• 20.03.2013

Staatsbesuch in Israel

Obama sucht Kontakt zum Volk

Der US-Präsident besucht erstmals Israel und die palästinensischen Gebiete. Von einer Friedensinitiative ist gar nicht erst die Rede.von Silke Mertins

  • 22.03.2013 00:57 Uhr

    von windharfe:

    wir dürfen einmal festhalten antizionismus ist nicht das selbe wie antisemitismus.wegen dem was man so sagen darf.vielmehr ist der zionismus ein antisemitismus gegen die hebräische urbevölkerung
    des von den zionisten über jahre erraubten landes
    israel.und statt mit dem uno zugeständniss zufrieden zu sein geht der landraub weiter und weiter.
    da ist sicher der entschluß dieses religiösnationalistische land zu verlassen nicht das schlechteste....wenn man den nazipogrom überlebt hat muss es doch eine bittere erkenntnis sein festzustellen in welch völkerechtswidriger weise
    der staat israel sich gebärdet und gegründet hat,wenn man nicht gleich nach der ankunft an den
    staatsgründungskriegshandlungen beteiligt war.
    themen die leider in der europäisch-israelischen auseinandersetzung nur zu wenig in den wahrheitsfindungsprozess einfließen.
    shalom wen man oder was man für wen da eigentlich mit meint?ultraorthodoxe ob die diesen begriff noch ethymologisch zu deuten wissen..?

  • 21.03.2013 15:46 Uhr

    von über das Kommenarspaltenpublikum:

    Liebe taz, Dein kommentierendes antizionistisches Publikum hast Du Dir (seit je und) redlich verdient. Ein kleiner Trost (mehr aber auch nicht) ist die Restvernunft, welche Du zulässt; die sich hier in Deinen Kommentarspalten artikuliert und die Antisemiten hier als solche benennt bzw. ihre antizionistische Agitation als das entziffert, was sie ist, nämlich: moderner Antisemitismus, wie ihn paradehaft und notorisch hier auf den nahöstlichen Kommentarspalten der taz-online ein "I.Q." alia "Ignaz Quadratwurzel" (?), eine "Ute", einE "end.the.occupation", ein "R.J." und einige andere "pflegen"


    So, man wir ja wohl noch sagen dürfen...

  • 21.03.2013 14:23 Uhr

    von Ute:

    Ob Obama vielleicht noch ein paar Zauberworte in seiner Rede - vor ausgewählten Jugendlichen und weiteren Gästen, wie es heißt – finden wird?

    Also abwarten.

    Roger Waters von den Pink Floyd macht es ihm vor:

    Roger Waters: Boycott against Israel is 'way to go'

    http://www.jpost.com/Arts-and-Culture/Music/Roger-Waters-Boycott-against-Israel-is-way-to-go-307204

  • 21.03.2013 14:04 Uhr

    von Sören:

    Benjamin Netanyahu musste sich damit abfinden, dass Präsident Obama wiedergewählt wurde, genauso muss sich der Präsident damit abfinden, dass Netanyahu wieder eine Mehrheit hat. Aber seine Koalition ist nicht so stramm rechts wie vor den Wahlen befürchtet, auch wenn die Siedlerpartei problematisch ist.

    Alleine auf Präsident Obama im Friedensprozess zu setzen ist wenig realistisch, weil er in der Hauptsache weiter mit innenpolitischen Problemen befasst sein wird. Vielleicht kann John Kerry hier eine größere Rolle übernehmen, man sollte auch mal über eine andere Persönlichkeit für das Amt des Sondergesandten des Nahost-Quartetts nachdenken. Tony Blair ist schon wg. des Irak-Krieges der falsche Mann.

    Die israelischen Sorgen in Bezug auf Syrien und den Iran sind nachvollziehbar (außer man ist ganz böswillig gegenüber Israel), aber Netanyahu darf keine voreiligen Maßnahmen unternehmen. Vielleicht gewinnt ein moderater Kandidat die Wahlen im Iran, dann könnte zumindest die schrille Rhetorik von dort nachlassen.

  • 21.03.2013 12:30 Uhr

    von Obamama:

    IQ oder soll ich "Itbach al Quffar" schreiben?

    beantworte mal deine fragen, ich verstehe nicht wovon du redest und fürchte du tust es noch weniger.

    z.b. "....der quasi aus dem Nichts und gegen den Willen der dortigen Bevölkerung in die nahöstliche Welt gepflanzt worden ist?"
    meinst du israel? sind die staaten aussenherum nicht künstlich entstanden? wurde dort die bevölkerung gefragt?............

    dein dämonisierungsversuch ist längst öffensichtlich.
    genau wie dein hass auf juden.

  • 21.03.2013 11:11 Uhr

    von Stimme der Demokratie:

    Friedensinitiative scheint heutzutage ein Synonym für Anklage gegen Israel zu sein. Die Palstinenser wird es freuen. Sie verbreiten ungehindert puren Hass gegen Juden - auch gefördert von EU-Geldern. Niemand kommt auf die Idee, die Friedfertigkeit dieser von korrupten Antisemiten beherrschen Menschen zu hinterfragen.

  • 21.03.2013 10:43 Uhr

    von hanneshartmann:

    Warum sind die Siedler so ein grosses Problem? In der Westbank haben vor 1947 seit Jahrtausenden Juden gelebt. Wenn 20% der Staatsbürger Israels Muslime sein können, warum ist es für die Palestinensichen Führer so undenkbar das 10% der Bevölkerung Palestinas Juden sein könnten?

    Das Problem ist nicht das es Juden in der Westbank gibt, das Problem ist das einige Menschen der Meinung sind das da wo Juden Leben kein Palestina mehr sein kann.

  • 21.03.2013 06:43 Uhr

    von I.Q:

    Billige Worte zur Verzögerung, wem dient dies?

    Warum betonen die USA eigentlich ihre angeblich, unzerbrüchliche Freundschaft mit diesem Staat, der quasi aus dem Nichts und gegen den Willen der dortigen Bevölkerung in die nahöstliche Welt gepflanzt worden ist?

    Wozu dient das, wem gebührt Solidarität?

    Denen die bedrängt und bedroht werden ohne dass ihnen eine Schuld zur Last gelegt werden kann oder jenen. die eindringen, nehmen, was ihnen nicht gehört, vertreiben und sich auf fremden Boden einnisten, obwohl sie wissen, dass jene, denen sie das antun, dafür keinen Anlass boten?

    Unrecht kann kein Garant für Sicherheit sein und so schweigt Obama auch weiterhin zu allem, was derzeit wie auch in der Vergangenheit dem palästinensischen Volk angetan wurde. Damit bleibt die sogenannte Sicherheit Israels auf diesem Unrecht gegründet und die USA bezeichnen sich als dessen Garant.
    Als Finanzier und Wegbereiter der völkerrechtswidrigen Politik die Israel seit 65 Jahren an den Tag legt lassen die USA vertreten durch Obama somit konsequent jedes Verständnis für Recht und Gerechtigkeit missen. Obama bleibt den verlogenen Weltbildern über den Nahen-Osten seines eigenen Landes verpflichtet. Geht er damit einen Kompromiss ein oder hat er selbst keine andere Haltung?

    Mit etwas Größe hätte er durchaus festhalten können, dass der Abzug sämtlicher Siedler kein Verhandlungsgegenstand sein darf, sondern eine sich ergebende Pflicht, die einzufordern sich die USA durch Verweigerung von Zahlungen bemühen werde.

    Was hinderte ihn daran? Sein Stand in der Innenpolitik der USA, wo er noch nicht mal Einschränkungen im privaten Waffenbesitz durchsetzen kann, Guantanamo fortbesteht und, und, und ?
    Oder ist es die dreckbeschmierte Weste der USA beim Umgang mit ihrer eigenen Urbevölkerung, den Versklavten und ihren Nachkommen im eigenen Land, wie auch die unsägliche Weltpolitik, mit der man hauptsächlich die Taschen der eigenen Oberschicht füllte?

  • 20.03.2013 21:08 Uhr

    von Harald:

    Die Palästinenser sind doch nicht frustriert, weil "von einer Friedensinitiative Obamas () im Vorfeld des Besuchs gar nicht erst die Rede war." Frieden ist doch nun wirklich das allerletzte, was in Nahost zur Debatte steht.

    Solange der Iran alle Kräfte einsetzt, seine Terrorfraktionen Hamas und Hezbollah mit Waffen zu versorgen und die propagandistische Haßspirale hoch hält;

    Solange es für jeden Palästinenser das sichere Todesurteil bedeuten würde, auch nur an Frieden zu denken;

    Solange sich die bedingungslosen Hilfsmilliarden ohne jede Kontrolle auf die Privatkonten der Funktionäre umleiten lassen;

    Solange eine prosperierende Flüchtlings-Industrie satt im Saft steht;

    Solange macht es doch für Palästinenser-Funktionäre absolut keinen Sinn, so etwas wie Frieden auch nur in Erwägung zu ziehen. Deshalb auch die absurd-aberwitzigen 'Friedensbedingungen' an Israel.

  • 20.03.2013 20:56 Uhr

    von israel ist ein palestinenserstaat, die araber dort sind die besatzer!:

    FRIEDENSINITIATIVE????

    wovon träumen Silke Mertins, wie flasche leer?



    im zuge von goodwill gesten, verzichtete

    israel auf sinai, s-libanon und gaza?

    und was ist daraus geworden?

    für die araber land aus

    dem sie nichts

    machen

    weil sie genug land

    haben und israel? israel bekommt terror,

    vernichtungsschwüre, hass und raketen......



    obama möchte sich doch nicht komplett zum idioten machen. frieden, wo gibt es ein kleies land in der region, das nicht islamisch ist und frieden mit den arabischen nachbarn hat?

    peinlich, peinlich.

    zeit das weniger sozialpädagogen (demagogen) bei der taz schreiben.

  • 20.03.2013 17:31 Uhr

    von R.J:

    Kontakt zum Voll und wenn ja, welchem?

    Immerhin scheint für für Netanjahu in diesem Jahre, ein allzu großes Aufführen von beabsichtigten Angriffen auf den Iran, für seine Auftritte flachfallen zu müssen.
    Ob Obama aber überspielen kann, dass die israelische Regierung dringend unter Druck gesetzt werden muss, er dies vielleicht auch gar nicht will und dies auf eine bisher nicht bekannte Art ins Spiel bringen wollte, daran kann man Zweifel haben.

    Dazu hätten die USA, passend zum Reisetermin, sich beim UN-Menschenrechtsrat einbringen können, der die Auswirkungen der Siedlungspolitik drastisch beschrieben hat.

    Von einem Besuch der „palästinensischen Gebiete“, kann man davon überhaupt sprechen, es sei denn, man betrachtet auch Israel, den unjüdischen aber zionistischen Staat, als ein Teil von ihnen?

    Es ist bislang nicht vorgesehen, die Annexionsanlagen in den besetzten Gebieten in Augenschein zu nehmen, eher die üblichen Kult- und Propagandastätten der israelischen Gesellschaft.

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