• 21.03.2013

US-Präsident im Nahen Osten

„Obama ist sehr unbeliebt“

Israels Regierung kann Obama nicht leiden. Der ehemalige Botschafter Avi Primor erklärt, weshalb. Und warum die Iran-Sanktionen keine Atombombe verhindern.von Silke Mertins

  • 26.03.2013 17:21 Uhr

    von friedbert:

    Die Hauptgestalter der israelisch-palästinensischen
    Beziehungen sind die beiden Akteure selbst.
    Das Abwälzen der Verantwortung auf die USA
    ist zu leicht.

    Palästinenser und Juden leben unglaublich
    dicht nebeneinander, brauchen aber immer
    Vermittler jenseits des Mittelmeers+Atlantik,
    um irgendwie zueinander zu finden.

    Obama muss sich um eine streng rechtsstaatliche
    Vorgehensweise bezüglich der Gebietsanspruchsregelung bemühen ohne parteilich zu sein. Wenn er das nicht kann, sollte er als offener
    Fürsprecher des jüdischen Israels fungieren und andere Mittler,
    die weder Palästina noch Israel bevorzugen, sollten
    dann die Mittlerrolle übernehmen.

    Die Zweistaatenlösung ist ein Schaden für die
    Palästinenser, weil damit die illegalen
    Landnahmen Israels legalisiert würden und für
    alle Zeiten festgeschrieben blieben und korrupte
    Machtdynastien über ein geschundenes palästinensisches Volk festgeschrieben würden und
    jenes Volk sehr leicht radikalisiert und geopfert werden könnte. Man kann bei den Palästinensern von Demokratie nicht sprechen und dieses Kapoverwaltungsregime kann sehr schnell die Zivilbevölkerung als Geisel nehmen.
    Es ist eine gewollte Notverwaltung, die tendenziös
    eher undemokratisch funktioniert!
    Die Hamas und Co würden alle Palästinenser, welche in ihrem Land -Gesamtisrael- die gleichen Rechte,
    wie die jüdischen Israelis haben wollen, mit
    dem Tode bedrohen. Insofern ist eine freie
    Meinungsbildung nicht möglich. Es ist auch keine
    echte Demokratie möglich. Und deshalb darf der
    Westen nicht eine neue Diktatur beflügeln!
    Das ist nicht gutmenschlich, sondern ein Verbrechen
    gegen diese Menschen!
    Friedfertige, gesetztestreue Palästinenser sollen
    sich in ihren gemeinsamen Israel frei bewegen
    und siedeln dürfen, wie es die radikalen Juden
    schließlich auch praktizieren.
    In Gesamtisrael sollte ein umfängliches Waffenverbot
    für Zivilisten existieren.
    Das Kriminalisieren und Ghettorisieren von
    Unschuldigen muss beendet werden.

  • 24.03.2013 17:48 Uhr

    von Moritz:

    Wo ist der bessere Vorschlag für eine Lösung des
    Konfliktes? Es ist einfach und bequem, teils kluge,beleidigende oder sogar dumme Bemerkungen zu machen, aber das gibt es schon viele Jahre. Beide
    Seiten sind so verhärtet,daß Hilfe von Außen unabding-
    bar ist.Beide Seiten haben recht, die Israelis, die
    Palästinenser.und Krieg ist von beiden Seiten ein Verbrechen.Herr Primor ist ein Freund Israel,das kein verbrecherischer Staat ist und ein Freund der Palästinenser. Wer Israel als einen verbrecherischen Staat bezeichnet,ist doof und ein Antisemit.

  • 22.03.2013 19:24 Uhr

    von I.Q:

    Auf den Blickwinkel kommt es an,

    Der Spiegel behauptet inzwischen, "Obama erobert die Herzen der Israelis"
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/bilanz-der-nahost-reise-obama-eroberte-die-herzen-der-israelis-a-890376.html

    Kann man sagen: Schaun wir mal.


  • 22.03.2013 17:39 Uhr

    von R.J:

    "Es waren Palästinenser, die gestern Israel beschossen haben"?

    Eine Behauptung. Bislang war der israelischen Presse nur zu entnehmen, dass Salafisten sich dazu bekannt hätten, woher die stammten wurde nicht mitgeteilt. Und wer beschießt ständig Palästina?

    "..es ist die Hamas, die das israelische Existenzrecht nicht anerkennt."

    Ob es die Aufgabe einer politischen Partei und Wohlfahrtsorganisation ist, internationales Staatenrecht zu praktizieren, darf bezweifelt werden. Parteien haben keine Botschafter und sind auch nicht Mitglied der UN.

    Aber man darf hierbei natürlich auch auf Naftali Bennett und die "nationalreligiöse" Partei Habajit Hajehudi hinweisen....

    Von der Weigerung des Zionismus, die Souveränität des palästinensischen Volkes zu achten und dies seit 100 Jahren, könnte man auch sprechen.

  • 22.03.2013 14:44 Uhr

    von Sören:

    Grundsätzlich glaube ich, dass es nie zu spät für einen neuen Friedensprozess sein kann. Immer so zu tun, als müsste sich dafür nur die israelische Regierung bewegen ist aber falsch. Es waren Palästinenser, die gestern Israel beschossen haben, und es ist die Hamas, die das israelische Existenzrecht nicht anerkennt.

    John Kerry auf die Rolle eines Beamten des Präsidenten zu reduzieren geht mir zu weit. Er ist absolut erfahren, kennt sich bestens aus und könnte bestimmt eine positive Rolle im Nahen Osten spielen - und ich glaube nicht, dass der Präsident ihm nicht einen gewissen Freiraum lassen würde.

    Es ist richtig, Verurteilungen durch den UN-Sicherheitsrat zu verhindern. Diese Anträge sind einseitig und dienen der Propaganda, aber tragen nichts zu einer Lösung bei.

    Ich weiß nicht, wie eine pro-westliche Regierung im Iran zustande kommen soll. Auch wenn ein Moderater Präsident wird, bleibt es dabei, dass der Ayatollah das letzte Wort hat. Die Priorität Deutschlands muss hier auf der Verteidigung und dem Schutz Israels liegen. Alles andere ware absolut geschichtsvergessen.

  • 22.03.2013 13:44 Uhr

    von Gonzi:

    Wenn man liest, was etwa der Spiegel über die Obamarede schreibt, so muss man annehmen, die Autoren dort hätten die Rede von Obama weder gelesen noch mitgehört.

    Aber das kann man auf Youtupe nachholen. Gerade beim Zuhören wird man feststellen, da ist nicht so viel über den Konflikt mit den Palästinensern zu hören ist und vieles, was man als Honig um den Bart herumschmieren verstehen kann. Andererseits führte Obama gerade damit darauf hin, dass sich was ändern muss.
    Man hatte den Eindruck, das Publikum würde selbst oft nicht an das glauben, was Obama an Gutem über Israel zu erzählen wusste, was dieser aber für notwendig zu erwähnen hielt, um überhaupt seine Appelle – die dann doch so grundsätzlich waren, um gegensätzlich zur Politik von Netanjahu zu erscheinen - für die Palästinenser loszuwerden. Und nachdem er dies gemacht hatte, musste noch mal eine große Menge Honig verschmiert werden.

    http://www.youtube.com/watch?v=Oxfw3ZfBx6I&feature=player_embedded

    Ob das ein gelungener Spagat war, darf man bezweifeln. Hatte er Israel dabei so feiern müssen, mit den vielen Überhöhungen und und Legenden, die nicht der Realität entsprechen?
    Vielleicht hielt Obama diese Rede hauptsächlich für sich und nicht für Palästinenser und Israelis.
    Er hat jedenfalls eigenes Handeln verschoben, auf eine Jugend in Israel, die vielleicht auch in der Zukunft so nicht entstehen wird. Dafür hätte er diese Jugend tiefgehend erschüttern müssen und das geht nicht, wenn sie an den Sichtweisen und Erklärungen ihrer Väter und Großväter festhalten.

  • 22.03.2013 13:43 Uhr

    von max ist ein rechtsradikaler nazi und rassist:

    -max-

    Du hoffst also auf eine Linksraeikale Regierung in Israel, sogenante Postzionisten?

    Hast du den linken Plan nicht kapiert?
    Phase 1.
    Israel verzichtet auf Judea / Samaria (West Bank)!
    Phase 2.
    Arabische Angriffe aus allen Richtungen auf Israel.
    Phase 3.
    Israel (mit USA&Willige) treibt die Araber aus Israel und Umgebung, vergrößert das Teritorium,
    welches dann, als sichere
    verteidigbare Grenze
    gilt.
    Phase 4.
    Auflösung der Diktatorisch dominierten UN zugunsten
    einer UDN United Democratic Nations.

    Das wollen die Rechten nicht, sie wollen kein "GROß-ISRAEL" .

    Das die Araber im falle eines Rückzuges auf die grenzen von 1948 keine ruhe geben ist doch jedem BXXXXkopf klar!

    Nicht vergessen, es waren die Linken-Regierungen Israels die Landgewinne erzielten.

    Und Primor ist einer der Erfinder des Expansionsplans.

  • 22.03.2013 12:58 Uhr

    von bull:

    Dieser Verbrecherstaat Israel ist bei allen seinen Nachbarn ungeliebt.Und dies hat es in der bisherigen Weltgeschichte wirklich noch nicht gegeben.Dass ein Volk einen Lebensraum sich erkämpft mit Hilfe von Völkern die tausende Kilometer weit weg sind.Auch dies wird sich eines Tages ändern.Bis dahin sollten die Israelis sich überlegen wie Sie wenigstens mit einigen Völkern in Ihrer Nachbarschaft einigermassen klar zu kommen,auch ohne militärische Überlegenheit ständig zeigen zu müssen.

  • 22.03.2013 12:03 Uhr

    von PrimaKlima:

    Herr Primor, ihr Ringen um Lösungen, ihre einseitige Parteinahme für sogen. Palästinenser (bspw. beim Vortrag im Militärmuseum Dresden - Wo sächsische Linke und Bundeswehr ihnen gleichzeitig zujubelten) und ihre fast selbstzerfleischende Kritik an Israel ehrt Sie und zeugt von hoher moralischer Integrität.

    Aber, Sie haben im Militärmuseum Dresden dem torfen Deutschmob und den ordensbehangenen verblödeten Bundeswehrplebsen nur Schwachsinn erzählt.

    - Die Idee mit der kämpfenden US-Truppe an der grünen Linie ... Schwachsinn

    - Das konstatieren einer neuen Rationalität der arabischen Führer, die sich mit Israel irgendwie arrangiert hätten ... Schwachsinn

    - Und auf die Frage des Bundeswehr-Oberbullies ("wie könne Dtl. Israel helfen") zu antworten "wir Israelis brauchen mehr Kritik ... die deutschen müssen ihre Scheu ablegen, welche aus ihrer Geschichte resultiert" und dabei vom Ossi-Mob standing Ovations zu bekommen ... naja ... die Rentnergesichter haben vor Freude geglänzt wie ne sächs. Fettbemme.

    - Achso und dann war noch ihre Aussage über die hyperventilierende, hypochondernde israelische Gesellschaft, die sich andauernd zu unrecht in einer Hyperkrise wähnt und angegriffen fühlt. ... Dazu nur ... es sind gerade wieder Raketen im Süden eingeschlagen. Von außen betrachtet macht die israel. Gesellschaft einen eher chilligen Eindruck angesichts der unmittelbaren Umstände und Vernichtungsdrohungen.

    Herr Primor, ich achte ihre hohe moralische Integrität, aber was soll das ???

  • 22.03.2013 10:59 Uhr

    von Ute:

    „Obama ist sehr unbeliebt“?

    das ist man aus Israel gewohnt und gehört als das bekannte Klappern zum dortigen Handwerk in der Verfolgung der eigenen Ziele. Aufgebracht poltern, wenn auch nur angesprochen wird, man müsse (etwas) zurückstecken.

    Grund für Protest hätten die Palästinenser.
    Die Palästinenser bleibt nichts anderes, als in der UN tätig zu werden und die Gerichte zu bemühen. Wollte Washington daraufhin den Geldfluss mindern was solls.
    Die Besatzungsmacht braucht auch nicht länger hinsichtlich ihrer Verpflichtungen ausgehalten werden – auch nicht von der EU.

  • 22.03.2013 10:22 Uhr

    von Demokratie-Troll:

    Zitat: "eine (amerikanische) Truppe, die, wenn nötig, auch kämpft und Sicherheit erzwingt"
    Die USA werden einen Teufel tun. Sie würden da in Grund und Boden gebombt. Der Westen wird über kurz oder lang nur noch tun, was man aus der Luft tun kann, nämlich mit Drohnen und mit dem, was man so aus der Luft an Robotern abwerfen kann und sich anschließend selbst zerstört. Niemand hat schneller dazugelernt als Obama. Er hat sich die Strategie seiner Feinde angeeignet, weil er gesehen hat, dass man damit gewinnt - im Irak und in Afghanistan - und eine technische Antwort darauf gegeben.
    Es gibt zukünftig keine militärische Friedenspolitik^^ mehr, es gibt nur noch Drohnenpolitik.

  • 22.03.2013 07:48 Uhr

    von max:

    immer wieder erfrischend, von herrn primor zu lesen. leider besteht die aktuelle isrelische regierung im wesentlichen aus aus rechten, rechtsradikalen und rassisten. Dass so etwas auch begeistern kann, zeigen die kommentare hier wieder einmal, wenn von israels "starken" ansprüchen auf besetztes land die rede ist, oder von den palästinensern als "affen".
    intelligenz steht nicht hoch im kurs ...

  • 22.03.2013 07:43 Uhr

    von reblek:

    Wer zur Kenntnis genommen hat, wie der Schah von Persien an die Stelle des demokratische gewählten Mossadegh geputscht worden ist, weiß, wem wir zu verdanken haben, dass der Iran heute so aussieht: den USA und ihrem CIA.

  • 22.03.2013 07:38 Uhr

    von EUrekian:

    Ha!!

    GWBush jr.,kurz nach 11.09.2001 ,sagte:
    ``Gentelmen ,Adm Clinton hat große Fehler gemacht vis -a -vis den Staat Israel.
    Wir gehen in Irak..``

    In 2010 ,bei der UNO sagte er dass in 2011 ..er wunsche sich ein Staat Palestina..!!????

  • 22.03.2013 05:38 Uhr

    von Jupp:

    Die Strohhalme, an denen sich Obama für seine Untätigkeit festhält, heißen Iran, Hisbollah und diesmal unausgesprochen die Hamas.

    Und auch wenn Avi Primor hier durchaus in einigem zuzustimmen ist sollte man sich daran erinnern, dass auch er sich von Zeit zur Zeit eines solchen Rückgriffs bedient.

    Aber was soll es auf die USA zu schauen. Hier in Berlin haben wir eine bemerkenswert anpassungsfähige Kanzlerin, die schon dem jungen Bush in den Irakkrieg folgen wollte und Gefallen daran findet, sich als die zweite Schutzmacht von Netanjahu und Co. zu verkaufen.

  • 21.03.2013 22:55 Uhr

    von Harald:

    "Ohne Amerika gäbe es schon längst UN-Sanktionen gegen Israel. ... "

    So ist es. Die Europäer würden sich sofort dem Druck der OIC beugen und Israel fallen lassen. Das wissen die Israelis. Deshalb wird es Europa auch nicht gestattet, Hezbollah als Terrororganisation einzustufen.

    "Für mich ist deshalb die wichtige Frage nicht, ob, sondern in wessen Händen diese Atomwaffen sein werden: in den Händen der Ajatollahs oder einer westlich orientierten Regierung. Ersteres wäre eine große Gefahr, Letzteres beunruhigt mich weniger."

    Aha. Dann kann es also doch nicht ganz so arg sein, daß die USA die einzige wirkliche Schutzmacht dieses winzigen Israel mit seinen knapp 8 Millionen Einwohnern ist.

  • 21.03.2013 22:34 Uhr

    von juri:

    Wie wärs mal wenn sie zu diesem Thema auch paar Fotos der Hass-Demos der Palästinenser gebracht hätten?Wie sie wieder wie Affen auf Obama Postern rumspringen etc.

    Und die USA soll dort Truppen stationieren und kämpfen?Schon vergessen das die US Truppen überall wo sie sind angegriffen werden von Anhängern der Friedensreligion?Schon den Anschlag im Libanon vergessen nachdem sich die US Truppen zurückzogen???

  • 21.03.2013 21:57 Uhr

    von PeterWolf:

    Avi Primor spricht wenigstens Klartext und sülzt nicht rum.
    Aber das ist ja nicht neu.
    Wird aber nichts helfen, die Korrupten und die Fanatiker haben in Israel nun mal das Sagen und die US-Unterstützung für diese wird auch Obama nicht beenden.
    So wird uns der ganze Nahostscheiss auf Dauer erhalten bleiben.
    Was ja wohl auch das Ziel ist.

    ziemlich angewidert, und vermutlich "antisemitisch"
    PeterWolf

  • 21.03.2013 21:26 Uhr

    von mudda:

    wo wurden obama-plakate, mit schuhen beworfen, mit hackenkeutzen verunstaltet überfahren.......?
    wessen regierungssprecher sagte dass obama in der PA
    nicht willkommen ist?
    wessen besuch wrde mit raketenfeuer bedacht?


    dagegen gibt es wohl nicht viele länder, in die ein
    US-President reisen kann ohne steinewerfende
    kaoten auf den plan zu rufen?

  • 21.03.2013 20:46 Uhr

    von Realist:

    "Obama könnte zwei Dinge tun. Er könnte zum einen sagen: Ich als amerikanischer Präsident werde für die Sicherheit garantieren nach einem Abzug aus dem Westjordanland. Mit amerikanischen Truppen, vielleicht 10.000 Soldaten, denn das Westjordanland ist ja nur doppelt so groß wie das Saarland. Keine Beobachter, sondern eine Truppe, die, wenn nötig, auch kämpft und Sicherheit erzwingt."

    Entschuldigen Sie Herr Primor, hier kommt die Realität:

    KEIN LAND DER WELT WIRD AN DIESEM SIEDEPUNKT DES INTERNATIONALEN JIHADISMUS AUCH NUR EINEN SOLDATEN HINSTELLEN.

    Und erst recht nicht der "Große Satan", der sich der ubiquitären Antipathie im dortigen Gefilde durchaus bewusst ist. Ach ja da waren ja auch noch die "erfolgreich abgeschlossenen" Missionen, wo Uno Kontingente seit Jahrzehnten dort stationiert. Deren Einsatz wird alle 6 Monate erneuert und kein Ende in Sicht.

    Und dann sind da noch die starken Ansprüche Israels an dem Land, welche sich aus dem Völkerrecht ergeben. Sie wollen doch kein jordanisches oder osmanisches Jerusalem ... oder? Aber lassen wir die Ansprüche ... viele Israelis sind bereit darauf zu versichten. Es wird trotzdem nicht funktionieren. Denn:

    SIE WERDEN KEINE PERSONELLE HILFE VON ADNEREN LÄNDERN ERHALTEN (traurig aber wahr).

  • 21.03.2013 20:33 Uhr

    von palestinenser:

    der aktuelle botschafter und alle anderen
    botschafter ausser primor sin pfuj oder was?

    wer hat diesen tüp gewählt, wen representiert er?
    die zeit der regierung die primor zum botschafter machte erlebte ein desaster nach dem anderen.

    er hat sich wohl an die industrie der lügen verkauft
    und lebt (man höre und staune, in der region nicht normal) gut vom verrat am eigenen volk.

    wenn ich das schon höre, "friedenslager",
    in dem fall ist das ziel ruhe in frieden.

    zeit das der senile alte in betreutes wohnen kommt.

  • 21.03.2013 20:17 Uhr

    von I.Q:

    Richtig Herr Primor,
    Obama hat sich nicht dazu durchringen können, endlich einen entscheidenden Schritt zum Durchbruch für einen nahöstlichen Frieden in Palästina zu bestreiten
    Er ist katzbuckelnd vor der „israelischen Jugend“ aufgetaucht und hat sie, anstatt ihr mit Rationalität zu Selbstbewusstsein zu verhelfen, in der Gedankenwelt des Zionismus belassen, sich selbst als ihren Träger ausgewiesen.

    Was den Iran und die Hisbollah anbetrifft, hätte Obama auch wortwörtlich bei Netanjahu abschreiben können.
    Mit seinem Ausführungen über die Hisbollah aber, bei denen er auch noch auf das Burgosattentat anspielte, war Obama völlig von der Rolle.

    Mittlerweile hat die bulgarische Regierung schon längst wissen lassen, selbst keinen Antrag darauf zu stellen, die Täterschaft der Hisbollah in diesem Fall für erwiesen zu halten und sie deshalb auf eine „Terrorliste“ zu setzen.

    Und wie die Machthaber in Tel-Aviv hat auch er versucht, was man dort schon immer mit Gegnern und Anspruchsberechtigen im Palästinakonflikt machte: Dämonisieren und zu Delegitimieren trachten – selbst die UN.

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