Sehr geehrter Herr Tarne, Natürlich habe ich Ihre Ausführung zur Flaschengeometrie gelesen. Prinzipiell ist es ja egal, in welchem hygienischen Zustand sich die Flaschen befinden, so lange sie nicht gewerblich genutzt werden. Die rotierenden Spritzdüsen einer Geschirrspülmaschine sind auch bei einer erweiterten Öffnung nicht in der Lage, eine ausreichende Reinigung zu gewährleisten. Sollten Sie sich in die Thematik vertiefen wollen, so empfehle ich das Buch "Praxis-Handbuch für die Reinigung von Mehrwegflaschen aus Glas und PET", herausgegeben vom Kompetenzforum Getränkebehälter.
Mit freundlichen Grüßen
Biertrinker
25.03.2013 10:40 Uhr
von Paul:
so unreflektiert finde ich den artikel gar nicht und glasflaschen retten vielleicht nicht die welt, aber machen sie auf jeden fall schöner und zeigen das nachhaltigkeit auch mal cool sein kann. und das zwei junge menschen probleme in der welt sehen und sie pfiffig lösen möchten gibt mir viel mut...
25.03.2013 01:29 Uhr
von Journalismus geht anders:
Unreflektierte Übernahme von Marketing-Botschaften in die Onlineausgabe der taz sind völlig überflüssig! Schlecht geschriebene und recherchierte Artikel sowieso. Beim nächsten mal erst nachdenken bevor man Werbung für Wasserflaschen macht...diese können nicht die Welt retten!
24.03.2013 19:18 Uhr
von Georg Tarne - soulbottles:
@Biertrinker: Wie gesagt, wir verkaufen die Flaschen leer und haben mit Wiederbefüllung nichts zu tun. Jede/r soll sich darin selbst sein Leitungswasser einfüllen - alles andere wäre ja komplett unökologisch. Die neuen Flaschen werden eine Mundöffnung von mind. 28mm Durchmesser haben, da kann man die dann auch gut in die Geschirrspülmaschine tun.
24.03.2013 19:16 Uhr
von Georg Tarne:
@ Herr Lempel, genau das möchten wir ja, dass Menschen die soulbottle - die leer geliefert wird! - kaufen um sich darin selbst immer wieder Leitungswasser reinzufüllen. Lieber keine Plastikflasche, weil da Weichmacher drin sind, die im starken Verdacht stehen, giftig zu sein.
24.03.2013 17:32 Uhr
von Paul:
Ich versteh die aufregung nicht ganz: Soulbottles verkauft doch leere trinkflaschen, damit sie mit leitungswasser wiederbefüllt werden. Wenn man dazu halt ne plastikflasche verwenden mag, ist das halt unter umständen ungesund weil man plastik mittrinkt. Und wenn man 19€ zahlen mag für das design ist das jedermanns eigene entscheidung...und die soulbottles für die sie crowdfunden haben doch auch ne große öffnung eigentlich doch ne superssche oder?
24.03.2013 13:06 Uhr
von Ökojochen:
ROFL! Da haben die Spezialisten der taz Redaktion mit der Unterschrift "Perfekt für Wasser" ein ap-Bild mit PET-Flaschen in den Artikel eingestellt. Klasse, Jungs, so geht kontroverser Journalismus!
24.03.2013 12:23 Uhr
von Herr Lempel:
Schade, wieder eine PR-Aktion an dieser Stelle. Sind die Hipster und zugezogenen Dorfbewohner in Berlin schon so gelangweilt? Wer was für die Umwelt tun will, kauft Mehrwegflaschen (keine Einwegpfandflaschen!) aus Kunststoff, nicht aus Glas, oder trinkt am besten direkt Leitungswasser. Ökologisch betrachtet ist es schon idiotisch, Glas aus Italien heranzufahren. Das erinnert mich an die Grüne-wählenden Ökospießer am Kollwitzplatz, die auch im Winter ihre Bio-Erdbeeren verzehren und dann auch noch meinen, sie hätten etwas Gutes getan. Also: Besser irgendeine alte Plastikflasche immer wieder mit Leitungswasser befüllen, oder eine "richtige" Trinkflasche aus Alu oder Silikon kaufen und mit Leitungswasser befüllen und ab und zu einen Euro oder mehr für irgendwas spenden. Wenn Leute mit der Doofheit anderer Leute reich werden, kann man sie beglückwünschen, aber die taz muss dafür keine Werbung machen.
24.03.2013 12:16 Uhr
von momo:
Bobo-Sündenablass-Kacke. Wer sowas kauft, hat ein großes Vakuum im Hirn
24.03.2013 10:52 Uhr
von Zeltingers Erbe:
Und hier die ultimaive Anleitung zum richtigen Trinken. Bersorg Dir eine Bügelverschlussflasche ( Ja, so heissen die Dinger) ohne (0,15€) oder mit Inhalt (ca. 0,75€). Für jedes Austrinken spendest Du dann 1€ an eine Organisation Deiner Wahl. "Italienische" Flaschen mit "individuellem künstlerischem Design" sind was für Pseudos.
24.03.2013 10:39 Uhr
von Biertrinker:
Ok, ich habs erst jetzt kapiert. Der Artikel ist so verschwurbelt geschrieben, dass erst auf der Homepage des Unternehmens klar wird dass nur die Flaschen vertrieben werden und der Käufer selbst befüllt. Trotzdem, wie werden die Flaschen eigentlich gereinigt? Warum wohl haben alle "normalen" Trinkflaschen so große Öffnungen? Muss wohl was mit Hygiene zu tun haben, oder etwa nicht? Ein Prosit auf die Legionellen! (SCNR)
24.03.2013 10:21 Uhr
von Biertrinker:
Ach Gottchen, habt Ihr noch nie etwas von der Brunnen-Flasche gehört? Ja, genau, das waren die massiven Glasflaschen mit den Glasperlen und der Aluverschraubung. Durch die Uniformität war auch das Leergutmanagement effizienter. Und, stellt Euch vor, es gibt sie noch immer. Wie werden Eure Verschlüsse eigentlich vor der Wiederverwendung gereinigt? Da bleibt eigentlich nur eine Methode übrig bei den Werkstoffen: Heißlauge und Desinfektion mit Peroxyessigsäure. Sehr ökologisch, meine Herren. Mein Lob an die taz , sie schafft es immer wieder, begeisternde Artikel zu veröffentlichen, die von Leuten handeln, die das Rad neu erfinden, es achteckig gestalten und sich freuen, dass es fast wie ein richtiges Rad funktioniert. Passend dazu lautet der Antispam "Rad".
Leserkommentare
25.03.2013 11:10 Uhr
von Biertrinker:
Sehr geehrter Herr Tarne,
Natürlich habe ich Ihre Ausführung zur Flaschengeometrie gelesen.
Prinzipiell ist es ja egal, in welchem hygienischen Zustand sich die Flaschen befinden, so lange sie nicht gewerblich genutzt werden.
Die rotierenden Spritzdüsen einer Geschirrspülmaschine sind auch bei einer erweiterten Öffnung nicht in der Lage, eine ausreichende Reinigung zu gewährleisten.
Sollten Sie sich in die Thematik vertiefen wollen, so empfehle ich das Buch
"Praxis-Handbuch für die Reinigung von Mehrwegflaschen aus Glas und PET", herausgegeben vom Kompetenzforum Getränkebehälter.
Mit freundlichen Grüßen
Biertrinker
25.03.2013 10:40 Uhr
von Paul:
so unreflektiert finde ich den artikel gar nicht und glasflaschen retten vielleicht nicht die welt, aber machen sie auf jeden fall schöner und zeigen das nachhaltigkeit auch mal cool sein kann. und das zwei junge menschen probleme in der welt sehen und sie pfiffig lösen möchten gibt mir viel mut...
25.03.2013 01:29 Uhr
von Journalismus geht anders:
Unreflektierte Übernahme von Marketing-Botschaften in die Onlineausgabe der taz sind völlig überflüssig! Schlecht geschriebene und recherchierte Artikel sowieso. Beim nächsten mal erst nachdenken bevor man Werbung für Wasserflaschen macht...diese können nicht die Welt retten!
24.03.2013 19:18 Uhr
von Georg Tarne - soulbottles:
@Biertrinker:
Wie gesagt, wir verkaufen die Flaschen leer und haben mit Wiederbefüllung nichts zu tun. Jede/r soll sich darin selbst sein Leitungswasser einfüllen - alles andere wäre ja komplett unökologisch.
Die neuen Flaschen werden eine Mundöffnung von mind. 28mm Durchmesser haben, da kann man die dann auch gut in die Geschirrspülmaschine tun.
24.03.2013 19:16 Uhr
von Georg Tarne:
@ Herr Lempel,
genau das möchten wir ja, dass Menschen die soulbottle - die leer geliefert wird! - kaufen um sich darin selbst immer wieder Leitungswasser reinzufüllen. Lieber keine Plastikflasche, weil da Weichmacher drin sind, die im starken Verdacht stehen, giftig zu sein.
24.03.2013 17:32 Uhr
von Paul:
Ich versteh die aufregung nicht ganz: Soulbottles verkauft doch leere trinkflaschen, damit sie mit leitungswasser wiederbefüllt werden. Wenn man dazu halt ne plastikflasche verwenden mag, ist das halt unter umständen ungesund weil man plastik mittrinkt. Und wenn man 19€ zahlen mag für das design ist das jedermanns eigene entscheidung...und die soulbottles für die sie crowdfunden haben doch auch ne große öffnung eigentlich doch ne superssche oder?
24.03.2013 13:06 Uhr
von Ökojochen:
ROFL!
Da haben die Spezialisten der taz Redaktion mit der Unterschrift "Perfekt für Wasser" ein ap-Bild mit PET-Flaschen in den Artikel eingestellt.
Klasse, Jungs, so geht kontroverser Journalismus!
24.03.2013 12:23 Uhr
von Herr Lempel:
Schade, wieder eine PR-Aktion an dieser Stelle. Sind die Hipster und zugezogenen Dorfbewohner in Berlin schon so gelangweilt? Wer was für die Umwelt tun will, kauft Mehrwegflaschen (keine Einwegpfandflaschen!) aus Kunststoff, nicht aus Glas, oder trinkt am besten direkt Leitungswasser. Ökologisch betrachtet ist es schon idiotisch, Glas aus Italien heranzufahren. Das erinnert mich an die Grüne-wählenden Ökospießer am Kollwitzplatz, die auch im Winter ihre Bio-Erdbeeren verzehren und dann auch noch meinen, sie hätten etwas Gutes getan.
Also: Besser irgendeine alte Plastikflasche immer wieder mit Leitungswasser befüllen, oder eine "richtige" Trinkflasche aus Alu oder Silikon kaufen und mit Leitungswasser befüllen und ab und zu einen Euro oder mehr für irgendwas spenden. Wenn Leute mit der Doofheit anderer Leute reich werden, kann man sie beglückwünschen, aber die taz muss dafür keine Werbung machen.
24.03.2013 12:16 Uhr
von momo:
Bobo-Sündenablass-Kacke. Wer sowas kauft, hat ein großes Vakuum im Hirn
24.03.2013 10:52 Uhr
von Zeltingers Erbe:
Und hier die ultimaive Anleitung zum richtigen Trinken.
Bersorg Dir eine Bügelverschlussflasche ( Ja, so heissen die Dinger) ohne (0,15€) oder mit Inhalt (ca. 0,75€).
Für jedes Austrinken spendest Du dann 1€ an eine Organisation Deiner Wahl.
"Italienische" Flaschen mit "individuellem künstlerischem Design" sind was für Pseudos.
24.03.2013 10:39 Uhr
von Biertrinker:
Ok, ich habs erst jetzt kapiert. Der Artikel ist so verschwurbelt geschrieben, dass erst auf der Homepage des Unternehmens klar wird dass nur die Flaschen vertrieben werden und der Käufer selbst befüllt.
Trotzdem, wie werden die Flaschen eigentlich gereinigt?
Warum wohl haben alle "normalen" Trinkflaschen so große Öffnungen?
Muss wohl was mit Hygiene zu tun haben, oder etwa nicht?
Ein Prosit auf die Legionellen! (SCNR)
24.03.2013 10:21 Uhr
von Biertrinker:
Ach Gottchen, habt Ihr noch nie etwas von der Brunnen-Flasche gehört? Ja, genau, das waren die massiven Glasflaschen mit den Glasperlen und der Aluverschraubung.
Durch die Uniformität war auch das Leergutmanagement effizienter. Und, stellt Euch vor, es gibt sie noch immer.
Wie werden Eure Verschlüsse eigentlich vor der Wiederverwendung gereinigt?
Da bleibt eigentlich nur eine Methode übrig bei den Werkstoffen:
Heißlauge und Desinfektion mit Peroxyessigsäure. Sehr ökologisch, meine Herren.
Mein Lob an die taz , sie schafft es immer wieder, begeisternde Artikel zu veröffentlichen, die von Leuten handeln, die das Rad neu erfinden, es achteckig gestalten und sich freuen, dass es fast wie ein richtiges Rad funktioniert.
Passend dazu lautet der Antispam "Rad".