• 22.03.2013

Chemie, Staudämme, Deiche

Den Flüssen geht es schlecht

Deutschlands Flüsse sind größtenteils in einem schlechtem Zustand. Eine EU-Richtlinie ändert das nur langsam.von Svenja Bergt

  • 23.03.2013 08:13 Uhr

    von Manfred Gerber:

    Die Wasserrahmenrichtlinie schreibt eindeutig vor, wie man in Gebieten, die den Eintrag landwirtschaftlicher Emissionen begünstigen, vorgehen soll.
    Bspw. das Verbot von Pestizideinsatz auf Äckern die an Entwässerungsgräben liegen oder durch Drainageleitungen entwässert werden.
    Die größtenteils für Wasserorganismen und Amphibien stark toxischen PSM landen nach einem Regenschauer direkt im Oberflächenwasser und werden dort nicht abgebaut.
    Bsp. Südpfalz: 2009 Grasfrösche weg, Erdkröte stark dezimiert, 2010 Schlangen ebenfalls ausgestorben, Kaulquappen mutieren, Entwicklungsrate Metamorphose < 5 %, 2011, 2012 dto. 2013 Erdkröten ausgestorben.
    Das Wasser der Entwässerungsgräben fließt danach in ein Naturschutzgebiet. Dort sieht es nicht besser aus.
    Die Landwirtschaftsminister und ihre Behörden wurden seit 2009 ständig informiert. Die Lösung: der Bürger zahlt einen Wasserpfennig ???
    Ministerin Höfken hat wohl besseres zu tun, als sich um europäischen Gesetze zu kümmern.
    Erbärmlich wenn man mit anschauen muss, wie alles den Bach runter geht.

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