann könnten wir - wie es denn die Politik immer wieder sagt- mehr Strom sparen wenn die Politiker es nicht schaffen, uns die Stromsteuer zu senken!
25.03.2013 15:47 Uhr
von Phoebuskartelle:
Eine Gesellschaft die extra EU Gesetze zum Austausch von Glühlampen in KfZ Scheinwerfern erlassen muss, kann nicht lange überleben. Rechtsvorschrift R-48 (Ergänzung 07) "Leuchten und Scheinwerfer so eingebaut sein müssen, daß die Lichtquelle anhand der Beschreibung in der Bedienungsanleitung mit Boardwerkzeug ausgetauscht werden kann."
Die geplanten Obsoleszenz hielt in jedes Produkt, egal wie groß oder klein Einzug. Ob Backpapier, Zahn-/Spülbürsten, mit ein paar Angström gehärtete Eisenwerkzeuge aller Art. Besonders hat mich die Fa. Braun(Bauhaus, Feininger etc.) die früher für Design und Qualität stand, enttäuscht. Stellt sich nur die Frage ob z.B. in der Weimarer Uni ein Unterrichtsfach "Wie mache ich ein Produkt schlecht" gelehrt wird. Wenn ich die Qualität der heutigen mit damaligen Häusern vergleiche, so steht der Kreditaufwand, Mietpreise in absolut keinem Verhältnis zur Qualität. Beton verdichtet sich mit der Zeit! Sichtbar an den Brücken, Wohnsiedlungen, Uni Gebäuden und mehr. Die geplanten Obsoleszenz ist ein Beschleunigungsfaktor für die Inflation und Geldentwertung. Geld oder Leben, Du machst kein Sinn, nur Geld.
Und dafür nehmen viele Studenten nach dem Turbo Abitur einen Kredit in 5-stelliger Höhe auf. Um später schlechte Produkte zu erstellen? TÜV, VDMA und andere Fachinstitute sollten in Klausur die Fragen des Lebens stellen. Man könnte vermuten sie wären das globale Phoebuskartell als Handlanger der Monopole.
22.03.2013 19:32 Uhr
von Glühlampenmärchen:
Es ist offenbar unausrottbar und nicht totzukriegen: natürlich haben gewöhnliche Glühlampen keine eingebaute "geplante Obsoleszenz". Man erkennt es am einfachsten daran, daß es nur einen Typ Allgebrauchsglühlampen gibt und keine Haushalts- und Industrieversion getrennt.
"Centennial bulbs" will kein denkender Mensch haben: Das sind Wärmequellen mit schwachem Leuchteffekt, also Stromverschwender. Der rationale Mensch bezahlt für die Systemleistung "Licht", und deren Kosten bestehen aus Energieverbrauch, also den Stromkosten, den Lampenkosten und den Lampenwechselkosten (für die in Unternehmen bezahlte Lichtelfixe herumlaufen).
Für eine hohe Energieffizienz sind hohe Leuchtfadentemperaturen erforderlich, und die gehen halt zu Lasten der Lebensdauer. Je nach Strom- und Lampenpreisen gibt es deswegen eine optimale Lebensdauer, bei der man fürs Geld die maximale Lichtmenge bekam. Wer's mit den bekannten Zahlen nachrechnet: 1000 h Lebensdauer sind eher zu lang für dieses Optimum.
Wie hirnverbrannt muß man denn sein, zu glauben, daß sich große Industriekonzerne und Militärbehörden usw. minderwertige Glühlampen mit verkürzter Lebensdauer hätten andrehen lassen?
21.03.2013 17:39 Uhr
von @ Hasso:
Sehr geehrter Hasso, so weit ab mit Ihrer Annahme, dass Rollstühle, die den Namen nicht verdienen, bereits auf den Straßen und Gehwegen rumfahren, liegen Sie (meiner Beobachtung nach) nicht. Die Krankenkassen geben (ausgenommen die TK), fast nur noch Schrott, die von den KKn als 'Rollstuhl' auch noch frecherweise bezeichnet werden, an die Betreffenden raus. Vielleicht einfach mal einen Krankenkassenchef in so ein Schrottmobil verfrachten und dann ab mit dem 'Guten' auf die Piste!
20.03.2013 17:51 Uhr
von Schrotti:
Die Lösung für dieses bekannte Phänomen wäre eine Garantiezeit von 5 bis zu 10 Jahren, je nach Gerät. Außerdem kämen auch Leasing/Miet-Modelle in Anwendung. Aber unsere Eliten werden doch nicht die immensen Gewinne der Unternehmen/Unternehmer schmälern wollen. Ökologie und Nachhaltigkeit sind ja schließlich keine Prinzipien der Profitwirtschaft.
20.03.2013 17:34 Uhr
von wurscht:
gehe ich recht in der annahme, das die meisten hier ein nagelneues handy (smartphone etc, whatever) benützen? meines ist ca. 12 jahre alt und funktioniert...
nachdenken vor schreiben
20.03.2013 17:09 Uhr
von auch das noch:
what a fuck, was will primat von primaten mit sogenannter intelligenz auch anderes als gier als ergebnis erwarten. gähn, immer diese gutmenschenwiederholungen. erst wenn der letzte . . . primat verreckt ist, isses vorbei. dagegen hilft grün nicht wirklich oder auch rot, der osten war wirtschaftlich einfach zu impotent, von wegen wie lange die ostprodukte wohl halten. die mußten so bauen sonst hätte es garnichts mehr gegeben in den läden. war ein kommentar.
20.03.2013 16:47 Uhr
von Irrwitz:
Geplante Obsoleszenz ist nur eine der "perversen" , am Ende erfolglosen Überlebensstrategien des Kapitalismus , in einer Welt , in der es wegen gesättigter Märkte und wegen Sinken der gesamtgesellschaftlichen Massenkaufkraft kein für die Kapitalakkumulation ausreichendes Wachstum mehr gibt .
20.03.2013 14:57 Uhr
von Der Ingenieur:
Die Grünen...
Die Grünen haben doch der Abwrackprämie für 9 (NEUN) Jahre alte Autos zugestimmt, oder irre ich mich da?
etc...
20.03.2013 14:48 Uhr
von Parry Lage:
Ein Link zur Studie wäre schön gewesen
20.03.2013 14:45 Uhr
von Hasso:
Wie wäre es,wenn man diesen Herstellern später mal angesägte Krücken und Rollstühle mit angesägten Achsen verkaufen würde? Vor allen Dingen müsste man diese Misttüffler, die dem lieben Gott den Tag stehlen,nur um auszubaldowern wie man ein Gerät schnellstens untauglich macht, an den Pranger stellen. Wie wäre es wenn man diese windigen Artikel mit Falschgeld bezahlen würde? Oder noch besser:Wie wäre es, wenn man dieses "findige Gesocks" einfach einsperren würde? Diese Mistkröten bezahlt eigentlich der Verbraucher mit. Zurück zum DRP-zum Deutschen Reichs-Patent! Spricht sich das rum,lassen sich Artikel aus Deutschland noch besser verkaufen. Die Bezeichnung Made in Germany ist doch längst eine Lüge und Verbaucher-Taüschung.Mehr für Binnenmarkt= mehr Kaufkraft!
20.03.2013 14:29 Uhr
von Ant-iPod:
Ist das wirklich eine Frage, ob ein gewinnorientiertes Unternehmen mit geplanten Obsoleszenzen arbeitet??? Natürlich tun sie das und die Glühbirne ist doch nur das deutlichste Beispiel dafür. Auf Arte gab es darüber einmal eine ausführliche Dokumentation, wo bsw. gezeigt wurde, warum Apple seine iPods nicht mit wechselbarer Batterie verkauft, oder ein Extrachip im Tintenstrahldrucker, der nach X-gedruckten Seiten den Betrieb verhindert. Ein russischer Programmierer hat auf dem Chip den Zähler auf 0 eingestellt und schon ging alles wieder.... die Frage ist nicht, ob es Obsoleszenzen gibt, sondern, warum der Gesetzgeber diesen ökologischen Wahnsinn zulässt?
Ein Unternehmen will Gewinn machen und wenn der Umweltverbrauch nicht taxiert wird, dann ist es doch froh, wenn es mehr Geräte anstatt weniger verkaufen kann. Es ist Sache der Politik dies zu verbieten und zu kontrollieren und Zuwiderhandlung drastisch zu bestrafen. Oder soll noch mehr Schrott in Afrika die Gegend verschandeln, das Trinkwasser verseuchen und die Menschen krank machen?
Eigentlich wundere ich mich nur, dass die Grünen diesbezüglich erst jetzt tätig werden... die berühmte Glühlampe ohne geplante Obsoleszenz glüht in der berühmten Feuerwache immerhin schon über 100 Jahre... http://de.wikipedia.org/wiki/Centennial_Light
20.03.2013 13:58 Uhr
von sarko:
Ach je . Die lieben Grünen . Hier und da mal einen Klaps auf den Arsch des Systems ,... das reicht dann wieder für Monate , bis zur Wahl . Nuur nicht Klartext reden , neinnein bitte nicht !
Also mal zum Mitschreiben : Wenn nur noch - auf dem erreichten Stand von Wissenschaft und Technik ! - produziert würde was gut und nützlich ist , dann müßte man erst das perverse System von Konkurrenz und Marktwirtschaft abschaffen , und nicht abwarten , bis es von selbst am Rollator geht oder auf den Brustwarzen kriecht !
20.03.2013 13:40 Uhr
von NachhalTiger:
Ja hat denn hier noch niemand etwas von "Geplanter Obsoleszenz" gehört? Mich wundert es, dass dieser Terminus nicht fällt. So ist dies inzwischen sogar schon Bestandteil innerhalb mancher Studiengänge (etwa: Produktdesign(?)), wird dort aber als Euphemismus anders "tituliert". Also "eigentlich" nichts Neues, gibt es das Thema schon seit Jahrzehnten, u.a. bei Damenstrumpfhosen und Glühbirnen, welche einfach einen "zu großen Haltbarkeits- und Lebenszyklus" hatten. Damals schon.
20.03.2013 13:24 Uhr
von ilmtalkelly:
Sollbruchstellen gehören heute zur Normalität in der Heimgeräte-Herstellung. Ein Beispiel: Ein TV wird keine 15 Jahre, keine 10 Jahre, bei durchschnittl. Gebrauch 5 Jahre halten. Der Grund dafür sind elektron. Bauteile, allen voran Elkos, die mit einer Temperatur-Stabilität bis 80°C verbaut werden. Ältere Geräte brachten es bei Elkoś im Schnitt auf 120°C. Das lässt sich prima reparieren, wenn man sich nur etwas in Elektrotechnik auskennt. Das ist leider nicht vom Hersteller, Handel und auch vom Verbraucher gewollt. Es muss ja immer das Neuste sein. Aus diesem Grund glaube ich nicht, dass ein wirkliches öffentliches Interesse an der Initiative der Grünen besteht. Es ist ein Umstand unserer Wegwerf-Kultur, denn funktionierende Geräte, Klamotten, Schuhe und Menschen entsorgen wir nicht gern.
20.03.2013 13:15 Uhr
von Michi:
Irgendwo muss das Wachstum ja herkommen, insofern nicht wirklich überraschend und alles andere als neu: http://de.wikipedia.org/wiki/Phoebuskartell
Auf der anderen Seite ist es auch aus ökologischer Sicht nicht immer von Vorteil wenn Produkte mit ewiger Haltbarkeit ausgestattet sind. Die meisten Kosten verursachen elektrische Geräte nämlich im Betrieb und nicht in der Herstellung, da ist der 30 Jahre alte Kühlschrank dann auch nicht unbedingt zu empfehlen.
20.03.2013 13:15 Uhr
von zensiert:
Kapitalismus.
20.03.2013 12:45 Uhr
von weltraumpapst:
natürlich machen hersteller das.. das ist nichts neues und nennt sich geplante obsoleszenz. wo kämen wir denn dahin, wenn kaffeemaschinen, trockner, drucker und dergleichen 10 gar 20 jahre halten würden..? so würde sich ja nichts verkaufen..
ganz gute doku darüber: http://www.youtube.com/watch?v=zVFZ4Ocz4VA
20.03.2013 12:37 Uhr
von Wolfgang:
Nicht nur bei Elektrogeräten, auch bei anderen Waren, so seit Jahrzehnten!
Im Jahr 1971, bei der Möbelproduktion, reklamierte ich einen Herstellungsfehler, eine kleine Korrektur, eine einfache qualitative Verbesserung des Bindemittels, - dies wurde allerdings nicht vorgenommen. Ohne einen besonderen Aufwand, - in der Produktion und Herstellung -, hätte man die Verbrauchs- bzw. Lebensdauer verdoppeln können.
Es wäre heute durchaus möglich, die Haltbarkeit für die Mehrzahl der Produkte (nicht nur für Gebäude, Fahrzeuge, Haushaltswaren und Einrichtungen etc.) mehr als nur zu verdoppeln. Der Einsatz von Rohstoffen liese sich deutlich reduzieren.
Allerdings, dies wäre nur in einer ökonomisch-ökologischen Kreislaufwirtschaft möglich. Im realen Kapitalismus bzw. in der Profitwirtschaft, bleibt dies dauerhaft ausgeschlossen!
Aufgrund meiner Erfahrung, von mehr als 40 Jahren, als Facharbeiter, Meister und Lehrgangsleiter etc., liese sich weit mehr als 30 Prozent von zahlreichen Rohstoffen einsparen, bei qualitativ größerer ökonomisch-ökologischer Leistung.
20.03.2013 12:35 Uhr
von Wüstenratte:
Warum wohl funktionieren DDR-Geräte nach über 20 Jahren noch immer??
20.03.2013 12:07 Uhr
von mariner:
Ich glaube ja, dass es im Allbemeinen daran liegt, dass Kunde immer mehr dazu neigt, billigen Sch... zu kaufen, statt eines Qualitätsproduktes. Bei vielen Produkten ist es auch einfach nicht mehr gewünscht, dass diese lange halten. Wer rennt schon gerne mit einem zahn Jahre alten Kopfhörer rum.
20.03.2013 11:56 Uhr
von Bodo:
Die Geschichte hatte ich schon vor 20 Jahren im Unterricht. Man darf der Bundesregierung wohl unterstellen, dass sie diese Sollbruchstellen heimlich unterstützt, denn sonst wäre ja was passiert. Leider hat auch dieser Artikel keine Namen genannt, so dass man diese Hersteller gezielt meiden könnte.
20.03.2013 11:56 Uhr
von Andreas J:
Schlimmer ist, dass dafür kostbare Rohstoffe verballert werden, die teilweise aus Kriesengebieten wie der Demokratischen Republik Kongo stammen und auch maßgeblich für diese Konflikte verantwortlich sind.
20.03.2013 11:46 Uhr
von thogo:
Was wollt ihr? War das so neu für den grün fühlenden Verbraucher? Wie war das mit der Lebenszeit von Glühlampen (auch den neuen Quecksilberbomben)? Das ist nun mal kapitalistische Wirtschaftslogik. Niemand verdient an ewig haltbaren Geräten. Das ist ein intrinsisches Merkmal unseres alternativlosen Systems.
20.03.2013 11:32 Uhr
von HP Remmler:
Mein Physiklehrer hat uns schon Anfang der 70-er Jahre erzählt, dass Glühbirnen unter dem Vorwand einer "intensiven Testphase" durch tausendfaches maschinelles Ein- und Ausschalten künstlich "vorgealtert" werden, bevor sie in den Handel kommen.
Es scheint einen riesigen Teppich zu geben, unter den derartige Informationen ganz schnell nach ihrem Auftauchen wieder gekehrt werden. Der Teppich hat sogar einen Namen: "Wirtschaftswachstum".
Leserkommentare
06.04.2013 10:30 Uhr
von Eva 1811:
Warum macht ihr nicht endlich eine Art "Abwrackprämie" für Alt-Elektrogeräte?
Dann könnten wir - wie es denn die Politik immer wieder sagt- mehr Strom sparen wenn die Politiker es nicht schaffen, uns die Stromsteuer zu senken!
25.03.2013 15:47 Uhr
von Phoebuskartelle:
Eine Gesellschaft die extra EU Gesetze zum Austausch von Glühlampen in KfZ Scheinwerfern erlassen muss, kann nicht lange überleben.
Rechtsvorschrift R-48 (Ergänzung 07)
"Leuchten und Scheinwerfer so eingebaut sein müssen, daß die Lichtquelle anhand der Beschreibung in der Bedienungsanleitung mit Boardwerkzeug ausgetauscht werden kann."
Die geplanten Obsoleszenz hielt in jedes Produkt, egal wie groß oder klein Einzug.
Ob Backpapier, Zahn-/Spülbürsten, mit ein paar Angström gehärtete Eisenwerkzeuge aller Art.
Besonders hat mich die Fa. Braun(Bauhaus, Feininger etc.) die früher für Design und Qualität stand, enttäuscht.
Stellt sich nur die Frage ob z.B. in der Weimarer Uni ein Unterrichtsfach "Wie mache ich ein Produkt schlecht" gelehrt wird.
Wenn ich die Qualität der heutigen mit damaligen Häusern vergleiche, so steht der Kreditaufwand, Mietpreise in absolut keinem Verhältnis zur Qualität.
Beton verdichtet sich mit der Zeit! Sichtbar an den Brücken, Wohnsiedlungen, Uni Gebäuden und mehr.
Die geplanten Obsoleszenz ist ein Beschleunigungsfaktor für die Inflation und Geldentwertung.
Geld oder Leben, Du machst kein Sinn, nur Geld.
Und dafür nehmen viele Studenten nach dem Turbo Abitur einen Kredit in 5-stelliger Höhe auf.
Um später schlechte Produkte zu erstellen?
TÜV, VDMA und andere Fachinstitute sollten in Klausur die Fragen des Lebens stellen.
Man könnte vermuten sie wären das globale Phoebuskartell als Handlanger der Monopole.
22.03.2013 19:32 Uhr
von Glühlampenmärchen:
Es ist offenbar unausrottbar und nicht totzukriegen: natürlich haben gewöhnliche Glühlampen keine eingebaute "geplante Obsoleszenz". Man erkennt es am einfachsten daran, daß es nur einen Typ Allgebrauchsglühlampen gibt und keine Haushalts- und Industrieversion getrennt.
"Centennial bulbs" will kein denkender Mensch haben: Das sind Wärmequellen mit schwachem Leuchteffekt, also Stromverschwender. Der rationale Mensch bezahlt für die Systemleistung "Licht", und deren Kosten bestehen aus Energieverbrauch, also den Stromkosten, den Lampenkosten und den Lampenwechselkosten (für die in Unternehmen bezahlte Lichtelfixe herumlaufen).
Für eine hohe Energieffizienz sind hohe Leuchtfadentemperaturen erforderlich, und die gehen halt zu Lasten der Lebensdauer. Je nach Strom- und Lampenpreisen gibt es deswegen eine optimale Lebensdauer, bei der man fürs Geld die maximale Lichtmenge bekam. Wer's mit den bekannten Zahlen nachrechnet: 1000 h Lebensdauer sind eher zu lang für dieses Optimum.
Wie hirnverbrannt muß man denn sein, zu glauben, daß sich große Industriekonzerne und Militärbehörden usw. minderwertige Glühlampen mit verkürzter Lebensdauer hätten andrehen lassen?
21.03.2013 17:39 Uhr
von @ Hasso:
Sehr geehrter Hasso,
so weit ab mit Ihrer Annahme, dass Rollstühle, die den Namen nicht verdienen, bereits auf den Straßen und Gehwegen rumfahren, liegen Sie (meiner Beobachtung nach) nicht.
Die Krankenkassen geben (ausgenommen die TK), fast nur noch Schrott, die von den KKn als 'Rollstuhl' auch noch frecherweise bezeichnet werden, an die Betreffenden raus.
Vielleicht einfach mal einen Krankenkassenchef in so ein Schrottmobil verfrachten und dann ab mit dem 'Guten' auf die Piste!
20.03.2013 17:51 Uhr
von Schrotti:
Die Lösung für dieses bekannte Phänomen wäre eine Garantiezeit von 5 bis zu 10 Jahren, je nach Gerät. Außerdem kämen auch Leasing/Miet-Modelle in Anwendung. Aber unsere Eliten werden doch nicht die immensen Gewinne der Unternehmen/Unternehmer schmälern wollen. Ökologie und Nachhaltigkeit sind ja schließlich keine Prinzipien der Profitwirtschaft.
20.03.2013 17:34 Uhr
von wurscht:
gehe ich recht in der annahme, das die meisten hier ein nagelneues handy (smartphone etc, whatever) benützen?
meines ist ca. 12 jahre alt und funktioniert...
nachdenken vor schreiben
20.03.2013 17:09 Uhr
von auch das noch:
what a fuck, was will primat von primaten mit sogenannter intelligenz auch anderes als gier als ergebnis erwarten. gähn, immer diese gutmenschenwiederholungen. erst wenn der letzte . . . primat verreckt ist, isses vorbei. dagegen hilft grün nicht wirklich oder auch rot, der osten war wirtschaftlich einfach zu impotent, von wegen wie lange die ostprodukte wohl halten. die mußten so bauen sonst hätte es garnichts mehr gegeben in den läden. war ein kommentar.
20.03.2013 16:47 Uhr
von Irrwitz:
Geplante Obsoleszenz ist nur eine der "perversen" , am Ende erfolglosen Überlebensstrategien des Kapitalismus , in einer Welt , in der es wegen gesättigter Märkte und wegen Sinken der gesamtgesellschaftlichen Massenkaufkraft kein für die Kapitalakkumulation ausreichendes Wachstum mehr gibt .
20.03.2013 14:57 Uhr
von Der Ingenieur:
Die Grünen...
Die Grünen haben doch der Abwrackprämie für 9 (NEUN) Jahre alte Autos zugestimmt, oder irre ich mich da?
etc...
20.03.2013 14:48 Uhr
von Parry Lage:
Ein Link zur Studie wäre schön gewesen
20.03.2013 14:45 Uhr
von Hasso:
Wie wäre es,wenn man diesen Herstellern später mal angesägte Krücken und Rollstühle mit angesägten Achsen verkaufen würde? Vor allen Dingen müsste man diese Misttüffler, die dem lieben Gott den Tag stehlen,nur um auszubaldowern wie man ein Gerät schnellstens untauglich macht, an den Pranger stellen. Wie wäre es wenn man diese windigen Artikel mit Falschgeld bezahlen würde? Oder noch besser:Wie wäre es, wenn man dieses "findige Gesocks" einfach einsperren würde? Diese Mistkröten bezahlt eigentlich der Verbraucher mit.
Zurück zum DRP-zum Deutschen Reichs-Patent! Spricht sich das rum,lassen sich Artikel aus Deutschland noch besser verkaufen. Die Bezeichnung Made in Germany ist doch längst eine Lüge und Verbaucher-Taüschung.Mehr für Binnenmarkt= mehr Kaufkraft!
20.03.2013 14:29 Uhr
von Ant-iPod:
Ist das wirklich eine Frage, ob ein gewinnorientiertes Unternehmen mit geplanten Obsoleszenzen arbeitet??? Natürlich tun sie das und die Glühbirne ist doch nur das deutlichste Beispiel dafür. Auf Arte gab es darüber einmal eine ausführliche Dokumentation, wo bsw. gezeigt wurde, warum Apple seine iPods nicht mit wechselbarer Batterie verkauft, oder ein Extrachip im Tintenstrahldrucker, der nach X-gedruckten Seiten den Betrieb verhindert. Ein russischer Programmierer hat auf dem Chip den Zähler auf 0 eingestellt und schon ging alles wieder.... die Frage ist nicht, ob es Obsoleszenzen gibt, sondern, warum der Gesetzgeber diesen ökologischen Wahnsinn zulässt?
Ein Unternehmen will Gewinn machen und wenn der Umweltverbrauch nicht taxiert wird, dann ist es doch froh, wenn es mehr Geräte anstatt weniger verkaufen kann.
Es ist Sache der Politik dies zu verbieten und zu kontrollieren und Zuwiderhandlung drastisch zu bestrafen. Oder soll noch mehr Schrott in Afrika die Gegend verschandeln, das Trinkwasser verseuchen und die Menschen krank machen?
Eigentlich wundere ich mich nur, dass die Grünen diesbezüglich erst jetzt tätig werden... die berühmte Glühlampe ohne geplante Obsoleszenz glüht in der berühmten Feuerwache immerhin schon über 100 Jahre...
http://de.wikipedia.org/wiki/Centennial_Light
20.03.2013 13:58 Uhr
von sarko:
Ach je . Die lieben Grünen . Hier und da mal einen Klaps auf den Arsch des Systems ,... das reicht dann wieder für Monate , bis zur Wahl . Nuur nicht Klartext reden , neinnein bitte nicht !
Also mal zum Mitschreiben :
Wenn nur noch - auf dem erreichten Stand von Wissenschaft und Technik ! - produziert würde was gut und nützlich ist , dann müßte man erst das perverse System von Konkurrenz und Marktwirtschaft abschaffen , und nicht abwarten , bis es von selbst am Rollator geht oder auf den Brustwarzen kriecht !
20.03.2013 13:40 Uhr
von NachhalTiger:
Ja hat denn hier noch niemand etwas von "Geplanter Obsoleszenz" gehört? Mich wundert es, dass dieser Terminus nicht fällt. So ist dies inzwischen sogar schon Bestandteil innerhalb mancher Studiengänge (etwa: Produktdesign(?)), wird dort aber als Euphemismus anders "tituliert". Also "eigentlich" nichts Neues, gibt es das Thema schon seit Jahrzehnten, u.a. bei Damenstrumpfhosen und Glühbirnen, welche einfach einen "zu großen Haltbarkeits- und Lebenszyklus" hatten. Damals schon.
20.03.2013 13:24 Uhr
von ilmtalkelly:
Sollbruchstellen gehören heute zur Normalität in der Heimgeräte-Herstellung. Ein Beispiel: Ein TV wird keine 15 Jahre, keine 10 Jahre, bei durchschnittl. Gebrauch 5 Jahre halten. Der Grund dafür sind elektron. Bauteile, allen voran Elkos, die mit einer Temperatur-Stabilität bis 80°C verbaut werden. Ältere Geräte brachten es bei Elkoś im Schnitt auf 120°C. Das lässt sich prima reparieren, wenn man sich nur etwas in Elektrotechnik auskennt. Das ist leider nicht vom Hersteller, Handel und auch vom Verbraucher gewollt. Es muss ja immer das Neuste sein.
Aus diesem Grund glaube ich nicht, dass ein wirkliches öffentliches Interesse an der Initiative der Grünen besteht.
Es ist ein Umstand unserer Wegwerf-Kultur, denn funktionierende Geräte, Klamotten, Schuhe und Menschen entsorgen wir nicht gern.
20.03.2013 13:15 Uhr
von Michi:
Irgendwo muss das Wachstum ja herkommen, insofern nicht wirklich überraschend und alles andere als neu: http://de.wikipedia.org/wiki/Phoebuskartell
Auf der anderen Seite ist es auch aus ökologischer Sicht nicht immer von Vorteil wenn Produkte mit ewiger Haltbarkeit ausgestattet sind. Die meisten Kosten verursachen elektrische Geräte nämlich im Betrieb und nicht in der Herstellung, da ist der 30 Jahre alte Kühlschrank dann auch nicht unbedingt zu empfehlen.
20.03.2013 13:15 Uhr
von zensiert:
Kapitalismus.
20.03.2013 12:45 Uhr
von weltraumpapst:
natürlich machen hersteller das.. das ist nichts neues und nennt sich geplante obsoleszenz. wo kämen wir denn dahin, wenn kaffeemaschinen, trockner, drucker und dergleichen 10 gar 20 jahre halten würden..? so würde sich ja nichts verkaufen..
ganz gute doku darüber: http://www.youtube.com/watch?v=zVFZ4Ocz4VA
20.03.2013 12:37 Uhr
von Wolfgang:
Nicht nur bei Elektrogeräten, auch bei anderen Waren, so seit Jahrzehnten!
Im Jahr 1971, bei der Möbelproduktion, reklamierte ich einen Herstellungsfehler, eine kleine Korrektur, eine einfache qualitative Verbesserung des Bindemittels, - dies wurde allerdings nicht vorgenommen. Ohne einen besonderen Aufwand, - in der Produktion und Herstellung -, hätte man die Verbrauchs- bzw. Lebensdauer verdoppeln können.
Es wäre heute durchaus möglich, die Haltbarkeit für die Mehrzahl der Produkte (nicht nur für Gebäude, Fahrzeuge, Haushaltswaren und Einrichtungen etc.) mehr als nur zu verdoppeln. Der Einsatz von Rohstoffen liese sich deutlich reduzieren.
Allerdings, dies wäre nur in einer ökonomisch-ökologischen Kreislaufwirtschaft möglich. Im realen Kapitalismus bzw. in der Profitwirtschaft, bleibt dies dauerhaft ausgeschlossen!
Aufgrund meiner Erfahrung, von mehr als 40 Jahren, als Facharbeiter, Meister und Lehrgangsleiter etc., liese sich weit mehr als 30 Prozent von zahlreichen Rohstoffen einsparen, bei qualitativ größerer ökonomisch-ökologischer Leistung.
20.03.2013 12:35 Uhr
von Wüstenratte:
Warum wohl funktionieren DDR-Geräte nach über 20 Jahren noch immer??
20.03.2013 12:07 Uhr
von mariner:
Ich glaube ja, dass es im Allbemeinen daran liegt, dass Kunde immer mehr dazu neigt, billigen Sch... zu kaufen, statt eines Qualitätsproduktes. Bei vielen Produkten ist es auch einfach nicht mehr gewünscht, dass diese lange halten. Wer rennt schon gerne mit einem zahn Jahre alten Kopfhörer rum.
20.03.2013 11:56 Uhr
von Bodo:
Die Geschichte hatte ich schon vor 20 Jahren im Unterricht. Man darf der Bundesregierung wohl unterstellen, dass sie diese Sollbruchstellen heimlich unterstützt, denn sonst wäre ja was passiert.
Leider hat auch dieser Artikel keine Namen genannt, so dass man diese Hersteller gezielt meiden könnte.
20.03.2013 11:56 Uhr
von Andreas J:
Schlimmer ist, dass dafür kostbare Rohstoffe verballert werden, die teilweise aus Kriesengebieten wie der Demokratischen Republik Kongo stammen und auch maßgeblich für diese Konflikte verantwortlich sind.
20.03.2013 11:46 Uhr
von thogo:
Was wollt ihr? War das so neu für den grün fühlenden Verbraucher? Wie war das mit der Lebenszeit von Glühlampen (auch den neuen Quecksilberbomben)?
Das ist nun mal kapitalistische Wirtschaftslogik. Niemand verdient an ewig haltbaren Geräten. Das ist ein intrinsisches Merkmal unseres alternativlosen Systems.
20.03.2013 11:32 Uhr
von HP Remmler:
Mein Physiklehrer hat uns schon Anfang der 70-er Jahre erzählt, dass Glühbirnen unter dem Vorwand einer "intensiven Testphase" durch tausendfaches maschinelles Ein- und Ausschalten künstlich "vorgealtert" werden, bevor sie in den Handel kommen.
Es scheint einen riesigen Teppich zu geben, unter den derartige Informationen ganz schnell nach ihrem Auftauchen wieder gekehrt werden. Der Teppich hat sogar einen Namen: "Wirtschaftswachstum".