• 22.03.2013

Die Wahrheit

Die Sorgfalt der Schmieranten

Im schier endlosen Prozess des Schauspielers Ottfried Fischer gegen die „Bild“-Zeitung spielt der Anwalt des Springer-Verlags eine dubiose Rolle.von Gerhard Henschel

  • 22.03.2013 16:30 Uhr

    von Spanner:

    Ein toller Artikel und ein Blick in "unseren" Enthüllungsjournalismus. BILD - da weiß man, was man hat.

  • 22.03.2013 14:33 Uhr

    von anke:

    @almer:
    Wieso haben Sie ihren Wissensvorsprung eigentlich nicht genutzt? Hätte ICH im Voraus gewusst, dass DER Henschel und DIE Bild was miteinander haben, hätte ich den Artikel womöglich gar nicht erst gelesen. Es wäre mir dann (anders als Ihnen) gewiss erspart geblieben, von einer öden Manie langsam zu Tode gelangweilt zu werden. Aber so ist das halt, wenn man sich nicht interessiert für die Leute, die wirklich wichtig sind. Selber Schuld – ich blödes Weib!

  • 22.03.2013 14:24 Uhr

    von anke:

    Sagen Sie, Herr Henschel, wieso hacken Sie eigentlich so auf dem armen Claas-Herdrik herum? Ich bin überzeugt, Sie tun dem Mann arg unrecht damit! Gewiss haben Sie seine lauteren Absichten bloß völlig falsch verstanden.

    Wahrscheinlich wollte der Bild-Mann das Video mit dem Ankauf einfach nur davor bewahren, dass es versehentlich in weniger befugte Hände fällt. Anschließend hat er Herrn Fischer informiert, damit der Mann sich keine Sorgen machen muss. Ganz gewiss wird das Filmchen nun sorgfältig aufbewahrt im Bild-Tresor. Sorgfältiger, als es in Fischers Nachtschrank jemals aufzubewahren gewesen wäre. Man weiß schließlich nie, wer sich so alles an einem simplen, weder zugangscode- noch passwortgeschützten Nachtschrank wie dem des Herrn Fischer zu schaffen macht. Und Pflicht ist nun mal Pflicht für einen guten Deutschen. (Es sei denn, er arbeitet für die taz. Die bekennt sich ja mitunter ganz gerne mal zu ihren autonomen Wurzeln.)

    Ich finde, als Person des öffentlichen Interesses hätte sich Herr Fischer ruhig ein wenig dankbarer und weniger selbstsüchtig zeigen können. Sie wissen schon, Herr Henschel: Die Vorbildwirkung – Sichtbarkeit verpflichtet. Mindestens so sehr wie Adel. Hätte Fischer die dreieinhalbtausend Euro einfach abgearbeitet, zum Beispiel in dem er ein 48-Stunden-Dauerinterview gibt, wäre es dem Gericht erspart geblieben, sich in jene menschlichen Abgründe hinunter zu begeben, die hier nur ganz zart angedeutet werden. Wer soll denn nun die armen Juristen entschädigen? Ich meine: Wie ist die Sache damals eigentlich ausgegangen? Ist Herr Fischer wenigstens verurteilt worden, ein Schmerzensgeld zu zahlen an all jene, deren sensibles Gemüt einen dauerhaften Schaden davon getragen hat, nur weil er sich unbedingt so affig haben musste?

  • 22.03.2013 12:33 Uhr

    von Lara:

    @almer: Was soll denn daran bitte manisch und öde sein wenn ein echter Journalist darüber berichtet wie Massenschmierjournalismus heutzutage funktioniert?
    Auch wenn der Autor das Stilmittel einer überspitzten Form genutzt hat,finde ich in der heutigen Zeit haben die Menschen eher Aufklärung als Puffberichterstattung verdient.
    Aber das geht ja leider nicht weil Sex sells und der Kapitalismus zu unserer Religion geworden ist.

    Also lieber etwas schmieriges schreiben wenn`s dafür 50 Leute mehr lesen oder?

  • 22.03.2013 11:03 Uhr

    von RTW:

    SUPER!!!

    Ihr solltet es TUN!!!

    Beobachtet doch mal diese Schmieranten in ihrem Privatleben! Recherchiert doch mal!!!

    BITTE!!!

    Das wäre ein Coup, wenn Ihr über diese Schmierer mal eine Schmier-Story bringen könntet. B I T T E !!!

  • 22.03.2013 10:27 Uhr

    von almer:

    Ach je, der Henschel mal wieder auf Kreuzzug gegen BILD. Das wird ja langsam manisch (und öde).

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