• 20.03.2013

Ex-Militärdiktator in Guatemala

Der alte Schlächter vor Gericht

15 Massaker, 1.771 Tote, 400 zerstörte Maya-Dörfer: Efraín Ríos Montt, ehemaliger Militärdiktator Guatemalas, wird endlich der Prozess gemacht.von Cecibel Romero

  • 21.03.2013 11:00 Uhr

    von Dr. Holger Frommert:

    Die Entwicklung ist gut, der Herr gehört vor Gericht, ... und nicht nur er ... aber er ist das Gesicht dieser Verbrechen gewesen.

    Etwas zu kurz gekommen scheint mir die Einordnung der Zusammenhänge zu sein, es ist weder die Rolle der USA, noch die der forcierten "Evangelisation" Zentralamerikas generell und Guatemalas im besonderen beleuchtet wurden, statt dessen wird die Theorie der Mayakulte richtig zurückgewiesen. Für Interessierte ist speziell bezüglich der Rolle und Mitwisserschaft der USA folgender Link empfehlenswert:
    http://www.gwu.edu/~nsarchiv/NSAEBB/NSAEBB419/

    Interessant und durchaus positiv scheint mir, dass der derzeitige Präsident des Landes die weitere Klärung der Verbrechen der Diktaturen und des schmutzigen Krieges gegen die eigene Bevölkerung zumindest nicht behindert ...

    Positiv ist auch, dass die TAZ den Prozess überhaupt erwähnt ... im "Main stream Spiegel" war er bisher keine Zeile wert

  • 21.03.2013 08:23 Uhr

    von Anna:

    Leute die andere Kulturen als minderwertig oder gar als "Untermenschen" sehen, haben einfach kein schlechtes Gewissen. Ich habe selbst in Südamerika erlebt, wie die Nachfahren der Einwanderer, sogenannte gebildete Oberschicht, insbesondere in Argentinien mit stolz erzählten, dass sie fast keine Ureinwohner mehr im Land haben, abfällig über diese Menschen sprachen und das erschreckende, ansonsten total nett waren. Die Kultur und deren Wert für die Menschheit muss endlich public gemacht werden. Sie standen den anderen Hochkulturen Europas in keiner Weise nach, dennoch erfährt man in den Geschichtsbüchern insbesondere in den Schulen wenig über südamerikanische Hochkulturen.

Ihr Name (wird angezeigt):*

Email (wird nicht angezeigt):*

Kommentar* - bitte beachten Sie unsere Netiquette:

Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spamvermeidung Wenn Sie das Wort nicht lesen konnten, bitte hier klicken.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz

Wenn Sie auf "Abschicken" klicken, wird ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an taz.de verschickt. Er wird veröffentlicht, sobald einRedakteur ihn freigeschaltet hat. taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren.

*Pflichtfelder